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30. Januar 1536 Menno Simons legt das Priesteramt nieder
Am Sonntag den 30. Januar des Jahres 1536 legte Menno Simons sein Priesteramt nieder. Er war zu diesem Zeitpunkt Pfarrerin Witmarsum.

Redaktion
30. Jan.


30.–31. Januar 1947: Flüchtlingstransport „Berlin Escape“
Über tausend mennonitische Flüchtlinge – überwiegend deutschsprachige Menschen aus der Sowjetunion – saßen in Berlin fest. Für viele war die Stadt ein letzter, unsicherer Zwischenraum zwischen zwei Welten: Hinter ihnen lagen Krieg, Flucht und die Angst vor sowjetischer Repatriierung; vor ihnen eine ungewisse Zukunft im Westen – und für einige schließlich sogar in Paraguay. Der Transport vom 30./31. Januar 1947 wurde zu einem Schlüsselereignis dieser Nachkriegsmigration.

Redaktion
30. Jan.


29. Januar 1523 Erste Züricher Disputation
Am 29. Januar 1523, begann die erste von drei Zürcher Disputationen, in deren Folge die Stadt Zürich zur Reformation übertrat. Huldrych Zwingli war 4 Jahre zuvor, am 1. Januar 1519, zum Leutpriester (Pfarrer) im Zürcher Großmünster ernannt worden. Es fanden sich zur dieser Disputation etwa 600 geistliche und weltliche Teilnehmer in Zürich zusammen. Da der Züricher Rat die Vorgabe gemacht hatte, dass nur auf Grundlage der Bibel argumentiert werden dürfe, unterlag die bischöfli

Redaktion
29. Jan.


29. Januar 1873: Minnesota wirbt um Mennoniten
Im Winter 1873 war Minnesota ein Staat im Aufbruch. Eisenbahnlinien schoben sich nach Westen, neue Countys wurden vermessen, und in St. Paul diskutierte man nicht nur über Straßen, Schulen und Steuern – sondern über Menschen. Wer sollte die Prärie besiedeln? Wer würde die Felder bestellen, Gemeinden gründen, dauerhaft bleiben?

Redaktion
29. Jan.


28. Januar 1544: Menno Simons debattiert mit Johann a Lasco in Emden
In der Hafenstadt Ostfrieslands, einem Knotenpunkt für Handel, Flüchtlinge und neue Glaubensideen, treffen zwei Männer aufeinander, die wie kaum andere für gegensätzliche Wege der Reformation stehen. Menno Simons, der führende Kopf der friedfertigen Täuferbewegung im niederländisch-norddeutschen Raum, kommt zu einem Religionsgespräch mit Johannes (Johann) a Lasco, dem reformierten Superintendenten in Emden.

Redaktion
28. Jan.


24. Januar 1945 Flucht aus Westpreußen
Am Mittwoch den 24. Januar 1945 war es auch für die Mennoniten im Weichseldelta in Westpreußen der Zeitpunkt der Flucht gekommen.

Redaktion
24. Jan.


24. Januar 1709 Geburt von David Möllinger
Am 24. Januar 1709 wurde David Möllinger in dem im Kraichgau gelegenen Dorf Dühren in der Kurpfalz geboren.

Redaktion
24. Jan.


23. Januar 1834: Erste reguläre Konferenz preußischer Mennonitengemeinden in Schönsee
Die Wichtigkeit dieses Datums liegt weniger in einem einzelnen Beschluss welcher auf der Konferenz gefasst wurde, sondern viel mehr in der Form: „als erste reguläre Konferenz“. Dieses Treffen war nicht ein informelles oder ein spontanes, sondern wurde als wiederkehrende, legitimierte Institution verstanden.

Redaktion
23. Jan.


22. Januar 1710 Brief des holländischen Gesandten über Situation der Mennoniten
Der kurze Bericht eines holländischen Gesandten in Bern aus dem Jahr 1710 wirkt wie ein Fenster in eine Zeit, in der die Obrigkeiten mancher reformierter Orte die Täufer (Mennoniten) nicht nur als religiöse Abweichler sahen, sondern als Staatsrisiko. Der Brief benennt Namen, Mechanismen und eine erschreckende Logik: Jagd, Denunziation, Haft, Deportation.

Redaktion
22. Jan.


22. Januar 1871: Mennoniten und Wehrpflicht: Alexanderwohl 1871
Als sich im Winter 1870/71 in den mennonitischen Siedlungen Südrusslands die Nachricht verdichtete, dass das Zarenreich tiefgreifende Reformen plane, traf die Gemeinschaft ein Thema ins Herz: die drohende Einführung der allgemeinen Wehrpflicht – und damit die Frage, ob und wie man den eigenen Grundsatz der Wehrlosigkeit/Nichtresistenz unter veränderten staatlichen Bedingungen bewahren könne.

Redaktion
22. Jan.


21. Januar 1525 Erste Glaubenstaufe
Und es hat sich begeben, daß sie beieinander gewesen sind, bis sie die Angst anging und auf sie kam, ja in ihre Herzen gedrungen wurden. Da haben sie angefangen, ihre Knie zu beugen vor dem höchsten Gott im Himmel und ihn angerufen als einen Herzenskündiger und ihn gebeten, daß er ihnen Barmherzigkeit wollte beweisen. Denn Fleisch und Blut und menschlicher Fürwitz hat sie nicht dazu getrieben, weil sie gewußt, was sie darüber würden dulden und büßen müssen.

Redaktion
21. Jan.


