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13. Juli 1524 Fürstenpredigt Thomas Müntzers auf Schloss Allstedt
Am 13. Juli 1524 ereignete sich auf Schloss Allstedt im sächsischen Herrschaftsgebiet ein außergewöhnlicher Akt religiöser und politischer Kühnheit: Der Theologe Thomas Müntzer hielt in der Schlosskapelle eine Predigt vor Kurfürst Johann dem Beständigen von Sachsen und dessen Sohn Johann Friedrich, dem späteren Kurfürsten.

Redaktion
vor 2 Tagen


06. Juli 1415 Hinrichtung von Jan Hus
Am 6. Juli 1415 wurde Jan Hus in Konstanz als Ketzer verurteilt und hingerichtet. Die Entscheidung fiel während des Konstanzer Konzils, das seit 1414 tagte. Hus war nach Konstanz gereist, um sich gegen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu verteidigen. Doch aus der erhofften Verteidigung wurde ein Prozess, der mit seinem Tod endete.

Redaktion
6. Juli


20. Juni 1789: Die Geburt von Johann Cornies in Bärwalde
Am 20. Juni 1789 wurde in Bärwalde bei Danzig in Westpreußen Johann Cornies geboren. Zunächst war es ein stilles Ereignis in einer mennonitischen Familie. Doch seine Geburt fiel in eine Zeit, in der sich die Lage der Mennoniten in Westpreußen deutlich veränderte.

Redaktion
20. Juni


20.–22. Juni 1919: Junge Mennoniten beraten in Clermont-en-Argonne über die Zukunft der Gemeinde
Im Juni 1919 trafen sich in Clermont-en-Argonne im französischen Département Meuse junge amerikanische Mennoniten, die nach dem Ersten Weltkrieg im Wiederaufbaugebiet Frankreichs arbeiteten. Die Zusammenkunft vom 20. bis 22. Juni wurde später als Anfang der Young People’s Conference bekannt.

Redaktion
20. Juni


13. Juni 1925: Die erste Mennonitische Weltkonferenz beginnt in Basel
Am 13. Juni 1925 begann in Basel ein Ereignis, das für die mennonitische Geschichte von bleibender Bedeutung wurde: die erste Mennonitische Weltkonferenz. Anlass war der 400. Jahrestag der Täuferbewegung. Vier Jahrhunderte waren vergangen, seit im Januar 1525 in Zürich die erste täuferische Glaubenstaufe stattgefunden hatte.

Redaktion
13. Juni


10. Juni 1805 2. Mennonitische Konferenz in Ibersheim
Am 10. Juni 1805 kamen in Ibersheim bei Worms erneut Prediger und Vorsteher süddeutscher Mennonitengemeinden zusammen. Bereits zwei Jahre zuvor, am 5. Juni 1803, hatte dort eine wichtige Konferenz stattgefunden. Beide Versammlungen gingen später als „Ibersheimer Beschlüsse“ in die mennonitische Geschichte ein.

Redaktion
10. Juni


09. Juni 1527: Die Sieben Artikel der Täufer in Worms
Am 9. Juni 1527 trat in Worms ein Ereignis ein, das die junge Täuferbewegung öffentlich sichtbar machte: Der Prediger Jakob Kautz veröffentlichte seine „Sieben Artikel“ und forderte damit zu einer offenen theologischen Auseinandersetzung heraus. Er schlug seine Thesen an die Tür der Predigerkirche, der damaligen Dominikanerkirche in Worms.

Redaktion
9. Juni


7. Juni 1873: Der „Duluth Minnesotian“ berichtet über mennonitische Landsucher aus Russland
Am 7. Juni 1873 veröffentlichte der „Duluth Minnesotian“ eine Mitteilung über mennonitische Landsucher aus Russland. Diese kurze Nachricht stand am Anfang einer großen Bewegung: Viele deutschsprachige Mennoniten aus dem Russischen Reich suchten damals nach neuem Siedlungsland in Nordamerika.

Redaktion
7. Juni


5. Juni 1803 1. Mennonitische Konferenz in Ibersheim
Die Konferenz von 1803 wollte diese alten Grundsätze neu bekräftigen. Die versammelten Brüder beschlossen 15 Artikel, die später als Ibersheimer Beschlüsse bekannt wurden. Darin ging es vor allem um die Ordnung des Gemeindelebens und um die Bewahrung der mennonitischen Glaubenspraxis.

Redaktion
5. Juni


4. Juni 1924: Bolivien warnt kanadische Mennoniten vor der Auswanderung nach Paraguay
Am 4. Juni 1924 erreichte die Auswanderungsbewegung konservativer Mennoniten aus Kanada nach Südamerika eine heikle politische Ebene. Der bolivianische Gesandte in Washington, D.C., warnte kanadische Mennoniten, die sich im paraguayischen Chaco ansiedeln wollten. Das Land, das ihnen in Aussicht gestellt wurde, gehöre nach bolivianischer Auffassung nicht zu Paraguay, sondern zu Bolivien.

