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Streik und Straßenblockaden in Santa Cruz

Aktualisiert: 27. Okt. 2022


bolivien


Im Departement Santa Cruz streiken die Menschen schon den fünften Zag in Folge um eine Volkszählung für 2023 durchzusetzen.

Seit der letzten Volkszählung im Jahr 2012 ist die Bevölkerung im Departement merklich gewachsen, was sich aber Aufgrund der alten Zahlen nicht in der Verteilung der Landesfinanzmittel widerspiegelt.



Der fünften Tag des Streiks zeigten die Entschlossenheit und den Willen die Bevölkerung in Departement Santa Cruz, trotz der Drohungen der Regierung in La Paz, bis zum Ende durchzuhalten.



Auf Asphaltstraßen und auch auf unbefestigten Straßen inmitten der Natur, protestieren Bolivianer, Indigene und auch mennonitische Gemeinschaften an verschiedenen Blockadepunkte in den Provinzen von Santa Cruz. Der Streik begann am Samstag, dem 22.10. und hat das Ziel eine Volkszählung 2023 durchzusetzen.




Grenze zu Brasilien

Im Osten, in der Provinz Ángel Sandoval, gibt es zwei Sperrpunkte; der erste auf der Brücke, die San Matías mit Las Petas verbindet. 90 km von der Hauptstadt Matieña entfernt befindet sich die zweite Blockade am Eingang zu Bolivien nördlich von San Matías.


Der Bürger richtete eine Mahnwache bei der Casa Cívica ein, wo es auch keinen Durchkommen gibt. Der Handel hat nicht aufgehört und einige Motorradtaxi-Verbände sind noch aktiv. Da jedoch keine Einreise nach Bolivien möglich ist, kommen auch diese Aktionen automatisch zum erliegen. Eine ähnliche Situation wird in Ascensión de la Frontera erlebt.



In San Ignacio de Velasco versuchte eine Gruppe Bürgerinnen am Mittwochmorgen die Situation mit einer einstudierten Choreographie etwas zu erheitern.


In San José de Chiquitos verteilt eine mennonitischen Kolonie auf der Autobahn Bioceánica in Höhe der Mautstation Lebensmittel.


Norden

Auch Ñuflo de Chávez erlebt eine Radikalisierung seiner Maßnahmen aufgrund des Volkszählungsstreiks 2023, da sie in Concepción seit Dienstag die Schließung von Geschäften und Institutionen erzwangen und damit der Entschlossenheit der Versammlung der Institutionen nachkamen, die einen uneingeschränkten Streik gefordert haben, um die Volkszählung im Jahr 2023 durchzusetzen.


Der bürgerliche Präsident, David Moreno, forderte die Gewerkschaft und den Verkehrssektor auf, die Situation nicht auszunutzen und höhere Preise zu verlangen, zumal es diesbezüglich schon mehrere Beschwerden gebe, sagte Moreno, „die Mahnwache in der Blockade ist dauerhaft und wir sind nicht geschwächt“, sagte der Anführer".



In der Provinz Guarayos war am Mittwoch die Straßenblockade massiv, da hier die Bürgerschaft von Urubichá dazugekommen war. „Wir sind die ärmste Gemeinde des Landes, laut dem Nationalen Institut für Statistik, INE, weswegen wir die Volkszählung in 2023 dringend brauchen“, sagte Catalina Papu, Präsidentin des Ortsverbandes "Organismo Deliberante Urubicheño."


Ebenso stellte sie die Handlungen von Bürgermeisterin Carmen Aida Aguilera in Frage, „weil diese die Aktivitäten der Gemeinde nicht ausgesetzt und hinter verschlossenen Türen weiter gearbeitet hat“, sagte Catalina.


Süden

Im Süden der Abteilung, in Cordillera, gibt es drei Sperrpunkte, die vom Dekan der integralen Fakultät von Chaco organisiert werden: Ein Sperrpunkt befindet sich auf der Brücke über den Fluss Parapetí, die mit Santa Cruz de la Sierra verbunden ist; ein weiterer Sperrpunkt in Boyuibe, 60 km von Camiri entfernt; und in Charagua sperrten die Bürger den Verkehr.






Artikel aus der Zeitung "eju" Übersetzt und angepasst. Bilder teilweise aus Archiv




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