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William Penn (1644 -1718)
Penn war kein Mennonit. Er gehörte zur Gemeinschaft der Quäker. Dennoch wurde er zu einem wichtigen Wegbereiter des mennonitischen Lebens in Nordamerika. Seine Geschichte ist deshalb nicht nur die Geschichte eines Staatsmannes und Koloniegründers. Sie ist auch ein Zeugnis dafür, dass Glaube Folgen haben muss – im persönlichen Leben ebenso wie im Umgang mit anderen Menschen.

Redaktion
vor 1 Tag


Thieleman Jansz van Braght (1625 - 1664)
Nur 39 Lebensjahre waren Thieleman Jansz van Braght gegeben. Dennoch hinterließ er mit dem Märtyrerspiegel eines der bedeutendsten Bücher der täuferisch-mennonitischen Geschichte. Sein Leben war geprägt von ernstem Bibelstudium, verantwortungsbewusstem Gemeindedienst und dem Anliegen, die Zeugnisse treuer Christen für kommende Generationen zu bewahren.

Redaktion
23. Juli


Bernhard Goetze (1888-1962): Ein Leben im Dienst der Bibel
Bernhard Goetze gehört zu den Männern, deren Lebenswerk nicht in großen politischen Taten bestand, sondern im treuen Dienst am Wort Gottes. Seine Bibelausgabe wurde vielen Menschen zum Werkzeug des Bibellesens. Sie erinnert daran, wie kostbar eine verständliche, sorgfältig gedruckte und mit Hilfen versehene Bibel sein kann. Goetzes Leben zeigt, dass Gott auch Verleger, Übersetzer, Prediger und stille Arbeiter gebrauchen kann, um sein Wort weiterzutragen.

Redaktion
18. Juni


David Möllinger (1709-1787): Vater des Pfälzer Ackerbaus
David Möllinger war kein Mann der großen politischen Bühne. Er war ein Bauer. Aber gerade darin liegt seine Stärke. Er zeigte, dass ein Christ auch durch treue Arbeit, gute Verwaltung und verantwortlichen Umgang mit Gottes Schöpfung ein Zeugnis geben kann.

Redaktion
4. Juni


Elfrieda Dyck (1917–2004)
Elfrieda Klassen Dyck (1917–2004) zeigt in ihrem Lebenszeugnis, wie Hilfe nach dem Krieg wirklich aussah: nicht als einmalige Geste, sondern als jahrelanges Tragen. Mit Peter Dyck an ihrer Seite wurde aus Ehe eine gemeinsame Berufung: für russlanddeutsche Mennoniten Wege zu öffnen – im Lager, auf den Transporten, in der Versorgung und später in der Hilfe zurück in die alte Heimatregion. Ihr Zeugnis ist das stille, aber starke Evangelium der Tat.

Redaktion
8. Apr.


Peter Dyck (1914–2010)
Peter Dyck wurde am 4. Dezember 1914 in Lysanderhöh (Am-Trakt-Mennonitensiedlung, Russland) geboren. Als die Familie 1927 nach Kanada auswanderte, lernte er früh, was es heißt, Heimat zu verlieren und dennoch Glauben und Gemeinschaft zu bewahren. Er starb am 4. Januar 2010 in Scottdale, Pennsylvania.

Redaktion
2. Apr.


Lucius D. Clay (1898–1978)
Lucius Dubignon Clay blieb den Mennoniten in bleibender Erinnerung, weil er als Militärgouverneur in einem entscheidenden Moment eine riskante humanitäre Entscheidung traf, die für viele mennonitische Flüchtlinge den Weg aus höchster Bedrängnis öffnete.

Redaktion
28. Feb.


Bernhard Warkentin (1847–1908)
Bernhard Warkentin wurde am 19. Juni 1847 im mennonitisch geprägten Raum des damaligen „Südrusslands“ geboren (die Biografien nennen teils Altona/Crimea, teils Altonau/Molotschna). In dieser Siedlungswelt waren Landwirtschaft, Handwerk und Gemeinde eng ineinander verwoben. Besonders das Mühlenwesen prägte seinen Lebensweg – nicht nur als Beruf, sondern als Schlüssel für Versorgung, Handel und Stabilität einer bäuerlichen Gemeinschaft.

Redaktion
16. Feb.


Dietrich Jacob Gaeddert (1837–1900)
Dietrich Jacob Gaeddert Dietrich Gaeddert wurde in der mennonitischen Dorfgemeinschaft Alexanderwohl in der Molotschna-Kolonie (Südrussland/Ukraine) geboren. In russischen Quellen begegnet sein Geburtsdatum teils „ 18. Februar (alter Stil/Julianischer Kalender)“ – das entspricht 2. März 1837 nach dem damals außerhalb Russlands gebräuchlichen Kalender (neuer Stil). Frühe Prägung: Lehrer, Bibelleser, Gemeindediener Aus Alexanderwohl stammend, wuchs Gaeddert in einer Glaubens

Redaktion
22. Jan.


Tjeerd Oeds Ma Hylke Hylkema (1888–1962)
Nach 1945 war er zentraler Ansprechpartner für nordamerikanische Mennoniten (u. a. MCC-Kontakte) bei der Verteilung von Hilfsgütern in den Niederlanden und wirkte in den ersten Nachkriegsjahren an Emigration und Verschiffung nach Paraguay für mehrere tausend aus der Sowjetunion geflohene russische Mennoniten mit.

