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Dietrich Jacob Gaeddert (1837–1900)
Dietrich Jacob Gaeddert Dietrich Gaeddert wurde in der mennonitischen Dorfgemeinschaft Alexanderwohl in der Molotschna-Kolonie (Südrussland/Ukraine) geboren. In russischen Quellen begegnet sein Geburtsdatum teils „ 18. Februar (alter Stil/Julianischer Kalender)“ – das entspricht 2. März 1837 nach dem damals außerhalb Russlands gebräuchlichen Kalender (neuer Stil). Frühe Prägung: Lehrer, Bibelleser, Gemeindediener Aus Alexanderwohl stammend, wuchs Gaeddert in einer Glaubens

Redaktion
22. Jan.


Tjeerd Oeds Ma Hylke Hylkema (1888–1962)
Nach 1945 war er zentraler Ansprechpartner für nordamerikanische Mennoniten (u. a. MCC-Kontakte) bei der Verteilung von Hilfsgütern in den Niederlanden und wirkte in den ersten Nachkriegsjahren an Emigration und Verschiffung nach Paraguay für mehrere tausend aus der Sowjetunion geflohene russische Mennoniten mit.

Redaktion
22. Jan.


Johannes Bader (um 1487–1545)
Johannes (auch: Johann) Bader wurde um 1487 in Straßburg geboren. Über seine Kindheit und Ausbildung ist fast nichts bekannt – aber umso deutlicher tritt später sein Charakter hervor: ein Mann, der dem Evangelium mehr gehorchen wollte als den Erwartungen seiner Zeit.

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18. Jan.


Heinrich Klaas Hübert (1810 – 1895)
Heinrich Klaas Hübert bleibt als erster Ältester der MBG ein Zeuge dafür, dass Gemeinde nicht zuerst durch Kraft, sondern durch Treue wächst: durch ein Gewissen, das Christus mehr gehorcht als dem Druck der Umgebung; durch eine Leitung, die Kinder segnet und Streit heilt; durch Leidensbereitschaft, die nicht verhärtet, sondern vertieft. Sein Leben ruft dazu auf, den „Ausgang“ solcher Glaubenswege anzusehen – und dem stillen Überwinderglauben nachzufolgen.

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6. Jan.


Abraham Cornelsen (1826–1884)
Abraham Cornelsen gehört zu den Gestalten, bei denen die Gründung der Mennonitischen Brüdergemeinde nicht wie ein „Ereignis“ wirkt, sondern wie eine Gewissensentscheidung, die ein ganzes Leben prägt. Er half mit, die Bewegung von 1860 in Worte zu fassen und öffentlich zu bekennen. Dafür bezahlte er mit Sicherheit und Stellung. Und doch gewann er etwas, das kein Amt geben kann: die innere Freiheit, Gott mehr zu gehorchen als Menschen, ohne die Menschen zu verachten.

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6. Jan.


Jakob (David) Reimer (1818–1891)
Schon seine Herkunft prägte ihn: Sein Vater David Peter von Reimer, einst als „königlicher Gärtner“ in Preußen beschrieben, brachte Wissen über Pflanzen und Landschaftsgestaltung mit nach Südrussland. In der neuen Heimat entstanden Baumschulen und Pflanzungen – und Jakob wuchs in einer Welt auf, in der Glaube, Arbeit und Ordnung sichtbar Gestalt annahmen.

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6. Jan.


Johann David Klaassen (Claassen) (1820–1876)
Am 24. Dezember 1876 endete in Wohldemfürst in der Kuban-Kolonie das Leben eines Mannes, der für viele zum Sinnbild eines wachen Gewissens wurde: Johann Klaassen (auch Claassen geschrieben), Mitbegründer der Mennonitischen Brüdergemeinde (MBG) und Wegbereiter einer Erneuerungsbewegung, die weit über Molotschna hinauswirkte.

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5. Jan.


Georg von Trappe (1742 - 1806)
Georg von Trappe gehört zu jenen Gestalten, die nur für wenige Jahre deutlich aus den Akten hervortreten – und doch einen kräftigen Impuls geben. Für die mennonitische Auswanderung aus dem Danziger Raum nach Südrussland wird er zum „Türöffner“: als staatlicher Werber und Organisator, der 1786 in Danzig sichtbar wird und die großen Pläne russischer Kolonisation mit den Fragen und Hoffnungen der Gemeinden verbindet.

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2. Jan.


Ambartsum Egorowitsch Ambarzumow (1845–1919)
A. G. Ambarzumow tritt in der Geschichte der Molotschna nicht als großer Redner oder Amtsträger hervor, sondern als einer, der eine Not sah – und nicht mehr losließ. In den mennonitischen Überlieferungen wird er ausdrücklich als evangelischer Armenier bezeichnet: also als jemand, der von außen kam und doch gerade deshalb den Blick auf etwas lenkte, das in vielen Familien still mitgetragen wurde – taubstumme Kinder, für die es kaum Bildungschancen gab.