21. Januar 1931: Audienz in Asunción
Als im Januar 1930 die ersten Siedler der Kolonie Fernheim im paraguayischen Chaco ankamen, trafen sie nicht nur auf Neuland, sondern auf eine der härtesten Siedlungslandschaften Südamerikas: große Entfernungen, kaum Infrastruktur, extreme Hitze, unsichere Wasserversorgung und ein Wirtschaftsstart unter Bedingungen, die selbst erfahrene Kolonisten an Grenzen brachte.

Redaktion
21. Jan.


20. Januar 1527 – Religionsdebatte zwischen Hans Denck und Johannes Bader in Landau
Als der Winter 1527 über der Südpfalz lag, war Landau nicht nur eine befestigte Stadt, sondern ein Brennpunkt religiöser Unruhe. Die Reformation hatte vielerorts den bisherigen kirchlichen Alltag aufgebrochen – und zugleich neue Fragen provoziert: Wer gehört zur Kirche? Wer darf taufen? Und woran entscheidet sich „wahrer“ Glaube: am Bekenntnis, am Sakrament, an der Schrift – oder an der inneren Erneuerung?

Redaktion
20. Jan.


19. Januar 1788: Mennoniten-Treffen in der russischen Botschaft in Danzig
Im Jahre 1788 verdichteten sich in Danzig die Hoffnungen, Ängste und ganz praktische Fragen vieler mennonitischer Familien zu einem einzigen Ereignis: In der russischen Botschaft bzw. im russischen Konsulat (zeitgenössisch auch „Residentur“) kamen auswanderungswillige Mennoniten zusammen, um sich über eine mögliche Übersiedlung nach Südrussland zu informieren und verbindliche Schritte einzuleiten.

Redaktion
19. Jan.


18. Januar 1525: Zürcher Ratsmandat zur Kindertaufe – aus Debatte wird verbindliches Recht
Zürich einen Schritt, der den Taufstreit endgültig aus dem Bereich der theologischen Diskussion herausführt: Der Rat erlässt ein Mandat, das die Kindertaufe nicht nur bestätigt, sondern mit einer klaren Frist und einer harten Sanktion absichert. Damit wird sichtbar, was sich bereits am 16. Januar in der Stadt anbahnte und am 17. Januar im Rathaus offen ausgetragen worden war: In Zürich entscheidet die Obrigkeit nicht nur über Politik, sondern auch über die kirchliche Ordnung.

Redaktion
18. Jan.


18. Januar 1887: Die Gründung der mennonitischen Gemeinde in Berlin
Berlin wächst in den 1880er-Jahren rasant und wird zur Industriemetropole und zu einem wichtigen Verwaltungszentrum. Dadurch werden Fachkräfte, Kaufleute und Handwerker aus vielen Regionen angezogen. Unter denen, die in der großen Stadt Arbeit und Zukunft suchen, sind auch Mennoniten – Menschen aus einer Tradition, die seit der Reformationszeit für bewusste Gemeindezugehörigkeit, Glaubenstaufe und Gewaltlosigkeit steht.

Redaktion
18. Jan.


17. Januar 1525: Die Zürcher Taufdisputation im Rathaus – öffentliche Frontenbildung um Grebel und Manz
Nach der angespannten Stimmung des 16. Januar wird am 17. Januar 1525 in Zürich aus einer innerreformatorischen Debatte ein öffentliches Macht- und Gewissensdrama. Der Rat lässt die Streitfrage, die die Stadt seit Wochen beschäftigt, nicht länger in privaten Gesprächen schwelen: Im Rathaus soll geklärt werden, ob die Kindertaufe weiterhin zur verbindlichen Ordnung der Zürcher Kirche gehört – oder ob die Gegner der Säuglingstaufe recht haben, die nur die Taufe mündiger Glauben

Redaktion
17. Jan.


16. Januar 1525: Zürich im Bann der Tauffrage – Grebel, Manz und der Streit um die „rechte Taufe“
Der 16. Januar 1525 ist in Zürich ein Tag, an dem sich eine theologische Frage in eine städtische Zerreißprobe verwandelt. Die Taufe – scheinbar ein kirchliches Ritual – berührt in der Reformstadt plötzlich alles: Zugehörigkeit, Ordnung, Gewissen und die Frage, wer überhaupt „Kirche“ ist.

Redaktion
16. Jan.


13.–18. Januar 1925: Mennoniten-Konferenz in Moskau – letzte Bundeskonferenz in der Sowjetunion
Als sich im Januar 1925 mennonitische Leiter aus fast allen Siedlungsgebieten der Sowjetunion in Moskau trafen, ging es nicht um Routinefragen. Die Gemeinden standen nach Revolution, Bürgerkrieg, Enteignungen und Hungerjahren vor der Kernfrage: Wie kann Gemeindeleben (Gottesdienst, Schule, Diakonie, Leitung) in einem Staat weiterbestehen, der Religion grundsätzlich misstraut – und zunehmend bekämpft?

Redaktion
13. Jan.


12. Januar 1874: Senator Cameron greift im Senat die mennonitische Siedlungspetition auf
Washington, Winter 1873/74. Die „Mennoniten-Frage“ ist in den Vereinigten Staaten nicht plötzlich da – sie wandert innerhalb weniger Wochen durch den Kongress: zuerst als Petitionsbündel im Repräsentantenhaus (8. Dezember 1873), dann als förmlicher Prüfauftrag im US-Senat am 12. Januar 1874.

Redaktion
12. Jan.
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