70. Jubiläum der mennonitischen Kolonie Delta
- Redaktion

- 9. Apr. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Apr. 2025

Am Sonntag, den 6. April, feierte die mennonitische Kolonie Delta das 70-jährige Bestehen der Kolonie. Die Kolonie Delta ist die letzte der drei mennonitischen Kolonien, die in Uruguay gegründet wurden.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festgottesdienst in der Kirche. Im Anschluss gab es noch weitere Veranstaltungen wie Vorführungen in der Schule und ein schmackhaftes Essen in der Halle. Auch wurden die anwesenden Siedlungsveteranen geehrt.

Der deutsche Botschafter Stefan Duppel und seine Frau Elena Alonso Frayle waren bei dieser Veranstaltung auch zugegen.
Der Botschafter überreichte eine Spende der deutschen Botschaft in Montevideo bestehend aus Ausstellungssockeln und Vitrinen welche für das zukünftige Museum in Delta gedacht sind.

In diesem Museum soll die Erinnerung an die Ankunft und Ansiedlung mehrerer Gruppen deutscher Mennoniten, die aus dem Weichseldelta in Uruguay fliehen mussten bewahrt werden.
Abschließend wurde noch ein Gruppenfoto der anwesenden Deltaner sowie der Gäste gemacht.

Am nächsten Tag wurde eine Reise zu den Kolonien "Gartental" und "El Ombú" im Departement Río Negro gemacht. Die Reise zu den Kolonien endet mit einem Besuch des mennonitischen Museums in "El Ombú", welches eindrückliche Zeugnisse über die Geschichte der Kolonie bietet.
Im Vorfeld der Feierlichkeiten wurden die Siedlungspioniere interviewt und zu ihren Erinnerungen an die Gründerzeit befragt. So konnten die Anfänge der Kolonie in persönlichen Erinnerungen anschaulich dargestellt werden. Die Interviews wurden zu einem Film zusammengestellt.





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