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Von Chortitza bis Km 81: Das Hospital Mennonita Km 81 als gelebte Krankenfürsorge von 1951 bis heute
Wer in Paraguay „Km 81“ sagt, meint meist nicht nur eine Entfernung auf der Straße, sondern einen Ort, der für viele Menschen zu einem festen Begriff geworden ist: das Hospital Mennonita Km 81, rund 81 Kilometer östlich von Asunción. Gemeint ist damit fast immer eine Einrichtung, in der sich seit 1951 eine sehr typische mennonitische Haltung verdichtet: Glaube zeigt sich in verlässlicher Fürsorge – gerade für die, die sonst leicht übersehen werden.

Redaktion
vor 1 Tag


Landraub, Doppeltitel, Landhandel: Wie Agrarkonflikte die Produktion in Bolivien bremsen
Illegale Landbesetzungen („avasallamientos“), doppelte Landtitel und organisierter Handel mit Grundstücken entwickeln sich in Boliviens Agrarregionen zu einem handfesten Standortproblem. Während Produzenten vor Ernteausfällen, Investitionsstopp und wachsender Gewalt warnen, räumt die Regierung ein, dass ein Kern des Problems im Landinstitut INRA liege.

Redaktion
vor 2 Tagen


Mennonitische Nachwuchsautorin Della Klaassen: Historische Romane, die Glauben lebendig machen
Della Klaassen ist eine junge Autorin, die sich wohltuend gegen den Strom bewegt: Während viele in ihrer Generation kaum noch zu einem Buch greifen, sucht sie gerade dort Tiefe, wo andere nur kurz verweilen. Für Della ist Lesen kein Zeitvertreib, sondern eine Art inneres Reisen – in fremde Lebenswelten, in vergangene Epochen, in Gedanken und Fragen, die erstaunlich zeitlos sind.

Redaktion
vor 3 Tagen


MASISEA: Mennoniten und Indigene wollen zusammenarbeiten
Pucallpa, Peru – David Klassen und Daniel Braun von der Kolonie Masisea trafen sich im April mit zwei Vertretern von der indigenen Siedlung Caimito in Pucallpa. In dem Gespräch ging es darum, klarzumachen, dass die beiden Siedlungen „zusammenarbeiten wollen und jegliche Konflikte selber lösen wollen.“

Redaktion
7. Feb.


Gericht in Ucayali: Verfahren gegen 24 Mennoniten in Masisea geht weiter – Gemeinschaft betont Rechtstreue und gutes Miteinander
Ein Gericht in der peruanischen Amazonasregion Ucayali hat entschieden, dass ein Strafverfahren gegen 24 Angehörige einer mennonitischen Siedlung wegen mutmaßlicher Waldrodung („desbosque“) nicht eingestellt wird, sondern in Richtung Hauptverfahren weiterläuft. Das geht aus einer Mitteilung des obersten Gerichtes in Ucayali hervor.

Redaktion
6. Feb.


Impfteams in Kitas und Schulen: Paraguay schließt Impflücken gegen Masern – mit Nähe, Aufklärung und Kooperation
Mobile Impfteams kommen derzeit dorthin, wo Familien leicht erreichbar sind: in Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Das Programa Ampliado de Inmunizaciones (PAI) des Ministerio de Salud Pública y Bienestar Social (MSPBS) richtet die Aktion auf Kinder von 1 bis 5 Jahren aus. Eltern erhalten Einverständniserklärungen und werden gebeten, den Impfpass („libreta“) mitzugeben, damit fehlende Dosen direkt vor Ort nachgeholt werden können.

Redaktion
5. Feb.


Cuatro Cañadas feiert 24 Jahre: Warum die Mennoniten die „Soja-Hauptstadt“ mitprägen
Mit einem bürgerlichen Festakt („acto cívico“) und einer feierlichen Ehrenratssitzung („sesión de honor“) hat Cuatro Cañadas den 24. Jahrestag seiner kommunalen Gründung begangen. Im Mittelpunkt standen Rückblicke auf den rasanten Aufstieg der jungen Agrargemeinde – und ein Faktor, der in der Region längst zum Markenzeichen geworden ist: die mennonitischen Kolonien, die in und um Cuatro Cañadas zu den sichtbarsten Trägern der landwirtschaftlichen Dynamik zählen.

Redaktion
4. Feb.


INE und Mennoniten sprechen über neuen Agrarzensus
Das bolivianische Statistikamt INE hat sich mit dem Comité Cívico Menonita getroffen. Thema des Treffens war der nächste Agrarzensus. Dieser ist eine große landesweite Erhebung, bei der Informationen gesammelt werden, wie Landwirtschaft im Land wirklich aussieht.

Redaktion
31. Jan.


„Composta sólida“: Natürlicher Festdünger aus mennonitischer Hand
Wer an den Rändern mennonitischer Kolonien über die Felder fährt, sieht manchmal lange, dunkle Mieten: aufgeschichtetes organisches Material, das nicht entsorgt, sondern zu natürlichem Dünger umgewandelt wird. Die Mennoniten nennen ihr Produkt schlicht „composta sólida“ – fester Kompost. Und sie setzen auf ein Verfahren, das Geduld verlangt: rund drei Monate arbeitet der Haufen, bis aus Mist und Pflanzenresten ein krümeliger, erdiger Festdünger geworden ist.

Redaktion
31. Jan.


