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Bacalar setzt auf Zusammenarbeit mit mennonitischer Gemeinschaft beim Umweltschutz


In Bacalar im Süden Mexikos wollen die Behörden stärker mit der mennonitischen Gemeinschaft zusammenarbeiten. Es geht dabei um den Schutz der Umwelt. Besonders wichtig ist die Region rund um die bekannte Lagune von Bacalar.


Hintergrund sind Sorgen über die Folgen der Landwirtschaft für die Natur. In der Gegend Salamanca leben mennonitische Familien, die dort seit vielen Jahren als Bauern arbeiten. Der Bürgermeister erklärte, dass es nicht um Streit oder Vertreibung gehe. Stattdessen wolle man gemeinsam nach guten Lösungen suchen.


Die Stadt plant ein Programm, das Umwelt und Gesundheit verbinden soll. So sollen umweltfreundlichere und besser abbaubare Materialien gefördert werden. Damit soll die Natur in der Region besser geschützt werden.


Dabei betonen die Behörden, dass sie mit den Mennoniten zusammenarbeiten wollen. Der Bürgermeister sagte, man müsse „Hand in Hand“ arbeiten. Das ist wichtig, denn die Mennoniten sind in der Region vor allem als fleißige, ruhige und familienorientierte Menschen bekannt. Viele von ihnen leben von der Landwirtschaft und tragen zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln bei.


In Salamanca leben nach Berichten rund 200 mennonitische Familien. Sie bauen unter anderem Mais, Soja, Sorghum und Bohnen an. Manche halten auch Vieh oder verkaufen Produkte wie Käse, Gemüse und Getreide.


Die Umweltfragen sollen nach Angaben der Stadt von den zuständigen Behörden geprüft werden. Gleichzeitig zeigt Bacalar, dass man die mennonitische Gemeinschaft nicht pauschal verurteilen will. Vielmehr soll genau hingeschaut werden, wo Probleme bestehen und wie man sie gemeinsam lösen kann.


Auch in anderen Bereichen gibt es bereits Zusammenarbeit. So wurde in der mennonitischen Gemeinschaft zuletzt eine Impfaktion durchgeführt. Dabei wurde die Offenheit der Gemeinschaft positiv erwähnt. Das zeigt, dass ein gutes Miteinander möglich ist.


Die Mennoniten haben in Mexiko seit vielen Jahren einen guten Ruf als zuverlässige und tüchtige Landwirte. Deshalb könnte Bacalar ein Beispiel dafür werden, wie man Umweltfragen ernst nimmt und trotzdem respektvoll miteinander umgeht.


Quellen:

  1. Quintana Roo Hoy: „Gobierno de Bacalar impulsa conciencia ambiental en comunidad menonita“, 19. März 2026.

  2. Banco de México: Historia de la moneda y del billete en México, Ausgabe Dezember 2025; darin auch der Hinweis auf die 20-Peso-Gedenkmünze zum 100. Jahrestag der mennonitischen Ankunft in Mexiko.

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