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Mennoniten bewirtschaften fast 1.000.000 Hektar Land


Bolivien


Die Mennoniten bewirtschaften in Bolivien aktuell 874.000 Hektar Land. Die meisten dieser Landflächen liegen im Departamet Santa Cruz. Die Landfläche verteilt sich auf ca. 100 mennonitische Kolonien.




Im Jahr 1953 kamen die ersten mennonitischen Siedler aus dem benachbarten Paraguay nach Bolivien. Es wurden vier Kolonien gegründet mit einer Gesamtfläche von 50.000 Hektar. Durch weitere Zuzüge aus Mexiko, Kanada und den USA nahm die Anzahl der Kolonien stetig zu. Auch haben die Mennoniten ein sehr starkes Bevölkerungswachstum durch die hohen Geburtenraten.



Nach 70 Jahren ist die mennonitische Bevölkerung in Bolivien auf ca. 100.000 Mennoniten gewachsen. Auch die Landfläche die aktuell von Mennoniten bewirtschaftet wird hat sich in diesen 70 Jahren fast auf ein 20-faches erhöht. Im Departement Santa Cruz werden von den Mennoniten 799.000 Hektar bewirtschaftet. Im Departement Beni sind es 38.000 Hektar, im Departement Tarija 30.000 Hektar und im Departement La Paz immerhin noch 7.000 Hektar.


Die Landfläche, welche die Mennoniten bewirtschaften, entspricht 0,8% des bolivianischen Territoriums.



Informationen aus der Zeitung "Los Tiempos" Bilder aus dem Archiv.




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