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Mennoniten in Bolivien um Hunderttausende Dollar betrogen
Mehr als 100 mennonitische Familien im bolivianischen Departamento Santa Cruz sollen Opfer eines groß angelegten Betrugs geworden sein. Ein Mann soll sich als Mitarbeiter der staatlichen Landbehörde INRA ausgegeben und für die angebliche Regularisierung von Landbesitz Hunderttausende Dollar kassiert haben. Der bisher bekannte Schaden liegt bei mehr als 400.000 US-Dollar.

Redaktion
vor 4 Tagen


Kanadischer Pass für Mexikos Mennoniten?
Nachkommen mennonitischer Auswanderer aus Kanada könnten bereits kanadische Staatsbürger sein, ohne es zu wissen. Eine aktuelle Analyse von CIC News macht auf die Bedeutung einer Gesetzesänderung für Familien in Mexiko aufmerksam. Entscheidend bleiben jedoch die persönliche Abstammung und deren Nachweis.

Redaktion
1. Sept.


60 Jahre Claldy – aus mennonitischer Zusammenarbeit gewachsen
Am 1. August 2026 blickte die uruguayische Molkerei Claldy auf 60 Jahre Geschichte zurück. Ihre Anfänge liegen in den mennonitischen Kolonien El Ombú und Gartental. Was zunächst als gemeinschaftliche Lösung für die Milchbauern beider Kolonien entstand, entwickelte sich zu einem bedeutenden Unternehmen der uruguayischen Milchwirtschaft.

Redaktion
4. Aug.


Die 108,7-Liter-Kuh aus Caaguazú
Eine Holstein-Kuh aus dem Departement Caaguazú hat bei einem kontrollierten Milchleistungswettbewerb einen neuen paraguayischen Rekord aufgestellt. Hinter der außergewöhnlichen Leistung stehen jahrelange Zuchtarbeit, sorgfältige Fütterung und ein auf das tropische Klima abgestimmtes Haltungssystem.

Redaktion
1. Aug.


Hoffnung für die Mädchenschule von Chortitza
Der Wiederaufbau ist für Saporischschja aus mehreren Gründen bedeutsam. Er bewahrt ein seltenes Baudenkmal, erinnert an den Beitrag der Mennoniten zur Entwicklung der Region und hält die Geschichte einer Gemeinschaft sichtbar, die im Laufe des 20. Jahrhunderts fast vollständig aus ihrer früheren Heimat verschwand.

Redaktion
30. Juli


Kolonie „Lavoura Esperança“ Angola
Die junge mennonitische Kolonie Lavoura Esperança in Angola wächst seit 2023 Schritt für Schritt: Rund 16 Familien aus Mexiko bauen dort eine neue Heimat auf, bewirtschaften inzwischen etwa 2.000 Hektar Land und verbinden großflächige Landwirtschaft mit Gemeindeleben, Selbstversorgung und wachsender Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölkerung.

Redaktion
29. Juli


Besuch im Kongo: Medizinische Hilfe, Ausbildung und gelebter Glaube
Dr. Alfred Klassen berichtet von seiner Reise in den Kongo und gibt persönliche Einblicke in die medizinische Arbeit in Vanga und Kikwit. Er beschreibt die einfachen Bedingungen in den Krankenhäusern, die große Bedeutung der Ausbildung einheimischer Mitarbeiter und neue Pläne für die Augenmedizin. Dabei wird deutlich, wie medizinische Hilfe, praktische Entwicklung und christlicher Glaube miteinander verbunden sind.

Redaktion
28. Juli


Ein Melkstand wird Missionslager
Die Geschichte des Melkstandes auf dem Gosen-Hof zeigt, wie Gott vorhandene Räume, Fähigkeiten und Möglichkeiten für sein Werk gebrauchen kann. Mit dem Verkauf der Milchkühe endete für Familie Schäfer ein Lebensabschnitt. Doch der leer gewordene Melkstand blieb nicht ungenutzt: Er wurde zu einem Ausgangspunkt für die Verbreitung des Evangeliums.

Redaktion
22. Juli


Hecken-Labyrinth: Spaß und Naturerlebnis für die ganze Familie
Schönwiese liegt unscheinbar im paraguayischen Chaco, nur wenige Kilometer von Filadelfia entfernt. Doch das kleine mennonitische Dorf ist in den letzten Jahren zu einem festen Punkt auf der Reiseroute vieler Besucher geworden. Der Grund ist ungewöhnlich: ein großes Hecken-Labyrinth, das als erstes und einziges „Laberinto Vegetal“ dieser Art in Paraguay beworben wird.

Redaktion
22. Juli


Das Heim in Asunción – ein Haus für Mennoniten aus aller Welt
Das Mennonitenheim in Asunción, heute vielfach als „Das Heim“ bekannt, ist weit mehr als ein gewöhnliches Hotel. Seit seiner Gründung im Jahr 1943 bot es unzähligen Mennoniten aus den paraguayischen Kolonien Unterkunft, Verpflegung und praktische Hilfe. Zugleich war es über Jahrzehnte ein geistliches, kulturelles und gesellschaftliches Zentrum der Mennoniten in der Hauptstadt Paraguays.

