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15. Oktober 1874: Mennoniten kaufen 100.000 Acres Land in Kansas
Am 15. Oktober 1874 berichtete das Topeka Commonwealth über ein außergewöhnliches Landgeschäft im US-Bundesstaat Kansas. Russische Mennoniten hatten von der Atchison, Topeka & Santa Fe Railway rund 100.000 Acres Land erworben.

Redaktion
vor 22 Stunden


13. Oktober 1866: Das Wadsworth Institute wird eingeweiht
Am 13. Oktober 1866 wurde in Wadsworth im US-Bundesstaat Ohio eine neue mennonitische Bildungsanstalt eingeweiht. Ihr offizieller deutscher Name lautete „Christliche Bildungs-Anstalt der Mennoniten-Gemeinschaft“. Bekannt wurde sie vor allem als Wadsworth Institute oder Wadsworth Mennonite School. Für die einen war sie ein wichtiger Schritt zu besser ausgebildeten Predigern und Missionaren. Für konservative Mennoniten verkörperte sie dagegen Entwicklungen, vor denen sie eindri

Redaktion
vor 3 Tagen


12. Oktober 1888: Grundsteinlegung für das Bethel College. Aufbruch für die einen, Mahnung für die anderen
Am 12. Oktober 1888 versammelten sich rund 2.500 Menschen auf der offenen Prärie nördlich von Newton im US Bundesstaat Kansas. Mennoniten aus verschiedenen Teilen der Vereinigten Staaten waren angereist, um an einem Ereignis teilzunehmen, das für die mennonitische Bildungsgeschichte Nordamerikas große Bedeutung bekommen sollte. An diesem Tag wurde der Grundstein für das Hauptgebäude des Bethel College gelegt.

Redaktion
vor 4 Tagen


11. Oktober 1531 Schlacht bei Kappel am Albis
Am 11. Oktober 1531 kam es bei Kappel am Albis südlich von Zürich zu einer der entscheidenden Schlachten der Schweizer Reformationsgeschichte. Truppen des reformierten Zürich trafen auf das Heer der fünf katholischen Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug.

Redaktion
vor 5 Tagen


10. Oktober 1841: Großfürstin Helena Pawlowna besucht die Mennoniten in Molotschna
Am 10. Oktober 1841 erhielt die mennonitische Kolonie Molotschna im Süden des Russischen Reiches hohen Besuch. Großfürstin Helena Pawlowna reiste gemeinsam mit ihrer Tochter Maria Michailowna durch die Siedlungen.

Redaktion
vor 6 Tagen


07. Oktober 1948 Erste Transport von Mennoniten nach Uruguay
Am 07. Oktober 1948 lichtete die SS Volendam ihre Anker und verließ um 12 Uhr Mittags den Hafen von Bremerhaven. An Bord befanden sich 1.693 Flüchtlinge, die voller Erwartungen einer neuen Zukunft und Heimat entgegensahen.

Redaktion
7. Okt.


06. Oktober 1683 Von Krefeld nach Pennsylvania: Auswanderung der „Original 13“
Im Jahre 1683 wanderten 13 Familien, Mennoniten und Quäker, als erste geschlossene Gruppe nach Amerika aus.

Redaktion
6. Okt.


04. Oktober: Ende der Marburger Religionsgespräche
Ziel war es, die tiefen Spaltungen innerhalb der reformatorischen Bewegung zu überwinden und eine gemeinsame theologische Grundlage zu schaffen – insbesondere zwischen den Anhängern Martin Luthers und Ulrich Zwinglis.

Redaktion
4. Okt.


27. September 1805 Geburt von Georg Müller
Am 27. September 1805 wurde Georg Müller in Deutschland geboren. Er betete viel und vertraute darauf, dass Gott alles richtig lenkt.

Andreas Tissen
27. Sept.


27. September 1920: Aus einem Hilferuf entsteht das Mennonite Central Committee
Als das Mennonite Central Committee, kurz MCC, am 27. September 1920 in Chicago zu seiner ersten offiziellen Sitzung zusammenkam, warteten Menschen in der Ukraine dringend auf Hilfe. Bürgerkrieg, Krankheiten und Hunger hatten auch die mennonitischen Siedlungen schwer getroffen. Vier Abgesandte waren nach Nordamerika gereist, um den Gemeinden dort die Not ihrer Glaubensgeschwister vor Augen zu führen.

Redaktion
27. Sept.


25. September 1555 Der Augsburger Reichs- und Religionsfrieden und seine Bedeutung für die Täufer
Für die Täuferbewegung brachte er jedoch keine Anerkennung, sondern im Gegenteil eine Bestätigung ihrer rechtlichen Ausgrenzung.

Redaktion
25. Sept.


