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Bürgermeister Bonilla trifft sich mit Mennoniten zur Stärkung der Zusammenarbeit

In einem bedeutsamen Treffen mit Vertretern der mennonitischen Kolonien und Unternehmen der Molkereiindustrie hat Marco Bonilla, Bürgermeister von Stadt Chihuahua, Initiativen vorgestellt, die die wirtschaftliche Entwicklung und die Infrastruktur in der Region Cuauhtémoc vorantreiben sollen.

 

Einblick in das Treffen


Bonilla besichtigte die Produktionsstätte von Productos Lácteos Sanbuena, einem Unternehmen der JEDAECY Corporativa S.A., begleitet von Führungskräften aus der Molkereibranche. Ziel war es, gemeinsam die dringendsten Bedürfnisse der Industrie zu identifizieren und Lernerfahrungen aus der Hauptstadt Chihuahua in Fragen Mobilität und Infrastruktur zu teilen.

 

Während des Gesprächs wurden erfolgreiche städtische Maßnahmen in Chihuahua vorgestellt, die in Cuauhtémoc nachgeahmt werden könnten, um das Wachstum auch auf dem Land und in ländlichen Gebieten zu fördern.

 

Die Vision einer gemeinsamen Agenda


Bürgermeister Bonilla betonte die enge Verbindung zwischen Cuauhtémoc und der Hauptstadt: „Wenn es Cuauhtémoc gut geht, geht es auch der Stadt Chihuahua gut.“ Er forderte eine gemeinsame Agenda, die die Interessen beider Regionen schützt und zugleich Wachstum für alle Teile des Staates ermöglicht.

 

Die Unternehmerseite lobte die Initiative und wies auf die Bedeutung hin, Brücken zu bauen zwischen produktiven Sektoren und staatlichen Institutionen, damit regionale Entwicklung nicht nur auf dem Papier existiert, sondern in Infrastruktur, Mobilität und wirtschaftlicher Teilhabe sichtbar wird.

 

Mennonitische Käserei
Mennonitische Käserei

Bedeutung für die Mennoniten-Gemeinschaft

 

Für die Mennoniten in der Region eröffnet dieses Treffen Perspektiven:

 

Wirtschaftliche Entwicklung:

Die Molkereibranche ist für viele Mennoniten ein wichtiger Wirtschaftszweig. Verbesserte Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung kann zu besseren Bedingungen, effizienterer Infrastruktur und mehr Marktzugang führen.

 

Infrastruktur & Mobilität:

Vor allem in ländlichen Gebieten sind Straßen, Transportwege und Zugang zu Dienstleistungen oft ein Hindernis. Die Übertragung erfolgreicher Maßnahmen aus Chihuahua kann zu spürbaren Verbesserungen führen.


Gemeinschaftlicher Dialog:

Dass der Bürgermeister direkt das Gespräch mit den mennonitischen Kolonien gesucht hat, zeigt Anerkennung und Wertschätzung für die Rolle der Mennoniten als aktiver Teil der regionalen Wirtschaft.

 

Ausblick


Es bleibt abzuwarten, wie schnell und nachhaltig die vorgeschlagenen Projekte umgesetzt werden. Entscheidend wird sein, wie stark sich sowohl Regierung als auch Unternehmen verpflichten, Verantwortung zu übernehmen und Ressourcen in ländliche Infrastruktur, Mobilitätsprojekte und lokale Wirtschaftsentwicklung zu investieren.


Für die Mennoniten heißt es nun: Chancen nutzen, den Dialog weiterführen und gemeinsam mit lokalen Behörden und wirtschaftlichen Akteuren an einer starken, prosperierenden Region arbeiten.


Informationen aus der Zeitung "tiempo" übersetzt und ergänzt

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