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Chaco Central: Drogenproblem erreicht auch mennonitische Siedlungsgebiete
Ein neuer Fall aus dem Chaco Central zeigt, dass Drogenhandel und Konsum in der Region kein Randthema mehr sind. In dem Dorf Osterwick, einem Dorf im Gebiet von Loma Plata im Departement Boquerón, nahmen Agenten der paraguayischen Antidrogenbehörde SENAD einen 28-jährigen Mann fest.

Redaktion
7. Juni


Viehdiebstahl in Nueva Durango: Mennonitische Landwirte fordern mehr Schutz
Der sogenannte Abigeato, also der Diebstahl von Rindern, bleibt für landwirtschaftliche Gemeinden in Paraguay ein ernstes Problem. Besonders hart trifft er Bauernfamilien, deren Lebensunterhalt von Viehzucht, Milchproduktion und Fleischwirtschaft abhängt.

Redaktion
5. Juni


Campo Loa: Mennonitische Wasserpraxis wird zum Vorbild für den Chaco
Im paraguayischen Chaco ist Wasser eine Lebensfrage. In der indigenen Gemeinschaft Campo Loa wurde deshalb ein modernes System zur Regenwassergewinnung gebaut, das heute als Referenzprojekt für weitere Wasservorhaben gilt. Besonders bemerkenswert: Die Anlage orientiert sich ausdrücklich an der bewährten Wasserwirtschaft der mennonitischen Kolonien im zentralen Chaco.

Redaktion
5. Juni


Präsidentschaftswahl in Kolumbien: Richtungsentscheidung zwischen links und rechts
Kolumbien hat am 31. Mai 2026 einen neuen Präsidenten gewählt. Da keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichte, kommt es am 21. Juni zur Stichwahl. Dann entscheidet sich, ob das Land den linken Reformkurs fortsetzt oder eine deutliche Wende nach rechts vollzieht.

Redaktion
4. Juni


Usbekische Kinderbibel zu verschenken
Die usbekischen Kinderbibeln sind zu verschenken. Wer usbekischsprachige Menschen kennt oder eine Möglichkeit zur sinnvollen Weitergabe hat, kann mit diesem Buch einen wertvollen Dienst tun. Gerade Kinder brauchen Gottes Wort in einer Sprache, die sie verstehen. Diese Ausgabe bietet dafür eine schöne und solide Grundlage.

Redaktion
22. Mai


Hospital Mennonita Km 81 feiert 75 Jahre Bestehen
Nach 75 Jahren Dienst des Hospital Mennonita Km 81 haben die 32 Trägergemeinden und rund 700 anwesende Personen auf der Jubiläumsfeier innegehalten, um zurückzublicken und zu danken: auf ein Werk, das Gott begonnen und treu erhalten hat.

Redaktion
18. Mai


„Mennoniten für 250 Dollar zu verkaufen“
Im Jahr 1947 erschien in der argentinischen Presse eine Schlagzeile, die bis heute erschüttert: „Mennoniten für 250 Dollar zu verkaufen.“ Schon die Wortwahl zeigt, worum es damals ging: nicht um nüchterne und ehrliche Berichterstattung, sondern um Skandalisierung und unberechtigte Aufmerksamkeit.

Redaktion
12. Mai


Bürgermeister zwischen mennonitischer Tradition und moderner Gemeindepolitik
Mit Johan Bergen hat in Cuatro Cañadas ein mennonitischer Bürgermeister sein Amt übernommen. Dieses Ereignis ist mehr als ein lokaler politischer Wechsel. Es zeigt, wie eine traditionell zurückhaltende Gemeinschaft inmitten des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lebens Boliviens sichtbarer wird.

Redaktion
11. Mai


Ein Glaubensbuch geht um die Welt
Die neue deutsche Ausgabe des Märtyrerspiegels findet weiterhin ihren Weg zu den Lesern. Nach Angaben des Verlags Samenkorn wurden aus dem eigenen Lagerbestand inzwischen 511 Exemplare verkauft. Allein im laufenden Jahr waren es bereits 43 verkaufte Exemplare.

Redaktion
8. Mai


9.061 Bücher: Librería Filadelfia fördert das Lesen
Vom 1. Januar bis zum 27. April dieses Jahres wurden in der Librería Filadelfia 8.629 Bücher ausgeliehen. Diese hohe Zahl zeigt, dass in den mennonitischen Kolonien trotz digitaler Medien weiterhin viel gelesen wird. Bücher haben ihren Wert nicht verloren.

Redaktion
5. Mai


Mennonitisches Museum in Polen (Preußen)
Das rund fünf Hektar große Freilichtmuseum wurde in der Form eines klassischen Straßendorfes angeordnet und spiegelt im Großen und Ganzen den Siedlungszustand an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wider. Insgesamt drei komplette Hofsiedlungen wurden aus den in der Weichselniederung liegenden Orten Kaniczki (Kanitzken), Gutowo (Guttau) und Niedźwiedź (Niedwitz) an ihren neuen Bestimmungsort verbracht.

