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30. Juli 1718 Tod von William Penn
William Penn spielte später für die in Europa verfolgten Täufer eine wichtige Rolle. Penn warb um Siedler, die er auf einem Landstück, welches er vom englischen König zugesprochen bekommen hat, ansiedeln wollte. Dieses Angebot nahmen die verfolgten Täufer gerne an.

Redaktion
vor 2 Tagen


27. Juli 1527: Straßburg erlässt ein Mandat gegen die Täufer
Am 27. Juli 1527 erließ der Rat der freien Reichsstadt Straßburg sein erstes allgemeines Mandat gegen die Täufer. Der Beschluss markierte einen Wendepunkt: Die Stadt, die Glaubensflüchtlingen und religiösen Außenseitern bisher vergleichsweise offen begegnet war, begann nun, die Ausbreitung der jungen Täuferbewegung mit obrigkeitlichen Mitteln einzuschränken.

Redaktion
vor 5 Tagen


26. Juli 1544: Johannes a Lasco berichtet über Menno Simons
Am 26. Juli 1544 setzte der ostfriesische Reformator Johannes a Lasco in Emden einen Brief an den Theologen Albert Hardenberg auf. In einem kurzen, deutlich polemischen Satz berichtete er, Menno Simons halte sich nun vor allem im Erzstift Köln auf und gewinne dort Einfluss.

Redaktion
vor 7 Tagen


25. Juli 1934 Nestor Machno: Der Mennonitenmörder
Der Mennonitenmörder Nestor Machno.

Redaktion
25. Juli


24. Juli 1875 „The Rare Mennonite“ – Wie eine Zeitung 1875 über Mennoniten berichtete
Am Samstag, dem 24. Juli 1875, veröffentlichte der in Moorhead im US-Bundesstaat Minnesota erscheinende Red River Star eine kurze, humoristisch gemeinte Beschreibung der Mennoniten, die damals in großer Zahl durch die Stadt reisten.

Redaktion
24. Juli


13. Juli 1524 Fürstenpredigt Thomas Müntzers auf Schloss Allstedt
Am 13. Juli 1524 ereignete sich auf Schloss Allstedt im sächsischen Herrschaftsgebiet ein außergewöhnlicher Akt religiöser und politischer Kühnheit: Der Theologe Thomas Müntzer hielt in der Schlosskapelle eine Predigt vor Kurfürst Johann dem Beständigen von Sachsen und dessen Sohn Johann Friedrich, dem späteren Kurfürsten.

Redaktion
13. Juli


06. Juli 1415 Hinrichtung von Jan Hus
Am 6. Juli 1415 wurde Jan Hus in Konstanz als Ketzer verurteilt und hingerichtet. Die Entscheidung fiel während des Konstanzer Konzils, das seit 1414 tagte. Hus war nach Konstanz gereist, um sich gegen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu verteidigen. Doch aus der erhofften Verteidigung wurde ein Prozess, der mit seinem Tod endete.

Redaktion
6. Juli


20. Juni 1789: Die Geburt von Johann Cornies in Bärwalde
Am 20. Juni 1789 wurde in Bärwalde bei Danzig in Westpreußen Johann Cornies geboren. Zunächst war es ein stilles Ereignis in einer mennonitischen Familie. Doch seine Geburt fiel in eine Zeit, in der sich die Lage der Mennoniten in Westpreußen deutlich veränderte.

Redaktion
20. Juni


20.–22. Juni 1919: Junge Mennoniten beraten in Clermont-en-Argonne über die Zukunft der Gemeinde
Im Juni 1919 trafen sich in Clermont-en-Argonne im französischen Département Meuse junge amerikanische Mennoniten, die nach dem Ersten Weltkrieg im Wiederaufbaugebiet Frankreichs arbeiteten. Die Zusammenkunft vom 20. bis 22. Juni wurde später als Anfang der Young People’s Conference bekannt.

Redaktion
20. Juni


13. Juni 1925: Die erste Mennonitische Weltkonferenz beginnt in Basel
Am 13. Juni 1925 begann in Basel ein Ereignis, das für die mennonitische Geschichte von bleibender Bedeutung wurde: die erste Mennonitische Weltkonferenz. Anlass war der 400. Jahrestag der Täuferbewegung. Vier Jahrhunderte waren vergangen, seit im Januar 1525 in Zürich die erste täuferische Glaubenstaufe stattgefunden hatte.

