Halloween-Verbot: Christliche Tradition statt Gruselfest
In der paraguayischen Stadt Caapucú bleiben Halloween-Feiern auch im Jahr 2026 verboten. Die Gemeinde will Kinder vor den düsteren Bräuchen schützen und stattdessen den christlichen Glauben und die eigene Kultur stärken.

Caapucú. In der Stadt Caapucú, etwa 180 Kilometer östlich der Hauptstadt Asunción, gilt weiterhin eine klare Regel: Veranstaltungen rund um Halloween sind verboten. Bürgermeister Gustavo Penayo stellte klar, dass dieses Verbot auch in diesem Jahr gilt. Für ihn ist die Sache eindeutig: Eine Stadt, die Gott um seinen Segen bittet, kann nicht gleichzeitig Feste unterstützen, die voll von Dunkelheit und Angst sind.
Die gefährlichen Wurzeln von Halloween
Halloween ist kein harmloser Spaß. Das Fest stammt ursprünglich von den Kelten und ihrem alten Fest „Samhain“. Die Kelten glaubten, dass in dieser Nacht die Grenze zum Totenreich offen steht und verstorbene Seelen sowie böse Geister auf die Erde kommen. Mit Verkleidungen und Opfern, teils auch Menschenopfer, wollten sie diese Geister beruhigen oder vertreiben.

Heute wird Halloween als buntes Fest dargestellt. Doch dahinter stecken noch immer diese heidnischen, okkulten Bräuche. Durch Kostüme von Hexen, Dämonen und Monstern werden Okkultismus und das Böse verharmlost. Wer so tut, als wäre der Teufel und Gespenster nur ein Spiel, öffnet die Tür für schlechte und okkulte Einflüsse.
Schutz für Kinder und Jugendliche
Besonders für Kinder ist das gefährlich. Wenn Kinder schon früh mit düsteren und unheimlichen Figuren spielen, verlieren sie das Gespür für das Gute, Schöne und Heilige. Die Stadt Caapucú nimmt ihre Aufgabe ernst und möchte die Kleinsten davor bewahren.
Kinder brauchen Werte, die ihnen Orientierung und Halt geben. Dazu gehören Gottesfurcht, Respekt vor dem Leben und Nächstenliebe. Angst, Aufruhr und der Kult um den Tod haben darin keinen Platz.
Ein Fest für das Leben und die Familie
Das Verbot bedeutet nicht, dass die Menschen nicht feiern dürfen. Die Stadt bietet eine gute Alternative an: Rund um Allerheiligen und Allerseelen feiern die Menschen das Leben und ihren Glauben.

Statt Gruselmasken tragen die Teilnehmer traditionelle Kleidung aus Paraguay. Familien, Schulen und Kirchen kommen zusammen, um Gemeinschaft und Solidarität zu erleben. Das schenkt den Menschen echte Freude und stärkt die eigenen Bräuche, anstatt fremde Trends nachzuahmen.
Verantwortung für die ganze Gemeinschaft
Auch wenn Kritiker meinen, die Stadt greife damit zu stark in das Privatleben ein: Der Schutz der Seelen und der Werte hört nicht an der eigenen Haustür auf. Die Gemeindeverwaltung wird deshalb auch in diesem Jahr kontrollieren, ob die Regeln eingehalten werden.

Caapucú zeigt damit ein mutiges Beispiel: Die Stadt lässt sich nicht vom Zeitgeist treiben, sondern steht fest zu ihrem Glauben, ihren Familien und ihren Wurzeln.
Quelle:
Municipalidad de Caapucú (Kommunale Quelle): Resolución N.º 473/2025 Offizielle kommunale Verordnung von Bürgermeister Gustavo Penayo zum Verbot von Halloween-Aktivitäten im öffentlichen und privaten Raum.





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