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Tragischer Todesfall in mennonitischer Kolonie in La Pampa
„Für die Kolonie Nueva Esperanza ist es bereits der zweite schwere Trauerfall innerhalb kurzer Zeit: Erst im November 2025 kamen beim Besuch eines neuen Siedlungsgebietes am Río Negro drei Mitglieder der Familie Neufeld ums Leben – Vater Jacob Neufeld sowie seine Kinder Anna und David, die dort im Wasser ertranken.“

Redaktion
vor 2 Tagen


Sojaernte in den mennonitischen Kolonien südlich von Santa Cruz angelaufen
In den mennonitischen Kolonien südlich von Santa Cruz hat die Sojaernte begonnen. Trotz schwieriger Bedingungen auf den Feldern wird derzeit fleißig gedroschen.

Redaktion
vor 4 Tagen


Bolivien nach 100 Tagen Rodrigo Paz: Reformkurs unter Druck – und trotzdem Rückhalt
Als Rodrigo Paz am 8. November 2025 das Präsidentenamt übernahm, war es mehr als ein Regierungswechsel: Nach fast zwei Jahrzehnten Dominanz des MAS-Lagers begann in Bolivien ein politischer Neustart – ausgelöst von einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise mit Dollarmangel, Treibstoffknappheit und starkem Preisdruck.

Redaktion
1. März


Von der Kutsche ins Flugzeug: Mennoniten aus Belize in Deutschland
In ihrer Heimat sind Pferd und Kutsche bis heute ein wichtiges Transportmittel. Als Alt-Kolonier-Mennoniten leben sie sehr traditionell mit einfacher Kleidung und eingeschränkter Techniknutzung. Nun sitzen sie im Flugzeug und fliegen über den Atlantik in ein Land, das sie als Ursprung ihrer Geschichte empfinden: Deutschland.
Ihre Familiengeschichte gleicht einer langen Wanderung. Von Holland, den heutigen Niederlanden, und Deutschland zogen ihre Vorfahren weiter nach Westpre

Andreas Tissen
20. Feb.


Rote Kartoffel aus dem „Campo 7“: Mennoniten in Hopelchén wollen sich im Markt etablieren
In der mennonitischen Kolonie "Nuevo Progreso" im Dorf Nummer 7 läuft die Kartoffelernte auf Hochtouren: Mehrere Familien haben den Anbau von roter Speisekartoffel (papa roja) nach einem erfolgreichen Probelauf ausgeweitet und wollen sich damit gezielt im regionalen Markt positionieren. Geerntet wird seit Tagen – die Saison dürfte noch mehrere Wochen andauern.

Redaktion
19. Feb.


Von Chortitza bis Km 81: Das Hospital Mennonita Km 81 als gelebte Krankenfürsorge von 1951 bis heute
Wer in Paraguay „Km 81“ sagt, meint meist nicht nur eine Entfernung auf der Straße, sondern einen Ort, der für viele Menschen zu einem festen Begriff geworden ist: das Hospital Mennonita Km 81, rund 81 Kilometer östlich von Asunción. Gemeint ist damit fast immer eine Einrichtung, in der sich seit 1951 eine sehr typische mennonitische Haltung verdichtet: Glaube zeigt sich in verlässlicher Fürsorge – gerade für die, die sonst leicht übersehen werden.

Redaktion
18. Feb.


Landraub, Doppeltitel, Landhandel: Wie Agrarkonflikte die Produktion in Bolivien bremsen
Illegale Landbesetzungen („avasallamientos“), doppelte Landtitel und organisierter Handel mit Grundstücken entwickeln sich in Boliviens Agrarregionen zu einem handfesten Standortproblem. Während Produzenten vor Ernteausfällen, Investitionsstopp und wachsender Gewalt warnen, räumt die Regierung ein, dass ein Kern des Problems im Landinstitut INRA liege.

Redaktion
17. Feb.


Mennonitische Nachwuchsautorin Della Klaassen: Historische Romane, die Glauben lebendig machen
Della Klaassen ist eine junge Autorin, die sich wohltuend gegen den Strom bewegt: Während viele in ihrer Generation kaum noch zu einem Buch greifen, sucht sie gerade dort Tiefe, wo andere nur kurz verweilen. Für Della ist Lesen kein Zeitvertreib, sondern eine Art inneres Reisen – in fremde Lebenswelten, in vergangene Epochen, in Gedanken und Fragen, die erstaunlich zeitlos sind.

Redaktion
16. Feb.


MASISEA: Mennoniten und Indigene wollen zusammenarbeiten
Pucallpa, Peru – David Klassen und Daniel Braun von der Kolonie Masisea trafen sich im April mit zwei Vertretern von der indigenen Siedlung Caimito in Pucallpa. In dem Gespräch ging es darum, klarzumachen, dass die beiden Siedlungen „zusammenarbeiten wollen und jegliche Konflikte selber lösen wollen.“

Redaktion
7. Feb.


Gericht in Ucayali: Verfahren gegen 24 Mennoniten in Masisea geht weiter – Gemeinschaft betont Rechtstreue und gutes Miteinander
Ein Gericht in der peruanischen Amazonasregion Ucayali hat entschieden, dass ein Strafverfahren gegen 24 Angehörige einer mennonitischen Siedlung wegen mutmaßlicher Waldrodung („desbosque“) nicht eingestellt wird, sondern in Richtung Hauptverfahren weiterläuft. Das geht aus einer Mitteilung des obersten Gerichtes in Ucayali hervor.

