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Tiefe Trauer in der Kolonie Sommerfeld: Drei junge Mennoniten sterben bei schwerem Unfall
Die mennonitische Kolonie Sommerfeld im Departement Caaguazú steht unter Schock. Am Sonntag, 22. März 2026, kam es im Bereich Campo 5 im Distrikt Dr. Juan Eulogio Estigarribia zu einem schweren Zusammenstoß zweier Pick-ups. Nach der offiziellen Mitteilung des paraguayischen Ministerio Público starben dabei drei 16-jährige Jugendliche, drei weitere Personen wurden verletzt.

Redaktion
27. März


„Zeitgeist“ und neueren Entwicklungen in christlichen Gemeinden
Der Vortrag beschäftigt sich mit dem „Zeitgeist“ und neueren Entwicklungen in christlichen Gemeinden. Otto Wiebe beschreibt den Zeitgeist als die Denk- und Fühlweise einer bestimmten Zeit, also als eine gemeinsame Bewusstseinslage, die Gesellschaft und Kirchen stark prägt. Aus seiner Sicht wirkt der Zeitgeist nicht nur in Medien, Politik und Bildung, sondern auch in christlichen Gemeinden hinein.

Redaktion
25. März


Mennonitische Krankenschwester verstärkt Krankenhaus in Nuevo Ideal – ein historischer Schritt
Im Hospital Integral de Nuevo Ideal arbeitet jetzt mit Susy Guenther zum ersten Mal eine mennonitische Krankenschwester im Impfteam mit. Das ist ein historischer Schritt. Denn zum ersten Mal ist damit eine Frau aus der mennonitischen Gemeinschaft direkt an einer wichtigen öffentlichen Aufgabe im Gesundheitswesen beteiligt.

Redaktion
24. März


Regen und Überschwemmungen legen Zufahrtswege zu mennonitischen Kolonien lahm
Im Norden Boliviens haben anhaltende Regenfälle die Zufahrtswege zu mennonitischen Kolonien stark beschädigt. Viele Erdstraßen sind inzwischen so aufgeweicht, dass sie für schwere Fahrzeuge kaum noch passierbar sind. An einigen Stellen stehen die Wege sogar vollständig unter Wasser. Die Lage hat sich in den letzten Tagen weiter verschärft.

Redaktion
21. März


Bacalar setzt auf Zusammenarbeit mit mennonitischer Gemeinschaft beim Umweltschutz
In Bacalar im Süden Mexikos wollen die Behörden stärker mit der mennonitischen Gemeinschaft zusammenarbeiten. Es geht dabei um den Schutz der Umwelt. Besonders wichtig ist die Region rund um die bekannte Lagune von Bacalar.

Redaktion
21. März


Schulstarthilfe aus den Kolonien: Mennoniten unterstützen Schulen im Chaco
Frau Ruthie Bergen, die Ehefrau des Gouverneurs des Departements Boquerón, engagiert sich neben der Unterstützung ihres Mannes in mehreren sozialen Projekten. Dieses Engagement ist auch Ausdruck der mennonitischen Werte, die ihr ebenso wie ihrem Mann wichtig sind. Beide stammen aus dem mennonitischen Umfeld, und gerade diese Prägung zeigt sich in der praktischen Hilfe für Menschen im Chaco.

Redaktion
20. März


Menoniten und Verbandsgemeinde bringen Hilfe in die Sierra von Balleza
Lebensmittel, Kleidung und Hilfspakete für Familien in El Tigre – Aktion steht im größeren Zusammenhang anhaltender Hilfen für abgelegene Gemeinden der Sierra Tarahumara.

Redaktion
16. März


Santiago del Estero empfängt mennonitische Delegation
Der Gouverneur der argentinischen Provinz Santiago del Estero, Elías Suárez, hat am 11. März 2026 Vertreter der mennonitischen Gemeinschaft „Colonia Norte“ empfangen. Die Delegation bestand aus Abram Harder Thiessen, Margarita Loewen Friesen, Pedro Harder Loewen und María Corazón Coria. Die Gemeinschaft lebt in der Nähe von Las Delicias und ist dort in verschiedenen produktiven Bereichen tätig.

Redaktion
14. März


12. bis 14. März: Geschichtsseminar in Anhausen
Vom 12. bis 14. März findet in der Mennoniten-Brüdergemeinde Neuwied-Anhausen das jährlichen Geschichtsseminar der Mennoniten Brüdergemeinden statt. Unter dem Leitwort „Gott gebraucht Gesellschaftskrisen als Wegbereiter für Erweckungen“ spannt die Konferenz einen weiten Bogen von der frühen Täuferbewegung über das Russische Reich und die Sowjetunion bis hin zu 50 Jahren Gemeinden in Deutschland.

Redaktion
11. März


Tragischer Todesfall in mennonitischer Kolonie in La Pampa
„Für die Kolonie Nueva Esperanza ist es bereits der zweite schwere Trauerfall innerhalb kurzer Zeit: Erst im November 2025 kamen beim Besuch eines neuen Siedlungsgebietes am Río Negro drei Mitglieder der Familie Neufeld ums Leben – Vater Jacob Neufeld sowie seine Kinder Anna und David, die dort im Wasser ertranken.“

Redaktion
7. März


Sojaernte in den mennonitischen Kolonien südlich von Santa Cruz angelaufen
In den mennonitischen Kolonien südlich von Santa Cruz hat die Sojaernte begonnen. Trotz schwieriger Bedingungen auf den Feldern wird derzeit fleißig gedroschen.

