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Cuatro Cañadas feiert 24 Jahre: Warum die Mennoniten die „Soja-Hauptstadt“ mitprägen
Mit einem bürgerlichen Festakt („acto cívico“) und einer feierlichen Ehrenratssitzung („sesión de honor“) hat Cuatro Cañadas den 24. Jahrestag seiner kommunalen Gründung begangen. Im Mittelpunkt standen Rückblicke auf den rasanten Aufstieg der jungen Agrargemeinde – und ein Faktor, der in der Region längst zum Markenzeichen geworden ist: die mennonitischen Kolonien, die in und um Cuatro Cañadas zu den sichtbarsten Trägern der landwirtschaftlichen Dynamik zählen.

Redaktion
4. Feb.


INE und Mennoniten sprechen über neuen Agrarzensus
Das bolivianische Statistikamt INE hat sich mit dem Comité Cívico Menonita getroffen. Thema des Treffens war der nächste Agrarzensus. Dieser ist eine große landesweite Erhebung, bei der Informationen gesammelt werden, wie Landwirtschaft im Land wirklich aussieht.

Redaktion
31. Jan.


„Composta sólida“: Natürlicher Festdünger aus mennonitischer Hand
Wer an den Rändern mennonitischer Kolonien über die Felder fährt, sieht manchmal lange, dunkle Mieten: aufgeschichtetes organisches Material, das nicht entsorgt, sondern zu natürlichem Dünger umgewandelt wird. Die Mennoniten nennen ihr Produkt schlicht „composta sólida“ – fester Kompost. Und sie setzen auf ein Verfahren, das Geduld verlangt: rund drei Monate arbeitet der Haufen, bis aus Mist und Pflanzenresten ein krümeliger, erdiger Festdünger geworden ist.

Redaktion
31. Jan.


Mennonitische Familie spendet 200 Lebensmittelpakete in Cuauhtémoc
Eine mennonitische Familie aus der Region hat 200 Lebensmittelpakete („despensas“) für Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen bereitgestellt. Die Spende wurde nicht anonym abgegeben: In einer öffentlichen Danksagung wird die Familie Fehr Wiebe ausdrücklich genannt.

Redaktion
31. Jan.


Licht für die Augen: Fundación Visión baut in Bolivien neue Augenklinik
Für den Klinikbau wurde in Pailón (Region Santa Cruz) vor einigen Jahren ein Grundstück erworben – nach Angaben der Mitarbeiterin umfasst es 25 Hektar. Auf dem Areal seien mehrere Initiativen nebeneinander aktiv, unter anderem auch ein Leprakrankenhaus. Für das Augenklinikprojekt seien bereits konkrete Bauvorleistungen erfolgt: Ein erstes Dachtragwerk (Tinglado) stehe, und mit Fundamentarbeiten sei begonnen worden.

Redaktion
29. Jan.


Viehdieb flieht nach Diebstahl bei mennonitischer Familie in Pailón
Die Polizei in Santa Cruz fahndet nach einem Mann, der beschuldigt wird, auf einem mennonitischen Hof in Pailón insgesamt 73 Rinder entwendet zu haben. Laut Berichten bolivianischer Medien handelt es sich bei dem Gesuchten um Carmelo S. G., der als casero (Verwalter/Hofwächter) für das Anwesen zuständig gewesen sein soll.

Redaktion
27. Jan.


Kurzer Halt – großer Schaden: Mennonit nach Gesprächspause um Millionen erleichtert
Unbekannte entwendeten nach Angaben der Polizei 4,5 Millionen Pesos Bargeld sowie sieben Schecks im Gesamtwert von 70 Millionen Pesos – dazu auch Unterlagen des Fahrzeugs.

Redaktion
26. Jan.


Bern krönt den besten Käse der Welt – und ein „Mennoniten-Käse“ holt Bronze
Wenn in der neuen Festhalle auf dem BernExpo-Gelände tausende Käse aufgeschnitten werden, dann ist das kein Volksfest im Kleinen, sondern die Weltspitze: Die World Cheese Awards 2025 fanden vom 13. bis 15. November 2025 erstmals in der Schweiz statt – und machten Bern für ein Wochenende zur „Capital of Cheese“.

Redaktion
26. Jan.


Brahman-Rinder. Grauer Riese für heißes Land
Wenn man über die Weiden im bolivianischen Tiefland schaut, fallen sie sofort auf: große, hellgraue Rinder mit kräftigem Buckel, langen Ohren und einer markanten Wamme (hängende Haut- und Fleischlappen am Hals/unter dem Kinn eines Rindes). Bei Zebu-Rassen wie dem Brahman ist sie oft besonders ausgeprägt. Die Wamme hilft beim Wärmeabgeben, weil die größere Hautfläche die Kühlung unterstützt.

Redaktion
24. Jan.


„Mennoniten Heute“: Wie eine bolivianisches Agrarzeitschrift den Mennoniten entgegenkommt
„Mennoniten Heute“ ist mehr als ein Magazin. Es ist ein Beispiel dafür, wie eine moderne Umgebung einer konservativen Gemeinschaft Raum lässt. Nicht trotz ihrer Werte. Sondern gerade, weil man sie respektiert.

Redaktion
23. Jan.


Kolumbien: Maisernte ist eine der Besten, die je eingefahren wurde
Die Erträge bei der Maisernte liegen durchschnittlich bei sieben Tonnen pro Hektar. Es gibt aber auch Regionen, wo bis zu neun Tonnen pro Hektar geerntet werden konnten. In Regionen wo weniger geerntet wurde, spricht man von fünfeinhalb bis sechs Tonnen je Hektar.

