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Kolonie "Spingfield"



Gegründet: 1996

Herkunft der Siedler: Kolonie "Upper Barton Creek"


Springfield ist eine kleine Siedlung, die als Reaktion auf Landknappheit im Barton Creek gegründet wurde.


Die Straße, die zu dieser Mennoniten Kolonie führt, zweigt vom der Asphaltstraße Hummingbird ab, die von Belmopan nach Armenia verläuft. Die Straße zur Kolonie ist unbefestigt und holprig, und in der Regenzeit ist es noch schwieriger zu befahren als in der Trockenzeit. Die Straße schlängelt sich hindurch die Kolonie "Springfield" bis zur letzten Farm, wo der Dschungel anfängt.


Die Bewohner von Springfield und Upper Barton Creek erlauben keine Nutzung von Modern Technik oder Strom. Pferde treiben das Sägewerk an und es gibt eine Turbine die mit Wasser angetrieben wird. Die Arbeiten an den Feldern erfolgt mit einem Ochsengespann oder Pferden. Der gesamte Transport erfolgt mit Pferdewagen.

Ihre Farmen mit den schlichten Häusern, die verstreut zwischen den Bergen liegen und auf einer Fläche von etwa 800 Hektar verstreut liegen erscheinen eher aus wie Gartenbaubetriebe als wie Bauernhöfe.


Die Siedler dieser Kolonie bestreiten ihren Lebensunterhalt hauptsächlich aus der Landwirtschaft, wo nicht nur die Jungen und Männer auf dem Feld arbeiten sondern auch die Frauen und Mädchen die beim Pflanzen und Ernten helfen.


Die landwirtschaftlichen Produkte wie Salat, Kartoffeln, Melonen, und Karotten werden auf dem Markt in Belmopan verkauft. Auch werden Produkte wie Käse und Honig zum Verkauf angeboten. Besonders bekannt ist diese Kolonie für ihr Obst, welches auf dem Markt gerne gekauft wird.


Die Kolonie "Springfield" zählte im Jahr 2013 ungefähr 270 Einwohner.


Informationen aus "The Hoover Mennonites in Belize: A History of Expansion in the Shadow of Separation" Übersetzt und angepasst


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