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Kolonie "Menno"



Gegründet: 1927

Herkunft der Siedler: Russland


Die Kolonie "Menno" wurde im Jahr 1927 von mennonitischen Siedlern aus Kanada gegründet. Die kanadischen Siedler kamen zum einen aus der Ostreserve (Chortizer Gemeinde) und zum anderen aus der Westreserve (Sommerfelder Gemeinde).


Schon im Jahre 1921 wurden aus diesen beiden Gemeinden eine Delegation nach Paraguay entsandt um neues Siedlungsland zu suchen. Diese Expedition wurde von dem Norweger Fred Engen geleitet.


So kamen in den Jahren 1926 und 1927 ca. 1.700 mennonitische Siedler aus Kanada in Paraguay an. Da aber das neue Land noch nicht vermessen und auch die geplante Eisenbahnverbindung noch nicht fertiggestellt war, wurden die ankommenden Siedler in einem Lager in "Puerto Casado" untergebracht. In der darauf folgenden 1 1/2 jährigen Wartezeit starben 171 Siedler und andere reisten zurück nach Kanada. So begann die Kolonie "Menno" mit ca. 1.200 Siedlern.


Die Anfangsjahre waren von großen Entbehrungen gekennzeichnet. Besonders die Klima- und Bodenverhältnisse, insbesondere die Trockenheit der Wintermonate, erwiesen sich für die mennonitischen Siedler als große Herausforderung.


Der wirtschaftliche Aufschwung kam in den 1980er Jahren, als man begann in die Milchverarbeitung zu investieren. Weiterhin wurde der Aufschwung begünstigt durch die Fertigstellung der "Ruta Trans Chaco". Eine weitere wichtige Voraussetzung für den anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung war die Reform und Verbesserung des Schulsystems.


Informationen aus Wikipedia und sozialen Medien


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