Redaktion
22. Jan.


Johannes Bader (um 1487–1545)
Johannes (auch: Johann) Bader wurde um 1487 in Straßburg geboren. Über seine Kindheit und Ausbildung ist fast nichts bekannt – aber umso deutlicher tritt später sein Charakter hervor: ein Mann, der dem Evangelium mehr gehorchen wollte als den Erwartungen seiner Zeit.

Redaktion
18. Jan.


Heinrich Klaas Hübert (1810 – 1895)
Heinrich Klaas Hübert bleibt als erster Ältester der MBG ein Zeuge dafür, dass Gemeinde nicht zuerst durch Kraft, sondern durch Treue wächst: durch ein Gewissen, das Christus mehr gehorcht als dem Druck der Umgebung; durch eine Leitung, die Kinder segnet und Streit heilt; durch Leidensbereitschaft, die nicht verhärtet, sondern vertieft. Sein Leben ruft dazu auf, den „Ausgang“ solcher Glaubenswege anzusehen – und dem stillen Überwinderglauben nachzufolgen.

Redaktion
6. Jan.


Abraham Cornelsen (1826–1884)
Abraham Cornelsen gehört zu den Gestalten, bei denen die Gründung der Mennonitischen Brüdergemeinde nicht wie ein „Ereignis“ wirkt, sondern wie eine Gewissensentscheidung, die ein ganzes Leben prägt. Er half mit, die Bewegung von 1860 in Worte zu fassen und öffentlich zu bekennen. Dafür bezahlte er mit Sicherheit und Stellung. Und doch gewann er etwas, das kein Amt geben kann: die innere Freiheit, Gott mehr zu gehorchen als Menschen, ohne die Menschen zu verachten.

Redaktion
6. Jan.


Jakob (David) Reimer (1818–1891)
Schon seine Herkunft prägte ihn: Sein Vater David Peter von Reimer, einst als „königlicher Gärtner“ in Preußen beschrieben, brachte Wissen über Pflanzen und Landschaftsgestaltung mit nach Südrussland. In der neuen Heimat entstanden Baumschulen und Pflanzungen – und Jakob wuchs in einer Welt auf, in der Glaube, Arbeit und Ordnung sichtbar Gestalt annahmen.

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6. Jan.


Johann David Klaassen (Claassen) (1820–1876)
Am 24. Dezember 1876 endete in Wohldemfürst in der Kuban-Kolonie das Leben eines Mannes, der für viele zum Sinnbild eines wachen Gewissens wurde: Johann Klaassen (auch Claassen geschrieben), Mitbegründer der Mennonitischen Brüdergemeinde (MBG) und Wegbereiter einer Erneuerungsbewegung, die weit über Molotschna hinauswirkte.

Redaktion
5. Jan.


Georg von Trappe (1742 - 1806)
Georg von Trappe gehört zu jenen Gestalten, die nur für wenige Jahre deutlich aus den Akten hervortreten – und doch einen kräftigen Impuls geben. Für die mennonitische Auswanderung aus dem Danziger Raum nach Südrussland wird er zum „Türöffner“: als staatlicher Werber und Organisator, der 1786 in Danzig sichtbar wird und die großen Pläne russischer Kolonisation mit den Fragen und Hoffnungen der Gemeinden verbindet.

Redaktion
2. Jan.


Ambartsum Egorowitsch Ambarzumow (1845–1919)
A. G. Ambarzumow tritt in der Geschichte der Molotschna nicht als großer Redner oder Amtsträger hervor, sondern als einer, der eine Not sah – und nicht mehr losließ. In den mennonitischen Überlieferungen wird er ausdrücklich als evangelischer Armenier bezeichnet: also als jemand, der von außen kam und doch gerade deshalb den Blick auf etwas lenkte, das in vielen Familien still mitgetragen wurde – taubstumme Kinder, für die es kaum Bildungschancen gab.

Redaktion
2. Jan.


Franz Peter Toews (1879 - 1978)
Franz Peter Toews wurde am 21. September 1879 im Dorf Alexanderkrone (Molotschna-Kolonie) geboren. Seine Eltern waren Peter Toews und Justina Friesen. Schon früh wurde sein Lebensweg vom mennonitischen Glauben geprägt: Am 06. August 1900 wurde er getauft und wurde Mitglied der Mennoniten-Brüdergemeinde. Dieser Schritt stand für eine bewusste Bindung an eine Glaubenstradition, die Nachfolge, Gemeindetreue und das Friedenszeugnis ernst nimmt – nicht als Theorie, sondern als Leb

Redaktion
31. Dez. 2025


August Hermann Lenzmann (1823–1877)
Die Gemeinde erkannte seine geistliche Reife und sein Vertrauen erweckendes Wesen: 1851 wurde August Hermann Lenzmann zum Prediger der Gnadenfelder Mennonitengemeinde gewählt.

Redaktion
27. Dez. 2025


Jakob Wilhelm Siemens (1885–1940)
Jakob Wilhelm Siemens (geb. 1885 in Rosenfeld/Chortitza; gest. 1940 in Filadelfia, Paraguay) zählt zu den mennonitischen Führungspersönlichkeiten, die in einer Zeit extremer Umbrüche Verantwortung übernahmen: zuerst in der Sowjetunion in der Phase der Kollektivierung, dann als Organisator einer Fluchtbewegung und schließlich als Kolonie-Leiter in Paraguay.

Redaktion
19. Dez. 2025
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