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Cuauhtémoc: Staatsanwalt trifft Kolonievorsteher zur Sicherheitslage

Der Bezirksstaatsanwalt mit mennonitischen Kolonievorstehern
Der Bezirksstaatsanwalt mit mennonitischen Kolonievorstehern

Der Bezirksstaatsanwalt der Zone Occidente, Juan Carlos Portillo Coronado, hat sich mit den Führern der mennonitischen Kolonie Manitoba getroffen, um deren Sorgen anzuhören und verschiedene Sicherheitsprobleme zu besprechen. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit zu stärken und Lösungen für die wachsenden Herausforderungen in der Region zu finden.


Portillo Coronado betonte die Bedeutung der Mennoniten für die Wirtschaft von Cuauhtémoc und Umgebung und versicherte, dass die Institution sich verpflichtet fühle, den Bewohnern Sicherheit und eine angemessene Rechtsdurchsetzung zu garantieren. Die Kolonie Manitoba gilt als wirtschaftliches Rückgrat der Region, insbesondere durch ihre hochentwickelte Landwirtschaft.


Diskutierte Probleme


Ein zentrales Thema war die zunehmende Zahl von Betrugsfällen beim Autokauf sowie Telefonerpressungen, die auch Mitglieder der mennonitischen Gemeinschaft betreffen. Der Staatsanwalt rief dazu auf, sich über die Vorgehensweisen der Täter zu informieren, um Opfer solcher Straftaten zu vermeiden.„Je besser die Bürger diese Methoden kennen, desto stärker wird die Prävention und das Vermögen der Familien geschützt“, erklärte Portillo Coronado.


An dem Treffen nahmen auch Javier González Jáquez, Leiter des Zentrums für alternative Konfliktlösungen (CEMASC) in Cuauhtémoc, sowie die mennonitischen Führer Jacob Dyck Penner, Bernhard Friessen und Franz Klassen Wiebe teil.


Besondere Situation der Mennoniten


Die Mennoniten in Chihuahua sind bekannt für ihre friedliche Lebensweise und ihre bedeutende Rolle in der Landwirtschaft. Ihre wirtschaftliche Stärke macht sie jedoch zunehmend zur Zielscheibe für Kriminalität – von Betrug über Erpressung bis hin zu Diebstählen teurer landwirtschaftlicher Geräte. Die Gemeinschaft sieht sich vor die Herausforderung gestellt, ihre Sicherheit zu gewährleisten, ohne ihre offene und kooperative Kultur zu verlieren.


Informationen aus der Zeitung "arnoticias" übersetzt und angepasst

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