Redaktion
2. Jan.


Franz Peter Toews (1879 - 1978)
Franz Peter Toews wurde am 21. September 1879 im Dorf Alexanderkrone (Molotschna-Kolonie) geboren. Seine Eltern waren Peter Toews und Justina Friesen. Schon früh wurde sein Lebensweg vom mennonitischen Glauben geprägt: Am 06. August 1900 wurde er getauft und wurde Mitglied der Mennoniten-Brüdergemeinde. Dieser Schritt stand für eine bewusste Bindung an eine Glaubenstradition, die Nachfolge, Gemeindetreue und das Friedenszeugnis ernst nimmt – nicht als Theorie, sondern als Leb

Redaktion
31. Dez. 2025


August Hermann Lenzmann (1823–1877)
Die Gemeinde erkannte seine geistliche Reife und sein Vertrauen erweckendes Wesen: 1851 wurde August Hermann Lenzmann zum Prediger der Gnadenfelder Mennonitengemeinde gewählt.

Redaktion
27. Dez. 2025


Jakob Wilhelm Siemens (1885–1940)
Jakob Wilhelm Siemens (geb. 1885 in Rosenfeld/Chortitza; gest. 1940 in Filadelfia, Paraguay) zählt zu den mennonitischen Führungspersönlichkeiten, die in einer Zeit extremer Umbrüche Verantwortung übernahmen: zuerst in der Sowjetunion in der Phase der Kollektivierung, dann als Organisator einer Fluchtbewegung und schließlich als Kolonie-Leiter in Paraguay.

Redaktion
19. Dez. 2025


Abraham Smith (1815–1894): Pennsylvanischer Kongressabgeordneter und Fürsprecher mennonitischer Siedlungsrechte
Abraham Smith wurde am 7. März 1815 in Manor Township bei Lancaster, Pennsylvania, geboren. Seine Eltern, Jacob Smith und Elizabeth Herr, gehörten zur deutschsprachigen Bevölkerung Pennsylvanias („Pennsylvania Dutch“), in deren Umfeld auch viele Mennoniten lebten.

Redaktion
6. Dez. 2025


John Peter Klassen (1888–1975) Der Mann hinter der Bleimedaille
John Peter Klassen war einer der prägenden mennonitischen Künstler des 20. Jahrhunderts – Bildhauer, Grafiker und Lehrer. Sein Lebensweg führt von den mennonitischen Steppendörfern der Ukraine über die Wirren von Krieg und Revolution bis in die Kunstszene Nordamerikas. Zugleich ist sein Name unlösbar verbunden mit einer kleinen Bleimedaille, die aus den Resten des Krieges geformt wurde und bis heute als Symbol für Dankbarkeit und Frieden steht.

Redaktion
3. Dez. 2025


Heinrich Donner (1735–1805): Ein Diener des Wortes im Wandel der Zeiten
„Gott sei unser Trost in unruhigen Zeiten, und sein Wort bleibe unser Halt.“— Heinrich Donner, aus seinen Aufzeichnungen, um 1795

Redaktion
1. Nov. 2025


Peter Jacob Klassen (1889–1953) Mennonitischer Lehrer, Prediger, Dichter und Schriftsteller
Peter Jacob Klassen war ein Lehrer, Prediger und Schriftsteller, dessen Lebenswerk die mennonitische Erfahrung des 20. Jahrhunderts verkörpert.

Redaktion
20. Okt. 2025


Eberli Bolt – Ein vergessener Vorläufer der Reformation
Eberli Bolt, ein Franziskanerbruder aus der Schweiz war ein früher Reformdenker. Als charismatischer Prediger, Kritiker kirchlicher Missstände und entschiedener Vertreter einer evangeliumszentrierten Frömmigkeit wurde Bolt bereits 1524 – also vor der offiziellen Einführung der Reformation in Zürich – als Ketzer verbrannt.

Redaktion
5. Juli 2025


Feuer auf dem Kornmarkt: Der letzte Weg des David van der Leyen
Gent, Belgien 1554 – Ein Ort der Angst; Es ist eine Zeit, in der der Glaube an Jesus Christus gefährlich ist. Wer anders glaubt als die Kirche es erlaubt, lebt in Gefahr. Auch David van der Leyen.

Helene Tissen
30. Mai 2025


Konrad Grebel – Vom Humanisten zum Pionier der Täuferbewegung
Ein junger Mann aus einer wohlhabenden Familie, an den besten Universitäten Europas ausgebildet, wird zum Pionier der Täuferbewegung.

Andreas Tissen
5. März 2025


C. F. Klassen: Ein Mann zum Segen der Mennoniten
C. F. Klassen talentierter Diplomat und Organisator, der erfolgreich für die Interessen der Mennoniten eintrat.

Redaktion
4. Jan. 2025
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