top of page

Arbeitseinsatz Litauen - Mai 2026

Gebäude der Gefährdetenhilfe
Gebäude der Gefährdetenhilfe

Litauen - Ein kleines Land, dessen Einwohnerzahl diejenige Berlins um mehrere Hunderttausend unterschreitet. Flächenmäßig ist das Land vergleichbar mit dem Bundesland Bayern. Die ganz überwiegende Bevölkerung ist katholischer Konfession. Im Norden des Landes befindet sich die Stadt Kursenai, in der Christen einer kleinen freikirchlichen Gemeinde es sich vor mehreren Jahren zur Aufgabe gemacht haben, Kindern aus sozial schwachen Familien, aber auch Erwachsenen und Eltern, die drogen- und alkoholabhängig sind, zu helfen und die Liebe Jesu Christi zu vermitteln.


Vor wenigen Jahren wurde zu diesem Zweck ein Gebäude auf dem Gelände der damals bereits bestehenden Gefährdetenhilfe errichtet, das Schlafräume für ca. 40 Personen sowie einen großen Mehrzweckraum für Versammlungen und die Einnahme der Mahlzeiten enthält.


Da hier noch einige Arbeiten ausstanden, machten wir uns am 02. Mai 2026 mit 14 Männern aus einer Gemeinde in Rahden sowie zwei Männern aus einer Gemeinde in Gifhorn auf den Weg nach Litauen. Für mehrere Männer war es bereits der zweite oder sogar dritte Baueinsatz vor Ort.


Mehrzwecksaal bei dem in diesem Arbeitseinsatz einige Arbeiten wie Fliesenlegen, Abhängen der Decke, Elektrik- und Spachtelarbeiten durchgeführt wurden
Mehrzwecksaal bei dem in diesem Arbeitseinsatz einige Arbeiten wie Fliesenlegen, Abhängen der Decke, Elektrik- und Spachtelarbeiten durchgeführt wurden

Am Sonntag hatten wir das Vorrecht, am Gottesdienst der Gemeinde teilzunehmen, mit einer Predigt zu dienen und anschließend mit der Gemeinde zu essen und Gemeinschaft zu haben.


Der Tag begann in der Regel mit dem Frühstück um sieben Uhr. Geplant war es, jeweils bis 18 Uhr zu arbeiten. Mehrfach war es jedoch erforderlich, die Arbeit auch danach fortzusetzen, um einen möglichst großen Teil der Arbeit erledigen zu können. Hierzu gehörten Fliesenlegen, Abhängen der Decke, Elektrik- und Spachtelarbeiten sowie der Bau einer Außentreppe aus Stahl. Der Großteil der Tätigkeiten konnte wie geplant abgeschlossen werden. Auch die Vorbereitung der täglichen Mahlzeiten war ein Teil unserer Arbeit. Für das Mittag- und Abendessen waren jeweils ein bis zwei Männer abgestellt.


Vorbereitung des Mittagessens
Vorbereitung des Mittagessens

Sehr bewegend für uns war war ein Treffen mit den Männern aus der Gefährdetenhilfe, bei dem auf Russisch, Deutsch und Litauisch gesungen wurde. Einer der Männer aus Deutschland durfte bezeugen, wie Gott nach schwierigsten Umständen im Leben auf wunderbare Weise zu ihm gesprochen und ihm deutlich gemacht hat, dass er Rettung braucht, sodass er durch Jesus Christus ein neues Leben bekam.


Besonders dankbar sind wir, dass wir als Gruppe aus verschiedenen Gemeinden mit

unterschiedlichen Erfahrungsstufen und mit Personen im Alter von 20 bis 63 Jahren die Arbeiten sehr harmonisch verrichten konnten.


Den Abschluss des Arbeitseinsatzes bildete ein Abend mit Pastor Romas und seinem Sohn

Emilius, der in der Gefährdetenhilfe arbeitet. Sie berichteten von ihrer Arbeit unter den Kindern und den Gefährdeten und bezeugten das Wirken Gottes bei dieser Arbeit und in ihrem Leben. Die Verantwortlichen in Litauen und wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung im Gebet und in finanzieller Hinsicht. Betet bitte weiterhin für diesen Dienst und die Christen in Litauen, damit Menschen Gottes Liebe erfahren und Rettung durch Jesus Christus erfahren dürfen.


Die Geschwister vor Ort arbeiten nach ihren Kräften und Möglichkeiten weiter, damit das Gebäude schon bald für die Gefährdentenarbeit verwendet werden kann. Es besteht die Überlegung, sie hierbei in Form eines weiteren Baueinsatzes zu unterstützen.


Bilder und Informationen von Johann Abrams, Rahden

Kommentare


Mit dieser Internetseite möchten wir den internationalen Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Unterstützung über Ländergrenzen hinweg fördern.

Wir laden alle Besucher herzlich ein, Feedback zu geben, Korrekturen vorzuschlagen oder eigene Beiträge einzureichen.

Bei Fragen, Kommentaren oder Anregungen können Sie uns gerne kontaktieren.


WhatsApp:
00598 98072033
Uruguay-98072033


info@mennoniten-weltweit.info

WhatsApp.webp
telegram-icon-6896828_640.png
Mennoniten: Arbeite und hoffe
bottom of page