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Nacht der Museen

Aktualisiert: 2. Feb. 2022


Paraguay

Am 13. November wurde in Paraguay die Nacht der Museen gefeiert. Eine Feier, um die Hoffnung zu erneuern. Es ist das fünfte Jahr in folge wo in Paraguay die Nacht der Museen gefeiert wird.

Das Leben ist zerbrechlich und mit der Nacht der Museen will Paraguay die Hoffnung auf bessere Zeiten erneuern. Paraguay möchte, dass Sie sich sicher fühlen, dass Sie den kulturellen Reichtum seiner Museen schätzen, und freut sich darauf, dass seine Museen wie­der besucht werden.


Auch die Kolonie Menno im Chaco, Paraguay feierte in die­sem Jahr am 13. November 2021 die Nacht der Museen. Jedermann durfte ein Museum nach dem an­dern von 16:00 bis 21:00 Uhr kostenlos besuchen. Das Ziel war, den Leuten mehr Möglichkeiten zu bieten, Museen zu besuchen.


Auch das Museumshaus von Albert und Jolene Bergen in Gna­denfeld der Kolonie Menno wurde geöffnet und vorgestellt. Das Haus wurde im Jahre 1930 von der Fa­milie Abram L. Giesbrecht gebaut. Familie Giesbrecht kam 1926 mit der ersten Einwanderergruppe nach Paraguay und siedelten im Dorf Gnadenfeld an. Gnadenfeld ist eines der 14 Pionierdörfer und besteht seit der Gründung der Ko­lonie Menno im Jahre 1928.


Dieses Museumshaus in Gna­denfeld ist eines der ältesten Häuser in der Kolonie Menno, und die Eigentümer sind Albert und Jolene Bergen. Sie haben das Haus im Oktober 2004 gekauft, restauriert und bewohnten dieses Haus noch bis zum Juni 2013. Seitdem steht dieses Haus als ihr privates Museumsstück auf ih­rem Hof. Das Haus besteht aus zwei Stockwerken mit je zwei Zimmern. Für die Wände hat man Schilf und Lehm verwendet. Das Dach wurde mit Holzschin­deln gedeckt. Bergens sind die 4. Eigentümer dieses Hauses.


Albert und Jolene haben über die Jahre immer mehr Möbel, Haushaltsgegenstände und einige andere Werkzeuge aus der Pio­nierzeit in der Kolonie gesam­melt, sodass das Haus von innen richtig schön, wie ein Haus in den früheren Zeiten, ausgestattet ist. Einige der Sachen stammen wohl noch aus Russland und andere aus Kanada. Die meisten davon sind noch in recht gutem Zustand.


Viele Menschen nutzten die Gelegenheit und statteten dem Museum, das Pionierhaus in Gna­denfeld am 13. November einen Besuch ab. So ein Museum ruft viele schöne, vielleicht auch we­niger schöne Erinnerungen wach, die dann den Kindern und Enkeln erzählt werden können. Und da­rum ging es. Dadurch wird Ge­schichte lebendig und hat einen wertvollen Einfluss auf die nach­folgenden Generationen.

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