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Mennoniten bohren Wasserbrunnen für die Bevölkerung in Suriname

vor 9 Minuten
2 Min. Lesezeit

In Witagron, einem Dorf im Landesinneren von Suriname, haben Mennoniten zwei Wasserbrunnen gebohrt. Die Arbeit kommt der einheimischen Bevölkerung zugute. Wie die Zeitung Starnieuws am 6. Oktober 2026 berichtet, hatten die Bewohner seit etwa zehn Jahren keine vergleichbare Wasserversorgung an ihren Häusern.


Mennoniten bauen einen Brunnen in Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.
Mennoniten bauen einen Brunnen in Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.

Fachwissen für die Menschen vor Ort

Die Braganza Marketing Group zog Mennoniten hinzu, die ihre Erfahrung und ihr Fachwissen im Brunnenbau einbringen. Mit ihren Maschinen und ihrer technischen Kenntnis leisteten sie einen praktischen Beitrag zur Verbesserung der Wasserversorgung in Witagron.

Die Brunnenbohrungen sind Teil der Zusammenarbeit mit der örtlichen Kwinti-Gemeinschaft. Braganza betont, dass die Mennoniten nicht abgeschottet leben, sondern mit der einheimischen Bevölkerung zusammenarbeiten sollen.

Mennoniten bauen einen Brunnen in Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.
Mennoniten bauen einen Brunnen in Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.

Familien aus Bolivien und Belize warten auf Genehmigungen

In Suriname befinden sich bereits mennonitische Familien aus Bolivien und Belize. Die Familien kommen mit landwirtschaftlicher Erfahrung ins Land und möchten dort Mais, Soja und andere Feldfrüchte anbauen.

Für das Landwirtschaftsprojekt bei Witagron sind laut Suriname Nieuws Centrale derzeit 21 mennonitische Familien aus Bolivien vorgesehen. Der Beginn des Anbaus hängt noch von den erforderlichen behördlichen Genehmigungen ab. Auch Mennoniten aus Belize warten nach eigenen Angaben auf die Erlaubnis, ihre geplanten landwirtschaftlichen Arbeiten fortzusetzen.

Einheimische freuen sich über frisches Wasser in Witagron, Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.
Einheimische freuen sich über frisches Wasser in Witagron, Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.

Landwirtschaft soll Suriname stärken

Geplant ist der großflächige Anbau von Mais und Soja. Die Ernte soll vor allem als Futtermittel für die Geflügel- und Viehzucht dienen. Dadurch könnte Suriname weniger Tierfutter importieren müssen.

Die Pläne werden allerdings kontrovers diskutiert. Politiker und Umweltorganisationen warnen vor möglichen Schäden durch die Rodung großer Waldflächen. Befürworter sehen dagegen Chancen für Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung.

Einheimische freuen sich über frisches Wasser in Witagron, Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.
Einheimische freuen sich über frisches Wasser in Witagron, Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.

Praktische Hilfe und offene Fragen

Die beiden Wasserbrunnen sind ein konkreter Beitrag für die Menschen in Witagron. Die Mennoniten setzen ihre Fachkenntnisse ein, um die örtliche Bevölkerung bei der Wasserversorgung zu unterstützen.

Wie viele Haushalte die Brunnen nutzen können, geht aus den Berichten nicht hervor. Auch der Beginn des geplanten großflächigen Anbaus steht noch aus. Zunächst müssen die zuständigen Behörden über die erforderlichen Genehmigungen entscheiden.

Mennoniten bauen einen Brunnen in Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.
Mennoniten bauen einen Brunnen in Suriname. Foto: Starnieuws, mit freundlicher Genehmigung.

Quellen:

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