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Regen und Überschwemmungen legen Zufahrtswege zu mennonitischen Kolonien lahm


Mehrere Lkw im Norden Boliviens festgefahren – ein Lastwagen kippt auf aufgeweichtem Erdweg um


Im Norden Boliviens haben anhaltende Regenfälle die Zufahrtswege zu mennonitischen Kolonien stark beschädigt. Viele Erdstraßen sind inzwischen so aufgeweicht, dass sie für schwere Fahrzeuge kaum noch passierbar sind. An einigen Stellen stehen die Wege sogar vollständig unter Wasser. Die Lage hat sich in den letzten Tagen weiter verschärft.



Besonders betroffen sind unbefestigte Straßen, die durch den Regen tief aufgeweicht wurden. Hinzu kommt, dass die Wege bereits stark beansprucht sind. Nach Berichten aus der Region haben auch die Eisenräder der in den Kolonien eingesetzten Traktoren ihre Spuren hinterlassen und den Zustand der Fahrbahn zusätzlich verschlechtert. Dadurch sind tiefe Rinnen und Schlammspuren entstanden, in denen Lastwagen leicht einsinken oder die Kontrolle verlieren können.



Auf einem solchen Erdweg ist nun ein Lkw, der aus einer mennonitischen Kolonie kam, umgekippt. Das Fahrzeug rutschte auf dem nassen und instabilen Untergrund zur Seite und blieb im Schlamm liegen. Zunächst wurde die Ladung abtransportiert. Danach konnte der Lkw zwar wieder aufgerichtet werden, doch eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich. Schließlich musste das Fahrzeug abgeschleppt werden.


Die Bergung erwies sich als schwierig. Die in den mennonitischen Kolonien verfügbaren Traktoren mit Eisenrädern konnten auf den völlig durchweichten Straßen kaum eingesetzt werden. Deshalb musste Hilfe von außerhalb geholt werden, um den Lastwagen zu bergen und von der Strecke zu schaffen.



Ein weiteres Bild zeigt, wie ernst die Lage inzwischen ist: Dort ist die Straße nicht nur verschlammt, sondern großflächig überschwemmt. Mehrere Lkw stecken in den Wassermassen fest. Das Wasser soll an dieser Stelle mehr als einen Meter tief sein. Für schwere Fahrzeuge wird die Durchfahrt damit zu einem großen Risiko. Schon kleine Fahrfehler oder ein Nachgeben des Untergrundes können dazu führen, dass ein Lkw einsinkt, stecken bleibt oder sogar umkippt.



Nach Angaben aus der Region waren die Erdwege bereits in den vergangenen Tagen für Lastwagen nur schwer passierbar. Mehrere Fahrzeuge blieben stecken und mussten ebenfalls mit externer Hilfe geborgen werden. Die örtlichen Möglichkeiten reichen unter diesen Bedingungen vielfach nicht mehr aus.


Die aktuellen Bilder machen deutlich, wie verletzlich die Verkehrsverbindungen in den ländlichen Gebieten des Nordens Boliviens während der Regenzeit sind. Für die mennonitischen Kolonien bedeutet das erhebliche Probleme bei Transport, Versorgung und Vermarktung. Solange die Niederschläge anhalten, dürfte sich die Lage kaum entspannen.



Informationen aus privaten Quellen

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