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Mennonitische Landwirte in Mexiko sorgen sich um die Zukunft ihrer Betriebe

vor 10 Minuten
2 Min. Lesezeit
Der Maisanbau ist für viele mennonitische Familien in Chihuahua eine wichtige Lebensgrundlage. Steigende Kosten für Energie und Bewässerung belasten zunehmend die Landwirtschaft.
Der Maisanbau ist für viele mennonitische Familien in Chihuahua eine wichtige Lebensgrundlage. Steigende Kosten für Energie und Bewässerung belasten zunehmend die Landwirtschaft.

Steigende Stromkosten, unsichere Maispreise und Probleme bei der Wasserversorgung belasten die Landwirtschaft im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua. Bei einem Treffen mit dem Politiker Cruz Pérez Cuéllar machten mennonitische Landwirte auf ihre wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufmerksam.


Vertreter der mennonitischen Gemeinschaft und Landwirte aus Chihuahua im Gespräch über die wirtschaftlichen Herausforderungen der Landwirtschaft.
Vertreter der mennonitischen Gemeinschaft und Landwirte aus Chihuahua im Gespräch über die wirtschaftlichen Herausforderungen der Landwirtschaft.

Cuauhtémoc, Mexiko. Vertreter der mennonitischen Gemeinschaft und Landwirte aus Cuauhtémoc, Namiquipa und Rubio haben sich mit Cruz Pérez Cuéllar, dem Landeskoordinator der Regierungspartei Morena in Chihuahua, getroffen. Im Mittelpunkt standen drei Probleme: niedrige beziehungsweise unsichere Maispreise, hohe Energiekosten und die schwierige Wasserversorgung.


Landwirtschaft wird immer teurer


Besonders die Wirtschaftlichkeit des Maisanbaus bereitet den Produzenten Sorgen. Während die Produktionskosten steigen, reichen die Einnahmen aus dem Maisverkauf nicht immer aus, um sämtliche Ausgaben zu decken.


Viele landwirtschaftliche Betriebe in Chihuahua benötigen Strom, um Wasser aus Brunnen auf ihre Felder zu pumpen. Hohe Energiekosten und eine unsichere Stromversorgung erschweren die Bewirtschaftung.
Viele landwirtschaftliche Betriebe in Chihuahua benötigen Strom, um Wasser aus Brunnen auf ihre Felder zu pumpen. Hohe Energiekosten und eine unsichere Stromversorgung erschweren die Bewirtschaftung.

Hinzu kommen die hohen Stromkosten für die Bewässerung. Viele landwirtschaftliche Betriebe sind auf elektrische Pumpen angewiesen, um Grundwasser aus Brunnen zu fördern. Gleichzeitig leidet die Region Cuauhtémoc seit Jahren unter Wasserknappheit und einer starken Beanspruchung der Grundwasservorräte.


Mennoniten als wichtiger Wirtschaftsfaktor


Seit ihrer Einwanderung im Jahr 1922 haben die Mennoniten wesentlich zur landwirtschaftlichen Entwicklung Chihuahuas beigetragen. Neben dem Ackerbau sind die Milchwirtschaft, die Viehhaltung und die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse wichtige Erwerbszweige.


Der Politiker Cruz Pérez Cuéllar bei einem Treffen mit Vertretern der mennonitischen Gemeinschaft in Chihuahua. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die niedrigen Maispreise, steigende Energiekosten und Probleme bei der Wasserversorgung.
Der Politiker Cruz Pérez Cuéllar bei einem Treffen mit Vertretern der mennonitischen Gemeinschaft in Chihuahua. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die niedrigen Maispreise, steigende Energiekosten und Probleme bei der Wasserversorgung.

Pérez Cuéllar würdigte den Einsatz der Landwirte und betonte, dass hinter jeder Ernte Familien, Investitionen und viel Arbeit stünden. Er kündigte an, den Austausch mit den Produzenten fortzusetzen.


Konkrete Hilfsmaßnahmen oder verbindliche Zusagen wurden bislang jedoch nicht bekannt gegeben. Für die mennonitischen Bauern bleibt deshalb die Frage offen, ob aus den Gesprächen auch praktische Verbesserungen entstehen. Denn langfristig benötigen ihre Familienbetriebe angemessene Preise, bezahlbare Energie und eine zuverlässige Wasserversorgung.


Quellen:

1. El Diario del Noroeste (26.10.2026): Cruz Pérez Cuéllar besucht Cuauhtémoc und trifft mennonitische Vertreter.

2. Norte Digital (26.10.2026): Gespräche mit mennonitischen Landwirten über Maispreise, Strom und Wasser.

3. Consulta CDMX (26.10.2026): Cruz Pérez Cuéllar spricht mit Mennoniten über landwirtschaftliche Herausforderungen.

4. Reporte Índigo (28.10.2026): Gespräche mit mennonitischen Produzenten über Probleme der Landwirtschaft

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