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Viehdiebstahl in Nueva Durango: Mennonitische Landwirte fordern mehr Schutz
Der sogenannte Abigeato, also der Diebstahl von Rindern, bleibt für landwirtschaftliche Gemeinden in Paraguay ein ernstes Problem. Besonders hart trifft er Bauernfamilien, deren Lebensunterhalt von Viehzucht, Milchproduktion und Fleischwirtschaft abhängt.

Redaktion
5. Juni


Gesundheitsalarm in Durango: Tuberkulose und Brucellose in mennonitischen Viehbeständen festgestellt
In mennonitischen Siedlungen im mexikanischen Bundesstaat Durango ist eine strenge Viehquarantäne verhängt worden. Nach Angaben der Unión Ganadera de Durango wurden in den Kolonien Nueva Esperanza, La Cruz und Campo Verde Fälle von Rindertuberkulose und Brucellose festgestellt.

Redaktion
28. Mai


Baumwolle im Chaco: Hoffnungsträger unter Druck
Die Baumwolle galt in den vergangenen Jahren als wichtiger Hoffnungsträger der Landwirtschaft im paraguayischen Chaco. Besonders im zentralen Chaco investierten Betriebe, Kooperativen und Fachleute in moderne Entkörnungsanlagen, bessere Saatguttechnik und angepasste Anbaumethoden.

Redaktion
10. Mai


Neue Kolonie nimmt Form an
In der neuen mennonitischen Kolonie Nueva Esperanza in der Provinz Río Negro, Argentinien sind nun erste sichtbare Fortschritte zu erkennen. Der Landkauf war bereits letztes Jahr abgeschlossen. Neu ist, dass sich das Gelände jetzt sichtbar verändert: Wege werden angelegt, erste Strukturen wie Schuppen, Häuser und Zäune entstehen und Familien beginnen, sich dort einzurichten.

Redaktion
30. Apr.


Mennoniten in Angola: Der schwere Anfang einer Milchwirtschaft
In der jungen mennonitischen Kolonie Rheinland in Angola sind vor Kurzem die ersten zwei Rinder angekommen: eine Kuh und ein Bulle. Was in vielen mennonitischen Kolonien in Paraguay, Bolivien, Mexiko oder Belize zum Alltag gehört, war in Angola ein großer und kostspieliger Schritt.

Redaktion
24. Apr.


Bacalar setzt auf Zusammenarbeit mit mennonitischer Gemeinschaft beim Umweltschutz
In Bacalar im Süden Mexikos wollen die Behörden stärker mit der mennonitischen Gemeinschaft zusammenarbeiten. Es geht dabei um den Schutz der Umwelt. Besonders wichtig ist die Region rund um die bekannte Lagune von Bacalar.

Redaktion
21. März


Bauern im Süden Paraguays zwischen Trockenstress und lokalen Starkregen
Die Sorge der Bauern über den verspäteten Anbauzyklus betrifft derzeit einige Regionen in Paraguay, vor allem Anbaugebiete der Región Oriental, und hier insbesondere den Süden des Landes mit Itapúa als wichtigem Schwerpunkt. Die lokale Presse berichtet ausdrücklich davon, dass die Lage „besonders im Süden der Region Oriental“ angespannt ist.

Redaktion
17. März


Sojaernte in den mennonitischen Kolonien südlich von Santa Cruz angelaufen
In den mennonitischen Kolonien südlich von Santa Cruz hat die Sojaernte begonnen. Trotz schwieriger Bedingungen auf den Feldern wird derzeit fleißig gedroschen.

Redaktion
6. März


Bolivien nach 100 Tagen Rodrigo Paz: Reformkurs unter Druck – und trotzdem Rückhalt
Als Rodrigo Paz am 8. November 2025 das Präsidentenamt übernahm, war es mehr als ein Regierungswechsel: Nach fast zwei Jahrzehnten Dominanz des MAS-Lagers begann in Bolivien ein politischer Neustart – ausgelöst von einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise mit Dollarmangel, Treibstoffknappheit und starkem Preisdruck.

Redaktion
1. März


Rote Kartoffel aus dem „Campo 7“: Mennoniten in Hopelchén wollen sich im Markt etablieren
In der mennonitischen Kolonie "Nuevo Progreso" im Dorf Nummer 7 läuft die Kartoffelernte auf Hochtouren: Mehrere Familien haben den Anbau von roter Speisekartoffel (papa roja) nach einem erfolgreichen Probelauf ausgeweitet und wollen sich damit gezielt im regionalen Markt positionieren. Geerntet wird seit Tagen – die Saison dürfte noch mehrere Wochen andauern.

Redaktion
19. Feb.


Landraub, Doppeltitel, Landhandel: Wie Agrarkonflikte die Produktion in Bolivien bremsen
Illegale Landbesetzungen („avasallamientos“), doppelte Landtitel und organisierter Handel mit Grundstücken entwickeln sich in Boliviens Agrarregionen zu einem handfesten Standortproblem. Während Produzenten vor Ernteausfällen, Investitionsstopp und wachsender Gewalt warnen, räumt die Regierung ein, dass ein Kern des Problems im Landinstitut INRA liege.