Redaktion
29. Apr.


50 Jahre Mennonitische Post: Eine Zeitung feiert ihr Jubiläum und verbindet Mennoniten auf der ganzen Welt
Seit fast fünf Jahrzehnten bringt die Mennonitische Post Nachrichten, Glaubenszeugnisse, Familienberichte und Stimmen aus aller Welt zusammen. Dass sie nun ihr 50. Jahr beginnt, ist deshalb nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Grund zur Dankbarkeit. Aus Steinbach heraus hat sie über Generationen hinweg ein mennonitisches Band geknüpft, das heute von Kanada über Lateinamerika bis nach Afrika reicht.

Redaktion
15. Apr.


Kinderbibeln für Armenien: Ein Herzensprojekt braucht Unterstützung
Die Kinderbibel „Entdecke die Bibel“ ist bereits in mehr als zehn Sprachen erschienen. 365 biblische Geschichten begleiten die Kinder durch das ganze Jahr. Die Erzählungen werden in lebendiger Sprache textgetreu nacherzählt und durch liebevolle, anschauliche Illustrationen ergänzt.

Redaktion
13. Apr.


Die Mennoniten als "Stille im Lande"
In seinem Vortrag fragt Andreas Tissen danach, was das typisch Mennonitische ausmacht. Seine Hauptthese lautet, dass Mennoniten besonders als die „Stillen im Lande“ beschrieben werden können. Dieses Merkmal versteht er nicht nur als fromme Haltung, sondern als geschichtlich gewachsene Mentalität: zurückhaltend, friedlich, gemeinschaftsbezogen, arbeitsam und eher auf innere Frömmigkeit als auf äußere Wirkung ausgerichtet.

Redaktion
11. Apr.


Mennonit wird Bürgermeister in Cuatro Cañadas
In Cuatro Cañadas im Departamento Santa Cruz ist mit Johan Bergen erstmals ein Politiker mennonitischer Herkunft an die Spitze der Stadtverwaltung gewählt worden. Nach übereinstimmenden Berichten lokaler und regionaler Medien gewann Bergen die Bürgermeisterwahl bei den bolivianischen Subnationalwahlen vom 22. März 2026 deutlich.

Redaktion
9. Apr.


El Ombú als Vorbild: Mennoniten und der neue Umgang mit Müll
Während Uruguay zwischen Großstadtproblemen, ländlichen Deponien und fehlender Wiederverwertung um eine bessere Müllentsorgung ringt, zeigt ein Schulprojekt in der mennonitischen Kolonie El Ombú, dass selbst in abgelegenen Regionen praktische und hoffnungsvolle Ansätze zur Verbesserung möglich sind.

Redaktion
6. Apr.


Die Fall Arce: Ein Korruptionsskandal erschüttert Bolivien
Die Affäre um Luis Marcelo Arce Mosqueira, den Sohn des früheren bolivianischen Präsidenten Luis Arce, hat sich in wenigen Tagen zu einem der größten politischen und wirtschaftlichen Skandale des Landes entwickelt. Marcelo Arce wurde am 18. März 2026 in Santa Cruz festgenommen.

Redaktion
28. März


Tiefe Trauer in der Kolonie Sommerfeld: Drei junge Mennoniten sterben bei schwerem Unfall
Die mennonitische Kolonie Sommerfeld im Departement Caaguazú steht unter Schock. Am Sonntag, 22. März 2026, kam es im Bereich Campo 5 im Distrikt Dr. Juan Eulogio Estigarribia zu einem schweren Zusammenstoß zweier Pick-ups. Nach der offiziellen Mitteilung des paraguayischen Ministerio Público starben dabei drei 16-jährige Jugendliche, drei weitere Personen wurden verletzt.

Redaktion
27. März


Santiago del Estero empfängt mennonitische Delegation
Der Gouverneur der argentinischen Provinz Santiago del Estero, Elías Suárez, hat am 11. März 2026 Vertreter der mennonitischen Gemeinschaft „Colonia Norte“ empfangen. Die Delegation bestand aus Abram Harder Thiessen, Margarita Loewen Friesen, Pedro Harder Loewen und María Corazón Coria. Die Gemeinschaft lebt in der Nähe von Las Delicias und ist dort in verschiedenen produktiven Bereichen tätig.

Redaktion
14. März


12. bis 14. März: Geschichtsseminar in Anhausen
Vom 12. bis 14. März findet in der Mennoniten-Brüdergemeinde Neuwied-Anhausen das jährlichen Geschichtsseminar der Mennoniten Brüdergemeinden statt. Unter dem Leitwort „Gott gebraucht Gesellschaftskrisen als Wegbereiter für Erweckungen“ spannt die Konferenz einen weiten Bogen von der frühen Täuferbewegung über das Russische Reich und die Sowjetunion bis hin zu 50 Jahren Gemeinden in Deutschland.

Redaktion
11. März
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