Redaktion
22. Jan.


Sibirien ein Land mit vielen Möglichkeiten
Sibirien ist nicht nur eine Region, sondern ein geschichtsträchtiger Lebensraum mit mennonitischen Spuren von früheren Ansiedlungen und Zeiten der Verbannung bis zu heutigen Gemeinden – und dieser Beitrag will ein realistisches Bild davon geben, wo im südlichen Agrargürtel Ansiedlung und Landwirtschaft möglich sind, welche Chancen sich bieten und welche Risiken man nüchtern einkalkulieren muss.

Redaktion
22. Jan.


Geschichtsausstellung, Bücherladen und Holzofen-Pizzeria als Brücke für Gespräche über den Glauben
Mennonitische Geschichte spricht viele Menschen unmittelbar an. Matthias erklärt, dass die Geschichte der Täuferbewegung und der Mennoniten „voll von Männern und Frauen“ sei, die aus Überzeugung ihren Glauben lebten. Gerade deshalb eigne sich die historische Erzählung, um mit Altkolonie-Mennoniten ins Gespräch zu kommen – und dabei auch über grundlegende Glaubensfragen zu sprechen.

Redaktion
18. Jan.


Chihuahua: Warum der „Corredor Comercial“ für die Mennoniten bei Cuauhtémoc so entscheidend ist
Der „Corredor Comercial“ verläuft auf dem Abschnitt der Straße Cuauhtémoc–Álvaro Obregón (Baubeginn laut Staat am Kilometer 5+400) und wird von der Landesregierung ausdrücklich als Schlüsselroute für das Wirtschaftsleben der Region beschrieben. Täglich passieren nach Behördenangaben rund 24.000 Fahrzeuge diesen Abschnitt.

Redaktion
17. Jan.


55 Meter lange Dreikönigskuchen
Am 6. Januar 2026 wurde die Plaza Principal von Ciudad Cuauhtémoc (Chihuahua) zum Treffpunkt für ein besonderes Dreikönigs-Ereignis: Die Stadt lud zur „Mega Rosca de Reyes“ ein – einem 55 Meter langen Königskuchen, der vor der Presidencia Municipal an hunderte Besucher ausgegeben wurde.

Redaktion
10. Jan.


Medizinische Revolution im Chaco – und ein mennonitisches Zeichen gelebter Nächstenliebe
Neuland (Boquerón). Für viele Familien im Chaco war eine Krebsdiagnose lange mit einer zweiten Belastung verbunden: lange Wege nach Asunción, hohe Kosten und Wochen fern von Zuhause. In der mennonitischen Kolonie Neuland wächst nun ein Angebot heran, das diese Realität verändern kann: Das Zentrum Radioterapia Concordia bringt moderne Strahlentherapie und hochpräzise Radiochirurgie in eine Region, die bisher medizinisch oft „am Rand“ lag.

Redaktion
9. Jan.


Salamanca bei Bacalar: Wie eine mennonitische Gemeinde ihren Kindern Sicherheit und Alltag bewahrt
Während in Teilen der Region um Bacalar, Mexiko die Unsicherheit wächst, wirkt die mennonitische Gemeinde Salamanca wie ein bewusst geschaffener Gegenentwurf: ruhig, arbeitsam, stark familienorientiert – und so organisiert, dass Kinder möglichst unbeschwert aufwachsen können. Genau dieses Bild zeichnet ein Report der mexikanischen Zeitung Milenio: Kinder spielen im Gras, klettern auf Wagen, jagen dem Hund hinterher – ohne dass der Lärm der Außenwelt ihren Alltag bestimmt.

Redaktion
7. Jan.


Dänemark stellt die Briefzustellung ein: Mennoniten halten am Brief fest
Dänemark stellt die klassische Briefzustellung ein – und plötzlich wirkt etwas, das lange selbstverständlich war, wie ein Relikt aus einer anderen Zeit: der handgeschriebene Brief. Für viele ist das nur eine Randnotiz im Zeitalter von E-Mail und Messenger. Für uns Mennoniten berührt diese Nachricht jedoch einen Nerv, denn der Brief war über Jahrhunderte nicht einfach „Post“, sondern ein Stück Identität: ein Faden, der Glauben, Familie und Gemeinde über Verfolgung, Kontinente

Redaktion
30. Dez. 2025


Weihnachtshoffnung nach der Flut: Mennonitische Hilfe in den Ortschaften von El Torno
Um die Unterstützung gerecht und praktisch zu gestalten, packte das Team die Güter familienweise: Pro Familie bzw. Person wurde ein kleiner Wäschekorb zusammengestellt – mit Grundnahrungsmitteln wie Nudeln, Reis, Zucker, Salz, Öl, einer Konserve sowie einer warmen Decke. So konnten die Betroffenen die Hilfe mitnehmen und zu Hause sinnvoll einsetzen.

Redaktion
23. Dez. 2025


Tradition als Schutz: ZOOM-Studie bestätigt Vorteile des mennonitischen Alltags
Gerade die mennonitische Gemeinschaft ist hierfür besonders wertvoll: klare, stabile Lebensgewohnheiten, viel Alltagskontakt mit Natur und Landwirtschaft und ein familienorientiertes Umfeld bieten Forschenden ein seltenes, gut beobachtbares Bild einer Lebensweise, die sich über Generationen bewährt hat.

Redaktion
22. Dez. 2025
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