Redaktion
4. Juni


1. Juni 1549: Claes Janszoon Brongers wird in Leeuwarden hingerichtet
Der Tod von Claes Janszoon Brongers erinnert daran, dass die frühe mennonitische Geschichte nicht nur von Predigern und bekannten Märtyrern getragen wurde. Auch einfache Menschen, die im Verborgenen halfen, waren Teil dieses Zeugnisses. Ohne solche Gastgeber und Unterstützer hätte Menno Simons seinen Dienst kaum fortsetzen können.

Redaktion
1. Juni


28. Mai 1571: Beginn des Frankenthaler Religionsgesprächs
Am 28. Mai 1571 begann in Frankenthal in der Pfalz ein Religionsgespräch, das zu den bedeutendsten Begegnungen zwischen Reformierten und Täufern im 16. Jahrhundert zählt. Eingeladen hatte Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz, genannt „der Fromme“. Er war der erste deutsche Fürst, der sich offen zum Calvinismus bekannte, und wollte sein Territorium kirchlich stärker im Sinne der reformierten Lehre ordnen.

Redaktion
28. Mai


23. Mai 1850 Treffen preußischer Mennoniten in Koczelitzke
Am 23. Mai 1850 kamen in Koczelitzke in Westpreußen ausreisewillige Mennoniten zusammen. Es war kein gewöhnliches Gemeindetreffen, sondern eine Beratung in einer Zeit wachsender Unsicherheit. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob für mennonitische Familien aus Preußen eine erneute Auswanderung nach Russland möglich sei.

Redaktion
23. Mai


21. Mai 1818: Der russische Kaiser besucht eine mennonitische Kolonie
Am 21. Mai 1818 bekam die mennonitische Kolonie Molotschna im Süden des Russischen Reiches besonderen Besuch: Zar Alexander I. reiste durch die neuen Siedlungsgebiete und machte auch bei den Mennoniten Halt.

Andreas Tissen
21. Mai


21. Mai 1527 Michael Sattler wird hingerichtet
Am 21. Mai 1527 wurde Michael Sattler in Rottenburg am Neckar hingerichtet. In der täuferisch-mennonitischen Erinnerung gehört sein Tod zu den bekanntesten Märtyrergeschichten der Reformationszeit.

Redaktion
21. Mai


20. Mai 1533 Verhaftung von Melchior Hoffmann in Straßburg
Am 20. Mai 1533 wurde Melchior Hoffmann in Straßburg verhaftet und eingekerkert. Für die Geschichte der Täuferbewegung war dieses Ereignis von großer Bedeutung. Hoffmann war nicht nur ein wandernder Prediger, sondern einer der einflussreichsten Vertreter des frühen norddeutschen und niederländischen Täufertums.

Redaktion
20. Mai


18. Mai 1804: Cornelius Warkentin dankt Zar Alexander I. für eine Friedensmedaille
Am 18. Mai 1804 richtete der mennonitische Älteste Cornelius Warkentin seinen Dank an Zar Alexander I. von Russland. Der Anlass war außergewöhnlich: Der russische Herrscher hatte ihm eine große goldene Ehrenmedaille verliehen.

Redaktion
18. Mai


16. Mai 1569 Dirk Willems – der Täufer, der seinen Verfolger rettete
Dirk Willems, wurde aufgrund seiner Zugehörigkeit zu den Wiedertäufern, auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Dirk Willems hatte sich als Erwachsener nochmals auf seinen Glauben hin taufen lassen.

Redaktion
16. Mai


Bibel in der eigenen Sprache: Vor 30 Jahren erhielten die Enlhet im Chaco die ganze Heilige Schrift
Für das Volk der Enlhet, früher oft als „Lengua Norte“ bezeichnet, war der 11. Mai 1996 ein besonderer Tag. In einer offiziellen Feier wurde ihnen die vollständige Bibel in der Enlhet-Sprache übergeben. Damit lag Gottes Wort nicht mehr nur in Spanisch oder in fremden Sprachen vor, sondern in der Sprache, in der die Menschen dachten, beteten, erzählten und ihre Kinder unterwiesen.

Redaktion
11. Mai


21. April 1632: Entstehung eines Glaubensbekenntnisses, das die Altkolonier-Mennoniten bis heute prägt
Am 21. April 1632 wurde in Dordrecht das Dordrechter Glaubensbekenntnis angenommen. Es entstand in einer Zeit, in der die Mennoniten nach Einheit suchten. Bis heute prägt es besonders die Altkolonier Mennoniten und die Amischen in ihrem Verständnis von Glaube und Nachfolge.

Andreas Tissen
21. Apr.
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