Mennonitische Familie spendet 200 Lebensmittelpakete in Cuauhtémoc
- Redaktion

- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Cuauhtémoc. Eine mennonitische Familie aus der Region hat 200 Lebensmittelpakete („despensas“) für Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen bereitgestellt. Die Spende wurde nicht anonym abgegeben: In einer öffentlichen Danksagung wird die Familie Fehr Wiebe ausdrücklich genannt.
Wer sind die Spender?
Nach Angaben aus kommunalen und regionalen Veröffentlichungen handelt es sich um eine Familie aus der mennonitischen Gemeinschaft rund um Cuauhtémoc. In einem Video zur Übergabe bzw. zum Dank des Bürgermeisters wird die Familie durch drei Brüder vertreten: Guillermo Fehr Wiebe, Pedro Fehr Wiebe und Jacobo Fehr Wiebe.

Wichtig: Die öffentlichen Quellen nennen die Familie und die Vertreter, geben aber keine Details zu Beruf/Unternehmen oder Beweggründen im engeren Sinne an. Klar erkennbar ist jedoch, dass die Hilfe über die Stadtverwaltung organisiert wurde – also strukturiert und mit dem Ziel, definierte Zielgruppen zu erreichen.
Wie lief die Spende ab?
Die 200 „despensas“ wurden laut Bericht an die Gobierno Municipal de Cuauhtémoc übergeben, die anschließend die Verteilung koordinierte. Der Bürgermeister Beto Pérez bedankte sich öffentlich und betonte, dass es nicht das erste Mal sei, dass Mitglieder der mennonitischen Gemeinschaft mit der Stadt zusammenarbeiten, um vulnerable Gruppen zu unterstützen.
Wohin gingen die Pakete – und was war drin?
Verteilt wurden die Lebensmittelpakete an Familien in der „Colonia Tarahumara“ – einem Stadtteil, in dem viele Haushalte mit unsicherem Einkommen leben – sowie an das Kinder- und Jugendheim La Gran Familia Gregory, das Minderjährige versorgt und im Alltag auf verlässliche Grundversorgung angewiesen ist. Die Ausgabe erfolgte dabei nicht „irgendwo“, sondern gezielt an Stellen, wo die Hilfe schnell bei Menschen ankommt, die sie unmittelbar brauchen: bei Familien mit begrenzten Ressourcen und bei einer Einrichtung, die täglich Mahlzeiten organisiert und Vorräte planbar einsetzen muss.

Jede „despensa“ enthielt nach den Berichten haltbare Basisprodukte wie Bohnen, Speiseöl, Reis, Nudelsuppe und Maismehl – Lebensmittel, die in vielen Haushalten als Grundstock dienen, weil sie sich gut lagern lassen, sich vielseitig kombinieren lassen und für mehrere Mahlzeiten reichen. Gerade Bohnen, Reis und Maismehl sind typische „Sattmacher“, mit denen sich einfache, warme Gerichte zubereiten lassen; Speiseöl ergänzt die Kochmöglichkeiten, während Nudelsuppe als schnell zubereitbare Portion besonders dann hilft, wenn Zeit oder Kochmöglichkeiten knapp sind. Für die Empfänger bedeutet das: keine kurzfristige Einmalgabe, sondern ein Paket, das für mehrere Tage spürbare Entlastung schaffen kann – sowohl im Familienalltag als auch in der Versorgung einer Gemeinschaftseinrichtung.
Einordnung
Dass die Spende über die Stadt lief, ist für die Wirkung entscheidend: So kann die Hilfe gebündelt dort ankommen, wo sie aktuell am dringendsten gebraucht wird (z. B. in Siedlungen mit hoher Armut und in Einrichtungen, die Minderjährige versorgen). Gleichzeitig zeigt die namentliche Nennung, dass die Spender die Aktion bewusst als öffentliches Zeichen der Mitverantwortung verstanden haben – ohne dass die Berichte daraus eine PR-Aktion machen.

Quellen:
AR Noticias: „Familia menonita entrega alimento para los más vulnerables“ (29.01.2026).
JB Multimedia: „Familia menonita entrega alimentos para grupos vulnerables“ (29.01.2026).
Corredor Comercial (Facebook Video): Dank des Bürgermeisters; nennt die Familie Fehr Wiebe und die Vertreter (Guillermo, Pedro, Jacobo).
Gobierno Municipal de Cuauhtémoc (Facebook Post): Danksagung und Kurzinfo zur Verteilung (Colonia Tarahumara / La Gran Familia Gregory).
Reporte Cuauhtémoc (Facebook Post): Zusammenfassung der Spende/Verteilung (200 Pakete, Grundnahrungsmittel).




Kommentare