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Bücher


Mennoniten–Forstdienst in Russland
Dieses Buch, geschrieben von Abraham Görz, ist vor allem eine quellennahe Darstellung: Es verfolgt, wie sich für russländische Mennoniten im Zuge der Wehrpflichtdebatte ein waffenloser Ersatzdienst herausbildete – konkret der Forst- bzw. Aufforstungsdienst. Im Mittelpunkt steht nicht „dramatische Erzählung“, sondern die nachvollziehbare Frage: Wie lässt sich Gewissensfreiheit praktisch sichern, wenn der Staat Dienstpflicht fordert?


Am Ende die Freiheit: Durch Zarenreich und Sowjetunion nach Südamerika (Jakob Martens)
Dieses Buch ist ein Lebensbericht, der sich wie ein schmaler Grat zwischen persönlicher Erinnerung und großer Zeitgeschichte liest: Jakob Martens schildert seinen Weg von der deutschstämmigen Siedlungswelt in der damaligen Ukraine durch Revolution, Bürgerkrieg, stalinistische Verfolgung und Lagererfahrungen bis zum Neubeginn in Südamerika.


Diese Steine – Die Russlandmennoniten
Diese Steine ist kein klassisches „Geschichtsbuch“ im Sinne einer durchgehend argumentierenden Darstellung, sondern ein groß angelegter Bild- und Dokumentationsband. Schon die programmatische Leitidee „Lasset die Steine sprechen“ macht deutlich: Hier geht es um Erinnerungsarbeit und Bewahrung – um Spuren einer Kultur, die in der Ukraine und in Russland vielerorts zerstört, überbaut oder schlicht vergessen wurde.


Nur Heilige. Mennoniten in Russland, 1789–1889
Nur Heilige ist ein Standardwerk, weil es Russlandmennonitische Geschichte aus der „Binnenperspektive der Kolonie“ herauslöst und in die größeren sozialen, wirtschaftlichen und staatlichen Umbrüche des 19. Jahrhunderts einordnet. Wer verstehen will, wie und warum sich Gemeindeformen, Autoritäten, Frömmigkeit und Wirtschaftsweisen veränderten (auch gegen den Willen vieler Beteiligter), wird hier reich belohnt.


Hildebrands Zeittafel
Das Buch "Hildebrands Zeittafel ist eine wahre Fundgrube für zeitlich Datierte Ereignisse in der mennonitischen Geschichte. Das Buch beinhaltet mehr als 1400 geschichtliche Ereignisse, teilweise mit konkretem Datum.


So geschehen in Kronsweide
Wer dieses Buch liest, merkt sehr schnell: Es sind nicht nur historische Berichte, sondern lebendige Zeugnisse des Glaubens und der Gemeindeordnung, wie sie die Mennoniten seit der Reformation tragen.


Verlorene Söhne
Verlorene Söhne ist somit nicht nur eine Erzählung über zwei junge Männer, sondern ein Bekenntnis zur christlichen Wehrlosigkeit und Menschlichkeit – eine Mahnung gegen Krieg und für Frieden.


Die Flucht über den Amur
Das Buch „Die Flucht über den Amur“ von Abram Friesen und Abram Löwen (Echo-Verlag, Steinbach/Manitoba, Kanada) erzählt die eindrucksvolle Geschichte einer außergewöhnlichen Flucht, die sich in den 1930er Jahren im Fernen Osten der Sowjetunion ereignete.


Die Erde ist rund
Die Autorin schafft es mit ihren authentischen Darstellungen, dass der Leser in die Lebenswelt der Mennoniten eintauchen kann und somit besser die Sicht- und Handlungsweisen der Mennoniten verstehen kann.
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