Redaktion
21. Juli


Zwischen Bauernhof und Mission
Auf dem Gosen Hof verbindet Rafael Schäfer die Arbeit in der Landwirtschaft mit seinem großen Einsatz für die Mission: Während er gemeinsam mit seinem Vater rund 100 Hektar bewirtschaftet, widmet er sich zugleich Straßeneinsätzen, seelsorgerlichen Gesprächen und der Verkündigung der frohen Botschaft von Jesus Christus – unterstützt von seiner Familie, seiner Gemeinde und freiwilligen Helfern.

Redaktion
17. Juli


Plautdietsch erhält im kanadischen Zensus erstmals eine eigene Bezeichnung
Plautdietsch ist für Hunderttausende Mennoniten weit mehr als eine alte Mundart. Es ist die Sprache der Familie, des Alltags und der gemeinsamen Geschichte. Bei der kanadischen Volkszählung 2026 wurde diese Sprache nun erstmals ausdrücklich als eigene Auswahlmöglichkeit aufgeführt.

Redaktion
11. Juli


Kolonie „Rheinland“ in Angola
Die Kolonie Rheinland gehört zu den jüngsten mennonitischen Kolonien weltweit. Sie ist zugleich eine der ersten bekannten geschlossenen Ansiedlungen konservativer, plattdeutscher Mennoniten in Afrika. Die Vorbereitungen reichen bis etwa 2019 zurück. Der eigentliche Beginn der Kolonie war im August 2023, als die ersten Siedler ankamen.

Redaktion
8. Juli


Mennoniten in Hopelchén wehren sich gegen drohenden Landverlust
Der Landstreit um mennonitische Ackerflächen im mexikanischen Bundesstaat Campeche spitzt sich weiter zu. Familien aus der mennonitischen Kolonie Nueva Trinidad im Bezirk Hopelchén werfen den Behörden und der Gegenseite vor, ein rechtmäßig erworbenes Grundstück durch ein fehlerhaftes Gerichtsverfahren entziehen zu wollen.

Redaktion
7. Juli


Historische mennonitische Mädchenschule von Chortitza-Rosental in Trümmern
Am 4. Juli 2026 wurde in Saporischschja eines der bedeutendsten erhaltenen Gebäude der russlandmennonitischen Geschichte schwer beschädigt: die ehemalige mennonitische Mädchenschule von Chortitza-Rosenthal. Ukrainische Medien berichten, dass russische Angriffe die historische Schule auf der Oberen Chortitza trafen.

Redaktion
6. Juli


Die Kolonie Memrik – eine mennonitische Tochterkolonie der Molotschna
Der folgende Beitrag geht auf einen Vortrag zurück, der auf dem Geschichtsseminar 2026 in Anhausen gehalten wurde. Darin stellte Artur Fast die Geschichte der mennonitischen Kolonie Memrik vor, einer Tochterkolonie der Molotschna. Der Vortrag führte von den Ursachen der Gründung über den schweren Aufbau der Siedlung bis hin zu den Jahren der Verfolgung, Deportation und dem Ende der Kolonie im Zweiten Weltkrieg.

Redaktion
3. Juli


Materielle Zeugnisse aus der Verfolgungszeit der Täufer: Erinnerung ohne Verehrung
Die Geschichte der Täufer und frühen Mennoniten ist eng mit Verfolgung, Gefängnis, Verhören und Hinrichtungen verbunden. Viele Glaubenszeugen blieben trotz Druck und Leid bei ihrem Bekenntnis zu Christus. Aus jener Zeit sind nicht nur Berichte, Lieder und Briefe erhalten geblieben, sondern auch einzelne Gegenstände, die auf besondere Weise an diese Verfolgungszeit erinnern.

Redaktion
29. Juni


Mennoniten und die Drogenfrage: Eine stille Not wird sichtbar
Für viele Mennoniten in Lateinamerika ist das eine schmerzliche Erkenntnis. Die Kolonien entstanden vielfach mit dem Wunsch, abseits der Welt in Ruhe zu leben, den Glauben zu bewahren, die Kinder in einer geordneten Umgebung großzuziehen und als Gemeinde zusammenzustehen. Doch Absonderung bedeutet nicht, dass Versuchung, Sucht und kriminelle Strukturen automatisch draußen bleiben.

Redaktion
26. Juni


Chaco Central: Drogenproblem erreicht auch mennonitische Siedlungsgebiete
Ein neuer Fall aus dem Chaco Central zeigt, dass Drogenhandel und Konsum in der Region kein Randthema mehr sind. In dem Dorf Osterwick, einem Dorf im Gebiet von Loma Plata im Departement Boquerón, nahmen Agenten der paraguayischen Antidrogenbehörde SENAD einen 28-jährigen Mann fest.

Redaktion
7. Juni


Viehdiebstahl in Nueva Durango: Mennonitische Landwirte fordern mehr Schutz
Der sogenannte Abigeato, also der Diebstahl von Rindern, bleibt für landwirtschaftliche Gemeinden in Paraguay ein ernstes Problem. Besonders hart trifft er Bauernfamilien, deren Lebensunterhalt von Viehzucht, Milchproduktion und Fleischwirtschaft abhängt.

Redaktion
5. Juni
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