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Mennoniten produzieren fast die Hälfte der Soja in Kolumbien


Kolumbien


50% der gesamten Sojaernte kommt aus den mennonitischen Kolonien "Liviney", "Australia" und "San Jorge". Auch bei dem Anbau von Mais und Sorgo liegen die mennonitischem Kolonien weit vorne.


In Kolumbien leben tausende Familien vom Anbau von Maiz, Soja und Sorgo. Landesweit werden schätzungsweise 1.600.000 Tonnen Mais produziert. Die Hälfte der Maisproduktion entfällt auf kleine Betriebe die von Familien bewirtschaftet werden.

Ein Hauptproduzent in diesem Bereich sind die mennonitischen Kolonien, die einen starken Wachstum in den letzten Jahren erlebt haben.


Nach den Zahlen des ersten Quartals zu urteilen, wurden in der Hochebene 159.750 Tonnen Soja geerntet. Davon wurden 77.250 Tonnen in den 3 mennonitischen Kolonien geerntet, was einem Anteil von 46,48% an der Gesamternte beträgt.


Henry Vanegas, Geschäftsführer des Verbandes der Sojaproduzenten in Kolumbien "Fenalce" schätzt, dass die mennonitischen Kolonien in Kolumbien ca. 200.000 Tonnen trockenen Mais produzieren. Das entspricht 20% der gesamten Maisproduktion in Kolumbien.

Diese Summen decken sich mit denen die vom Ministerium für Landwirtschaft erhoben wurden.


Die Mennoniten verwenden bei der Aussaat 80% genmanipuliertes Saatgut und 20 % herkömmliches Saatgut. Diese Zahlen wurden vom Kolonievorsteher Nicolas Klass gegenüber der lokalen Presse genannt.


Die bis jetzt genannten Zahlen zeigen, dass die mennonitischen Kolonien einen zentralen Beitrag zu der kolumbianischen Landwirtschaft beitragen. Dafür stehen ihnen auch die modernsten landwirtschaftlichen Geräte zur Verfügung.




Informationen aus der Zeitung "agronegocios" Übersetzt und angepasst.




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