Redaktion
6. Feb.


Impfteams in Kitas und Schulen: Paraguay schließt Impflücken gegen Masern – mit Nähe, Aufklärung und Kooperation
Mobile Impfteams kommen derzeit dorthin, wo Familien leicht erreichbar sind: in Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Das Programa Ampliado de Inmunizaciones (PAI) des Ministerio de Salud Pública y Bienestar Social (MSPBS) richtet die Aktion auf Kinder von 1 bis 5 Jahren aus. Eltern erhalten Einverständniserklärungen und werden gebeten, den Impfpass („libreta“) mitzugeben, damit fehlende Dosen direkt vor Ort nachgeholt werden können.

Redaktion
5. Feb.


Cuatro Cañadas feiert 24 Jahre: Warum die Mennoniten die „Soja-Hauptstadt“ mitprägen
Mit einem bürgerlichen Festakt („acto cívico“) und einer feierlichen Ehrenratssitzung („sesión de honor“) hat Cuatro Cañadas den 24. Jahrestag seiner kommunalen Gründung begangen. Im Mittelpunkt standen Rückblicke auf den rasanten Aufstieg der jungen Agrargemeinde – und ein Faktor, der in der Region längst zum Markenzeichen geworden ist: die mennonitischen Kolonien, die in und um Cuatro Cañadas zu den sichtbarsten Trägern der landwirtschaftlichen Dynamik zählen.

Redaktion
4. Feb.


INE und Mennoniten sprechen über neuen Agrarzensus
Das bolivianische Statistikamt INE hat sich mit dem Comité Cívico Menonita getroffen. Thema des Treffens war der nächste Agrarzensus. Dieser ist eine große landesweite Erhebung, bei der Informationen gesammelt werden, wie Landwirtschaft im Land wirklich aussieht.

Redaktion
31. Jan.


„Composta sólida“: Natürlicher Festdünger aus mennonitischer Hand
Wer an den Rändern mennonitischer Kolonien über die Felder fährt, sieht manchmal lange, dunkle Mieten: aufgeschichtetes organisches Material, das nicht entsorgt, sondern zu natürlichem Dünger umgewandelt wird. Die Mennoniten nennen ihr Produkt schlicht „composta sólida“ – fester Kompost. Und sie setzen auf ein Verfahren, das Geduld verlangt: rund drei Monate arbeitet der Haufen, bis aus Mist und Pflanzenresten ein krümeliger, erdiger Festdünger geworden ist.

Redaktion
31. Jan.


Mennonitische Familie spendet 200 Lebensmittelpakete in Cuauhtémoc
Eine mennonitische Familie aus der Region hat 200 Lebensmittelpakete („despensas“) für Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen bereitgestellt. Die Spende wurde nicht anonym abgegeben: In einer öffentlichen Danksagung wird die Familie Fehr Wiebe ausdrücklich genannt.

Redaktion
31. Jan.


Licht für die Augen: Fundación Visión baut in Bolivien neue Augenklinik
Für den Klinikbau wurde in Pailón (Region Santa Cruz) vor einigen Jahren ein Grundstück erworben – nach Angaben der Mitarbeiterin umfasst es 25 Hektar. Auf dem Areal seien mehrere Initiativen nebeneinander aktiv, unter anderem auch ein Leprakrankenhaus. Für das Augenklinikprojekt seien bereits konkrete Bauvorleistungen erfolgt: Ein erstes Dachtragwerk (Tinglado) stehe, und mit Fundamentarbeiten sei begonnen worden.

Redaktion
29. Jan.


Viehdieb flieht nach Diebstahl bei mennonitischer Familie in Pailón
Die Polizei in Santa Cruz fahndet nach einem Mann, der beschuldigt wird, auf einem mennonitischen Hof in Pailón insgesamt 73 Rinder entwendet zu haben. Laut Berichten bolivianischer Medien handelt es sich bei dem Gesuchten um Carmelo S. G., der als casero (Verwalter/Hofwächter) für das Anwesen zuständig gewesen sein soll.

Redaktion
27. Jan.


Kurzer Halt – großer Schaden: Mennonit nach Gesprächspause um Millionen erleichtert
Unbekannte entwendeten nach Angaben der Polizei 4,5 Millionen Pesos Bargeld sowie sieben Schecks im Gesamtwert von 70 Millionen Pesos – dazu auch Unterlagen des Fahrzeugs.

Redaktion
26. Jan.


Bern krönt den besten Käse der Welt – und ein „Mennoniten-Käse“ holt Bronze
Wenn in der neuen Festhalle auf dem BernExpo-Gelände tausende Käse aufgeschnitten werden, dann ist das kein Volksfest im Kleinen, sondern die Weltspitze: Die World Cheese Awards 2025 fanden vom 13. bis 15. November 2025 erstmals in der Schweiz statt – und machten Bern für ein Wochenende zur „Capital of Cheese“.

Redaktion
26. Jan.


Brahman-Rinder. Grauer Riese für heißes Land
Wenn man über die Weiden im bolivianischen Tiefland schaut, fallen sie sofort auf: große, hellgraue Rinder mit kräftigem Buckel, langen Ohren und einer markanten Wamme (hängende Haut- und Fleischlappen am Hals/unter dem Kinn eines Rindes). Bei Zebu-Rassen wie dem Brahman ist sie oft besonders ausgeprägt. Die Wamme hilft beim Wärmeabgeben, weil die größere Hautfläche die Kühlung unterstützt.

Redaktion
24. Jan.
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