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Kolonien in Paraguay


Kolonie "Menno"
Gegründet: 1927 (erste Einwanderer erreichen Puerto Casado Ende 1926) Herkunft der Siedler: Kanada (Ost-/Westreserve in Manitoba sowie Bergthaler aus Saskatchewan; russlandmennonitische Wurzeln) Lage: Zentraler Chaco (Departamentos u. a. Boquerón), Hauptort Loma Plata , Nachbarkolonien Fernheim und Neuland Die Kolonie Menno gilt als erste mennonitische Einwanderersiedlung in Paraguay – und zugleich als frühes, prägendes Kapitel mennonitischer Geschichte in der südlich


Kolonie "Fernheim"
Gegründet: 1930 Herkunft der Siedler: Russland Die Kolonie Fernheim ist nach der Kolonie Menno (1927) die zweitälteste mennonitische Siedlungskolonie im paraguayischen Chaco . Ihre Entstehung ist eng mit der Flüchtlingsgeschichte der Russlandmennoniten am Ende der 1920er Jahre verbunden: In der Sowjetunion verschärften sich Enteignungen, Repression und die Perspektivlosigkeit vieler deutschstämmiger Dorfgemeinschaften. 1929 sammelten sich darum 12.000–14.000 Menschen (Menn


Kolonie "Friesland"
Gründung: 1937 Lage: Departamento San Pedro (Nordparaguay), an der Ruta PY22 (Ort Friesland/„Friesland Sub-Urbano“) Ursprung: gegründet von Abwanderern aus der Kolonie Fernheim (Chaco) Startgröße: ca. 135 Familien (rund 750–754 Personen ) Erstgebiet: ca. 6.911 ha ; Gründung von 9 Dörfern und 146 Hofstellen Warum 1937 ein Neuanfang nötig wurde Die Kolonie Friesland entstand nicht „aus dem Nichts“, sondern aus einer konkreten Krise heraus. In Fernheim (gegründet 19


Kolonie "Neuland"
Gegründet: 1947 Herkunft der Siedler: Russland / Ukraine Die Kolonie "Menno" wurde im Jahr 1947 von mennonitischen Flüchtlingen aus Russland und der Ukraine gegründet. Während des 2. Weltkrieges flohen die Mennoniten aus Südrussland und der Ukraine in den Westen und kamen so nach Deutschland. Nach einigen Jahren und durch die Vermittlungsarbeit des MCC (Mennonitisches Zentralkomitee) wurde dann eine Weiterreise per Schiff nach Paraguay möglich. Die in Paraguay ankommenden Fam


Kolonie "Volendam"
Gegründet: 1947 Herkunft der Siedler: Russland Die Kolonie "Volendam" wurde im Jahr 1947 von mennonitischen Siedlern aus Russland gegründet. Die mennonitischen Siedler gegannen ihre Reise über den Atlantik am 01. Februar 1947 in Bremerhaven mit dem Schiff "Volendam". Nach diesem Schiff wurde die Kolonie benannt. Informationen aus Wikipedia und sozialen Medien


Kolonie "Bergthal"
Gegründet: 1948 Herkunft der Siedler: Manitoba, Kanada Die Kolonie "Bergthal" wurde im Jahr 1947 von mennonitischen Siedlern aus Manitoba in Kanada gegründet. 740 mennonitische Siedler kamen hierher um sich in der neuen Kolonie anzusiedeln. Die Kolonie hat eine Größe von ca. 11.000 Hektar Land. Durch Rückwanderungen nach Kanada sank die Einwohnerzahl der Kolonie in den Folgejahren der Gründung. Zwischenzeitlich ist die Anzahl der Siedler aber wieder gestiegen, sodass im Jahr
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