Redaktion
6. März


Bolivien nach 100 Tagen Rodrigo Paz: Reformkurs unter Druck – und trotzdem Rückhalt
Als Rodrigo Paz am 8. November 2025 das Präsidentenamt übernahm, war es mehr als ein Regierungswechsel: Nach fast zwei Jahrzehnten Dominanz des MAS-Lagers begann in Bolivien ein politischer Neustart – ausgelöst von einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise mit Dollarmangel, Treibstoffknappheit und starkem Preisdruck.

Redaktion
1. März


Von der Kutsche ins Flugzeug: Mennoniten aus Belize in Deutschland
In ihrer Heimat sind Pferd und Kutsche bis heute ein wichtiges Transportmittel. Als Alt-Kolonier-Mennoniten leben sie sehr traditionell mit einfacher Kleidung und eingeschränkter Techniknutzung. Nun sitzen sie im Flugzeug und fliegen über den Atlantik in ein Land, das sie als Ursprung ihrer Geschichte empfinden: Deutschland.
Ihre Familiengeschichte gleicht einer langen Wanderung. Von Holland, den heutigen Niederlanden, und Deutschland zogen ihre Vorfahren weiter nach Westpre

Andreas Tissen
20. Feb.


Rote Kartoffel aus dem „Campo 7“: Mennoniten in Hopelchén wollen sich im Markt etablieren
In der mennonitischen Kolonie "Nuevo Progreso" im Dorf Nummer 7 läuft die Kartoffelernte auf Hochtouren: Mehrere Familien haben den Anbau von roter Speisekartoffel (papa roja) nach einem erfolgreichen Probelauf ausgeweitet und wollen sich damit gezielt im regionalen Markt positionieren. Geerntet wird seit Tagen – die Saison dürfte noch mehrere Wochen andauern.

Redaktion
19. Feb.


Von Chortitza bis Km 81: Das Hospital Mennonita Km 81 als gelebte Krankenfürsorge von 1951 bis heute
Wer in Paraguay „Km 81“ sagt, meint meist nicht nur eine Entfernung auf der Straße, sondern einen Ort, der für viele Menschen zu einem festen Begriff geworden ist: das Hospital Mennonita Km 81, rund 81 Kilometer östlich von Asunción. Gemeint ist damit fast immer eine Einrichtung, in der sich seit 1951 eine sehr typische mennonitische Haltung verdichtet: Glaube zeigt sich in verlässlicher Fürsorge – gerade für die, die sonst leicht übersehen werden.

Redaktion
18. Feb.


Landraub, Doppeltitel, Landhandel: Wie Agrarkonflikte die Produktion in Bolivien bremsen
Illegale Landbesetzungen („avasallamientos“), doppelte Landtitel und organisierter Handel mit Grundstücken entwickeln sich in Boliviens Agrarregionen zu einem handfesten Standortproblem. Während Produzenten vor Ernteausfällen, Investitionsstopp und wachsender Gewalt warnen, räumt die Regierung ein, dass ein Kern des Problems im Landinstitut INRA liege.

Redaktion
17. Feb.


Mennonitische Nachwuchsautorin Della Klaassen: Historische Romane, die Glauben lebendig machen
Della Klaassen ist eine junge Autorin, die sich wohltuend gegen den Strom bewegt: Während viele in ihrer Generation kaum noch zu einem Buch greifen, sucht sie gerade dort Tiefe, wo andere nur kurz verweilen. Für Della ist Lesen kein Zeitvertreib, sondern eine Art inneres Reisen – in fremde Lebenswelten, in vergangene Epochen, in Gedanken und Fragen, die erstaunlich zeitlos sind.

Redaktion
16. Feb.


MASISEA: Mennoniten und Indigene wollen zusammenarbeiten
Pucallpa, Peru – David Klassen und Daniel Braun von der Kolonie Masisea trafen sich im April mit zwei Vertretern von der indigenen Siedlung Caimito in Pucallpa. In dem Gespräch ging es darum, klarzumachen, dass die beiden Siedlungen „zusammenarbeiten wollen und jegliche Konflikte selber lösen wollen.“

Redaktion
7. Feb.


Gericht in Ucayali: Verfahren gegen 24 Mennoniten in Masisea geht weiter – Gemeinschaft betont Rechtstreue und gutes Miteinander
Ein Gericht in der peruanischen Amazonasregion Ucayali hat entschieden, dass ein Strafverfahren gegen 24 Angehörige einer mennonitischen Siedlung wegen mutmaßlicher Waldrodung („desbosque“) nicht eingestellt wird, sondern in Richtung Hauptverfahren weiterläuft. Das geht aus einer Mitteilung des obersten Gerichtes in Ucayali hervor.

Redaktion
6. Feb.


Impfteams in Kitas und Schulen: Paraguay schließt Impflücken gegen Masern – mit Nähe, Aufklärung und Kooperation
Mobile Impfteams kommen derzeit dorthin, wo Familien leicht erreichbar sind: in Kitas, Schulen und andere Bildungseinrichtungen. Das Programa Ampliado de Inmunizaciones (PAI) des Ministerio de Salud Pública y Bienestar Social (MSPBS) richtet die Aktion auf Kinder von 1 bis 5 Jahren aus. Eltern erhalten Einverständniserklärungen und werden gebeten, den Impfpass („libreta“) mitzugeben, damit fehlende Dosen direkt vor Ort nachgeholt werden können.

Redaktion
5. Feb.
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