Mennonitische Bauern in Seminole mitten in der Erdnussernte
Seminole, Texas, 13. Oktober 2026. Rund um Seminole und im Gaines County läuft derzeit die Erdnussernte. Auf vielen Feldern werden die Pflanzen aus dem Boden gehoben und zum Trocknen abgelegt. Einige Tage später werden die Erdnüsse aufgenommen und zu den Annahmestellen gebracht.

Das Anbaujahr 2026 war für die Landwirte schwierig. Große Hitze und Trockenheit belasteten die Pflanzen über Wochen. Besonders wichtig war deshalb eine ausreichende Bewässerung. Wo genügend Wasser zur Verfügung stand, werden dennoch gute Erträge erwartet. Gleichzeitig sorgte die trockene Witterung für einen vergleichsweise geringen Krankheitsdruck.

Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums waren Anfang Oktober bereits rund 15 Prozent der texanischen Erdnussflächen abgeerntet. Damit lag die Ernte etwas vor dem langjährigen Durchschnitt. Die Qualität der Bestände fällt allerdings sehr unterschiedlich aus.
Deutlich kleiner als im Vorjahr ist die Anbaufläche. Für 2026 werden in Texas etwa 149.000 Acres, rund 60.000 Hektar, Erdnüsse ausgewiesen. Niedrigere Preise und hohe Lagerbestände nach der starken Ernte des Vorjahres hatten viele Landwirte veranlasst, weniger Erdnüsse anzubauen.

Die Region um Seminole gehört weiterhin zu den bedeutenden Erdnussanbaugebieten in Texas. Auch zahlreiche mennonitische Familienbetriebe bauen dort Erdnüsse an, darunter konventionelle und biologische Sorten.

In den kommenden Wochen werden die Erntemaschinen deshalb weiterhin auf den Feldern rund um Seminole unterwegs sein. Nach einem heißen und trockenen Sommer zeigt sich nun, welche Erträge die Landwirte tatsächlich einfahren können.
Quellen:
Persönlicher Kontakt
USDA National Agricultural Statistics Service;
Texas A&M AgriLife Extension;
Farm Progress





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