Mennonitische Familie spendet 200 Lebensmittelpakete in Cuauhtémoc
Eine mennonitische Familie aus der Region hat 200 Lebensmittelpakete („despensas“) für Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen bereitgestellt. Die Spende wurde nicht anonym abgegeben: In einer öffentlichen Danksagung wird die Familie Fehr Wiebe ausdrücklich genannt.

Redaktion
31. Jan.


Licht für die Augen: Fundación Visión baut in Bolivien neue Augenklinik
Für den Klinikbau wurde in Pailón (Region Santa Cruz) vor einigen Jahren ein Grundstück erworben – nach Angaben der Mitarbeiterin umfasst es 25 Hektar. Auf dem Areal seien mehrere Initiativen nebeneinander aktiv, unter anderem auch ein Leprakrankenhaus. Für das Augenklinikprojekt seien bereits konkrete Bauvorleistungen erfolgt: Ein erstes Dachtragwerk (Tinglado) stehe, und mit Fundamentarbeiten sei begonnen worden.

Redaktion
29. Jan.


Viehdieb flieht nach Diebstahl bei mennonitischer Familie in Pailón
Die Polizei in Santa Cruz fahndet nach einem Mann, der beschuldigt wird, auf einem mennonitischen Hof in Pailón insgesamt 73 Rinder entwendet zu haben. Laut Berichten bolivianischer Medien handelt es sich bei dem Gesuchten um Carmelo S. G., der als casero (Verwalter/Hofwächter) für das Anwesen zuständig gewesen sein soll.

Redaktion
27. Jan.


Kurzer Halt – großer Schaden: Mennonit nach Gesprächspause um Millionen erleichtert
Unbekannte entwendeten nach Angaben der Polizei 4,5 Millionen Pesos Bargeld sowie sieben Schecks im Gesamtwert von 70 Millionen Pesos – dazu auch Unterlagen des Fahrzeugs.

Redaktion
26. Jan.


Bern krönt den besten Käse der Welt – und ein „Mennoniten-Käse“ holt Bronze
Wenn in der neuen Festhalle auf dem BernExpo-Gelände tausende Käse aufgeschnitten werden, dann ist das kein Volksfest im Kleinen, sondern die Weltspitze: Die World Cheese Awards 2025 fanden vom 13. bis 15. November 2025 erstmals in der Schweiz statt – und machten Bern für ein Wochenende zur „Capital of Cheese“.

Redaktion
26. Jan.


Brahman-Rinder. Grauer Riese für heißes Land
Wenn man über die Weiden im bolivianischen Tiefland schaut, fallen sie sofort auf: große, hellgraue Rinder mit kräftigem Buckel, langen Ohren und einer markanten Wamme (hängende Haut- und Fleischlappen am Hals/unter dem Kinn eines Rindes). Bei Zebu-Rassen wie dem Brahman ist sie oft besonders ausgeprägt. Die Wamme hilft beim Wärmeabgeben, weil die größere Hautfläche die Kühlung unterstützt.

Redaktion
24. Jan.


„Mennoniten Heute“: Wie eine bolivianisches Agrarzeitschrift den Mennoniten entgegenkommt
„Mennoniten Heute“ ist mehr als ein Magazin. Es ist ein Beispiel dafür, wie eine moderne Umgebung einer konservativen Gemeinschaft Raum lässt. Nicht trotz ihrer Werte. Sondern gerade, weil man sie respektiert.

Redaktion
23. Jan.


Kolumbien: Maisernte ist eine der Besten, die je eingefahren wurde
Die Erträge bei der Maisernte liegen durchschnittlich bei sieben Tonnen pro Hektar. Es gibt aber auch Regionen, wo bis zu neun Tonnen pro Hektar geerntet werden konnten. In Regionen wo weniger geerntet wurde, spricht man von fünfeinhalb bis sechs Tonnen je Hektar.

Redaktion
22. Jan.


Sibirien ein Land mit vielen Möglichkeiten
Sibirien ist nicht nur eine Region, sondern ein geschichtsträchtiger Lebensraum mit mennonitischen Spuren von früheren Ansiedlungen und Zeiten der Verbannung bis zu heutigen Gemeinden – und dieser Beitrag will ein realistisches Bild davon geben, wo im südlichen Agrargürtel Ansiedlung und Landwirtschaft möglich sind, welche Chancen sich bieten und welche Risiken man nüchtern einkalkulieren muss.

Redaktion
22. Jan.


Geschichtsausstellung, Bücherladen und Holzofen-Pizzeria als Brücke für Gespräche über den Glauben
Mennonitische Geschichte spricht viele Menschen unmittelbar an. Matthias erklärt, dass die Geschichte der Täuferbewegung und der Mennoniten „voll von Männern und Frauen“ sei, die aus Überzeugung ihren Glauben lebten. Gerade deshalb eigne sich die historische Erzählung, um mit Altkolonie-Mennoniten ins Gespräch zu kommen – und dabei auch über grundlegende Glaubensfragen zu sprechen.

Redaktion
18. Jan.


Chihuahua: Warum der „Corredor Comercial“ für die Mennoniten bei Cuauhtémoc so entscheidend ist
Der „Corredor Comercial“ verläuft auf dem Abschnitt der Straße Cuauhtémoc–Álvaro Obregón (Baubeginn laut Staat am Kilometer 5+400) und wird von der Landesregierung ausdrücklich als Schlüsselroute für das Wirtschaftsleben der Region beschrieben. Täglich passieren nach Behördenangaben rund 24.000 Fahrzeuge diesen Abschnitt.

Redaktion
17. Jan.
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