Redaktion
13. Juni


10. Juni 1805 2. Mennonitische Konferenz in Ibersheim
Am 10. Juni 1805 kamen in Ibersheim bei Worms erneut Prediger und Vorsteher süddeutscher Mennonitengemeinden zusammen. Bereits zwei Jahre zuvor, am 5. Juni 1803, hatte dort eine wichtige Konferenz stattgefunden. Beide Versammlungen gingen später als „Ibersheimer Beschlüsse“ in die mennonitische Geschichte ein.

Redaktion
10. Juni


09. Juni 1527: Die Sieben Artikel der Täufer in Worms
Am 9. Juni 1527 trat in Worms ein Ereignis ein, das die junge Täuferbewegung öffentlich sichtbar machte: Der Prediger Jakob Kautz veröffentlichte seine „Sieben Artikel“ und forderte damit zu einer offenen theologischen Auseinandersetzung heraus. Er schlug seine Thesen an die Tür der Predigerkirche, der damaligen Dominikanerkirche in Worms.

Redaktion
9. Juni


7. Juni 1873: Der „Duluth Minnesotian“ berichtet über mennonitische Landsucher aus Russland
Am 7. Juni 1873 veröffentlichte der „Duluth Minnesotian“ eine Mitteilung über mennonitische Landsucher aus Russland. Diese kurze Nachricht stand am Anfang einer großen Bewegung: Viele deutschsprachige Mennoniten aus dem Russischen Reich suchten damals nach neuem Siedlungsland in Nordamerika.

Redaktion
7. Juni


5. Juni 1803 1. Mennonitische Konferenz in Ibersheim
Die Konferenz von 1803 wollte diese alten Grundsätze neu bekräftigen. Die versammelten Brüder beschlossen 15 Artikel, die später als Ibersheimer Beschlüsse bekannt wurden. Darin ging es vor allem um die Ordnung des Gemeindelebens und um die Bewahrung der mennonitischen Glaubenspraxis.

Redaktion
5. Juni


4. Juni 1924: Bolivien warnt kanadische Mennoniten vor der Auswanderung nach Paraguay
Am 4. Juni 1924 erreichte die Auswanderungsbewegung konservativer Mennoniten aus Kanada nach Südamerika eine heikle politische Ebene. Der bolivianische Gesandte in Washington, D.C., warnte kanadische Mennoniten, die sich im paraguayischen Chaco ansiedeln wollten. Das Land, das ihnen in Aussicht gestellt wurde, gehöre nach bolivianischer Auffassung nicht zu Paraguay, sondern zu Bolivien.

Redaktion
4. Juni


1. Juni 1549: Claes Janszoon Brongers wird in Leeuwarden hingerichtet
Der Tod von Claes Janszoon Brongers erinnert daran, dass die frühe mennonitische Geschichte nicht nur von Predigern und bekannten Märtyrern getragen wurde. Auch einfache Menschen, die im Verborgenen halfen, waren Teil dieses Zeugnisses. Ohne solche Gastgeber und Unterstützer hätte Menno Simons seinen Dienst kaum fortsetzen können.

Redaktion
1. Juni


28. Mai 1571: Beginn des Frankenthaler Religionsgesprächs
Am 28. Mai 1571 begann in Frankenthal in der Pfalz ein Religionsgespräch, das zu den bedeutendsten Begegnungen zwischen Reformierten und Täufern im 16. Jahrhundert zählt. Eingeladen hatte Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz, genannt „der Fromme“. Er war der erste deutsche Fürst, der sich offen zum Calvinismus bekannte, und wollte sein Territorium kirchlich stärker im Sinne der reformierten Lehre ordnen.

Redaktion
28. Mai


23. Mai 1850 Treffen preußischer Mennoniten in Koczelitzke
Am 23. Mai 1850 kamen in Koczelitzke in Westpreußen ausreisewillige Mennoniten zusammen. Es war kein gewöhnliches Gemeindetreffen, sondern eine Beratung in einer Zeit wachsender Unsicherheit. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob für mennonitische Familien aus Preußen eine erneute Auswanderung nach Russland möglich sei.

Redaktion
23. Mai


21. Mai 1818: Der russische Kaiser besucht eine mennonitische Kolonie
Am 21. Mai 1818 bekam die mennonitische Kolonie Molotschna im Süden des Russischen Reiches besonderen Besuch: Zar Alexander I. reiste durch die neuen Siedlungsgebiete und machte auch bei den Mennoniten Halt.

Andreas Tissen
21. Mai


21. Mai 1527 Michael Sattler wird hingerichtet
Am 21. Mai 1527 wurde Michael Sattler in Rottenburg am Neckar hingerichtet. In der täuferisch-mennonitischen Erinnerung gehört sein Tod zu den bekanntesten Märtyrergeschichten der Reformationszeit.

Redaktion
21. Mai
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