Redaktion
17. Feb.


MASISEA: Mennoniten und Indigene wollen zusammenarbeiten
Pucallpa, Peru – David Klassen und Daniel Braun von der Kolonie Masisea trafen sich im April mit zwei Vertretern von der indigenen Siedlung Caimito in Pucallpa. In dem Gespräch ging es darum, klarzumachen, dass die beiden Siedlungen „zusammenarbeiten wollen und jegliche Konflikte selber lösen wollen.“

Redaktion
7. Feb.


Gericht in Ucayali: Verfahren gegen 24 Mennoniten in Masisea geht weiter – Gemeinschaft betont Rechtstreue und gutes Miteinander
Ein Gericht in der peruanischen Amazonasregion Ucayali hat entschieden, dass ein Strafverfahren gegen 24 Angehörige einer mennonitischen Siedlung wegen mutmaßlicher Waldrodung („desbosque“) nicht eingestellt wird, sondern in Richtung Hauptverfahren weiterläuft. Das geht aus einer Mitteilung des obersten Gerichtes in Ucayali hervor.

Redaktion
6. Feb.


INE und Mennoniten sprechen über neuen Agrarzensus
Das bolivianische Statistikamt INE hat sich mit dem Comité Cívico Menonita getroffen. Thema des Treffens war der nächste Agrarzensus. Dieser ist eine große landesweite Erhebung, bei der Informationen gesammelt werden, wie Landwirtschaft im Land wirklich aussieht.

Redaktion
31. Jan.


„Composta sólida“: Natürlicher Festdünger aus mennonitischer Hand
Wer an den Rändern mennonitischer Kolonien über die Felder fährt, sieht manchmal lange, dunkle Mieten: aufgeschichtetes organisches Material, das nicht entsorgt, sondern zu natürlichem Dünger umgewandelt wird. Die Mennoniten nennen ihr Produkt schlicht „composta sólida“ – fester Kompost. Und sie setzen auf ein Verfahren, das Geduld verlangt: rund drei Monate arbeitet der Haufen, bis aus Mist und Pflanzenresten ein krümeliger, erdiger Festdünger geworden ist.

Redaktion
31. Jan.


Viehdieb flieht nach Diebstahl bei mennonitischer Familie in Pailón
Die Polizei in Santa Cruz fahndet nach einem Mann, der beschuldigt wird, auf einem mennonitischen Hof in Pailón insgesamt 73 Rinder entwendet zu haben. Laut Berichten bolivianischer Medien handelt es sich bei dem Gesuchten um Carmelo S. G., der als casero (Verwalter/Hofwächter) für das Anwesen zuständig gewesen sein soll.

Redaktion
27. Jan.


Brahman-Rinder. Grauer Riese für heißes Land
Wenn man über die Weiden im bolivianischen Tiefland schaut, fallen sie sofort auf: große, hellgraue Rinder mit kräftigem Buckel, langen Ohren und einer markanten Wamme (hängende Haut- und Fleischlappen am Hals/unter dem Kinn eines Rindes). Bei Zebu-Rassen wie dem Brahman ist sie oft besonders ausgeprägt. Die Wamme hilft beim Wärmeabgeben, weil die größere Hautfläche die Kühlung unterstützt.

Redaktion
24. Jan.


„Mennoniten Heute“: Wie eine bolivianisches Agrarzeitschrift den Mennoniten entgegenkommt
„Mennoniten Heute“ ist mehr als ein Magazin. Es ist ein Beispiel dafür, wie eine moderne Umgebung einer konservativen Gemeinschaft Raum lässt. Nicht trotz ihrer Werte. Sondern gerade, weil man sie respektiert.

Redaktion
23. Jan.


Kolumbien: Maisernte ist eine der Besten, die je eingefahren wurde
Die Erträge bei der Maisernte liegen durchschnittlich bei sieben Tonnen pro Hektar. Es gibt aber auch Regionen, wo bis zu neun Tonnen pro Hektar geerntet werden konnten. In Regionen wo weniger geerntet wurde, spricht man von fünfeinhalb bis sechs Tonnen je Hektar.

Redaktion
22. Jan.


Sibirien ein Land mit vielen Möglichkeiten
Sibirien ist nicht nur eine Region, sondern ein geschichtsträchtiger Lebensraum mit mennonitischen Spuren von früheren Ansiedlungen und Zeiten der Verbannung bis zu heutigen Gemeinden – und dieser Beitrag will ein realistisches Bild davon geben, wo im südlichen Agrargürtel Ansiedlung und Landwirtschaft möglich sind, welche Chancen sich bieten und welche Risiken man nüchtern einkalkulieren muss.

Redaktion
22. Jan.
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