23. September 1860: Das Ringen um die Taufform
Während die traditionelle Mennonitenkirche die Glaubenstaufe durch das Begießen des Kopfes vollzog, führte die neu entstandene Mennoniten-Brüdergemeinde 1860 das vollständige Untertauchen im Wasser ein, um die Taufhandlung konsequent am neutestamentlichen Vorbild sowie an der Symbolik des Mit-Christus-Begrabenseins und -Auferstehens auszurichten. Eine Unterscheidung die bis heute geblieben ist.

Redaktion
23. Sept.


17. September 1781: Kaiser Joseph II. öffnet Galizien für neue Siedler
Am 17. September 1781 erließ Kaiser Joseph II. ein Ansiedlungspatent für Galizien, das die weitere Entwicklung der erst wenige Jahre zuvor an Österreich gefallenen Provinz nachhaltig prägen sollte. Ausländische Handwerker, Gewerbetreibende und Bauern wurden eingeladen, sich dort niederzulassen. Besonders weitreichend war, dass nun auch protestantische Siedler größere Freiheiten erhielten.

Redaktion
17. Sept.


14. September 1848 Mennonitische Petition an Frankfurter Nationalversammlung
Die Mennoniten im Weichselraum und in Baden sahen in den Beschlüssen der Frankfurter Nationalversammlung eine Bedrohung für ihre Glaubensfreiheit. Beide Gruppen schickten daher Petitionen nach Frankfurt ab.

Redaktion
14. Sept.


12. September 1860: Ein neues Schulhaus für Ohrloff
Am 12. September 1860 herrschte in Ohrloff, einem mennonitischen Dorf der Kolonie Molotschna im damaligen Südrussland, eine besondere Feststimmung. Nach langen Jahren ohne ein geeignetes eigenes Gebäude wurde die neu errichtete Zentralschule feierlich eingeweiht. Für die Mennoniten war dies weit mehr als die Eröffnung eines Schulhauses: Es war ein sichtbares Bekenntnis zur Bedeutung christlicher Bildung und zur Verantwortung gegenüber der heranwachsenden Generation.

Redaktion
12. Sept.


11. September 1879: Der Menno-Stein in Witmarsum wird enthüllt
Am 11. September 1879 versammelten sich Mennoniten im friesischen Witmarsum zu einer besonderen Feier. Etwas außerhalb des Ortes wurde ein Denkmal für Menno Simons enthüllt. Der heute als Menno-Stein bekannte Obelisk sollte nicht nur an einen bedeutenden Täuferführer erinnern. Er sollte zugleich einen Ort bewahren, der über Generationen eng mit der mennonitischen Geschichte Witmarsums verbunden gewesen war.

Redaktion
11. Sept.


11. und 12. September 1943: Der große Treck verlässt Molotschna
„Ohne Abschied — hin und wieder gab es wohl eine verhohlene Träne - schieden wir aus der einst so teuren Heimat.

Redaktion
11. Sept.


6. September 1529: Georg Blaurock wird in Klausen auf dem Scheiterhaufen verbrannt
Am 6. September 1529 endete bei Klausen im heutigen Südtirol das Leben eines der bekanntesten Wegbereiter der frühen Täuferbewegung. Georg Blaurock, der nur wenige Jahre zuvor an der Entstehung der ersten Täufergemeinde in Zürich beteiligt gewesen war, wurde gemeinsam mit seinem Glaubensbruder Hans Langegger auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Sein Tod bildete den gewaltsamen Abschluss eines kurzen, aber außerordentlich bewegten Lebens als Prediger und Sendbote.

Redaktion
6. Sept.


5. September 1873: Die „Hammonia“ erreicht nach schwerem Sturm die Elbmündung
Am Morgen des 5. September 1873 näherte sich der Dampfer „Hammonia“ der deutschen Küste. An Bord befanden sich mennonitische Delegierte, die mehrere Monate lang Kanada und die Vereinigten Staaten bereist hatten. Hinter ihnen lag nicht nur eine lange und anstrengende Erkundungsreise, sondern auch eine gefährliche Atlantiküberquerung.

Redaktion
5. Sept.


5. September 1918: Roter Terror und weiße Gegenmacht
Der 5. September 1918 markiert einen wichtigen Wendepunkt im Kampf um die Zukunft Russlands. An diesem Tag verabschiedete der Rat der Volkskommissare unter Wladimir Lenin den Beschluss über den „Roten Terror“. Verhaftungen, die Internierung vermeintlicher Klassenfeinde und Massenerschießungen erhielten damit eine ausdrückliche staatliche Grundlage. Die bolschewistische Führung reagierte auf Attentate, Aufstände und den drohenden Verlust weiter Teile des Landes.

Redaktion
5. Sept.
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