Sojaernte in den mennonitischen Kolonien südlich von Santa Cruz angelaufen
- Redaktion
- vor 22 Stunden
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In den mennonitischen Kolonien südlich von Santa Cruz hat die Sojaernte begonnen. Trotz schwieriger Bedingungen auf den Feldern wird derzeit fleißig gedroschen. Vor allem der sehr nasse Boden macht den Landwirten in diesen Tagen zu schaffen und erschwert vielerorts die Arbeiten mit den Maschinen.

Nach Angaben aus den Kolonien liegen die Erträge derzeit zwischen 1,5 und 3,5 Tonnen pro Hektar. Damit zeigt sich ein recht unterschiedliches Bild: Während einige Flächen ordentliche Ergebnisse liefern, bleiben andere Bestände hinter den Erwartungen zurück. Entscheidend ist dabei vor allem, wie stark die Parzellen unter der anhaltenden Feuchtigkeit gelitten haben und ob die Maschinen die Felder überhaupt befahren können, ohne tief einzusinken.
Für die Produzenten bedeutet das eine Ernte unter Spannung. Jeder trockene Abschnitt des Tages wird genutzt, um möglichst viele Hektar einzubringen. Wo es die Bodenverhältnisse erlauben, laufen die Mähdrescher auf Hochtouren. Gleichzeitig ist Vorsicht geboten, denn aufweichte Böden erhöhen das Risiko von Fahrspuren, festgefahrenen Maschinen und weiteren Verlusten auf dem Feld.
Trotz dieser Herausforderungen ist in den Kolonien ein großer Arbeitseinsatz zu beobachten. Die Landwirte zeigen einmal mehr ihre Erfahrung und Ausdauer, wenn es darum geht, auch unter schwierigen Bedingungen die Ernte einzubringen. Viele hoffen nun auf stabileres Wetter, damit die laufende Sojakampagne zügiger und mit möglichst geringen Ausfällen fortgesetzt werden kann.
Die Sojaproduktion bleibt für die mennonitischen Kolonien im Süden von Santa Cruz ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Umso mehr richtet sich der Blick in diesen Tagen auf Wetter, Bodenverhältnisse und die weitere Entwicklung der Erträge. Noch ist die Ernte in vollem Gange – und obwohl der nasse Boden vieles erschwert, wird auf den Feldern weiter mit Hochdruck gearbeitet.
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