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Nueva Estrella

Gründung der Siedlung 2005
Herkunft der Siedler: Bolivien
Gemeindeleiter: David Banmann

Ansiedlung

Die Neusiedlung "Barrio Nueva Estrella" begann im Jahre 2005. Als erste Siedlerfamilien zogen die Familien Johann Wiebe und David Banmann von "Yanahigua" in diese neue Wohnsiedlung.


Die Wohnsiedlung "Nueva Estrella" befindet sich 15 Kilometer nördlich von "Cuatro Caniadas" und 125 Kilometer nördlich von Santa Cruz an der Asphaltstraße nach "San Ramon". Diese Wohnsiedlung liegt wohl im Territorium der Kolonie "Valle Esperanza" wird jedoch nicht dazu gezählt.


Verschiedene Gründe wurden für das Entstehen dieser Wohnsiedlung angegeben.


Da in der Gemeinde im Dorf "Campo 226" in der Kolonie "Valle Esperanza" ein Gemeindezentrum aufgebaut wurde, so suchten die entfernt wohnenden Familien, die hier mitmachen wollten, nach Siedlungsmöglichkeiten in der Nähe. So wurde die Gelegenheit genutzt, auf einem zur Verfügung stehenden Landstück diese Wohnsiedlung zu gründen.


In Verbindung mit der Gemeindearbeit begann auch eine Schularbeit für die Kinder. So wollten die Familien mit Schulkindern in der Nähe der Schule wohnen.


Als weitere Gründe für die Neusiedlung wurden die Nähe zur Asphaltstraße und die Möglichkeit der Stromnutzung durch das nationale Stromnetz angegeben.

Schule

Der Unterricht begann im Jahre 2006 in einem kleinen Holzhaus mit David Schmidt als ersten Schullehrer mit 9 Schulkindern.

Anfangs 2007 wurde dann eine Schule gebaut, wo 3 Schullehrer 26 Schulkinder unterrichteten.


Im Rahmen der Arbeit der Gemeinde in der Kolonie "Valle Esperanza" entstanden insgesamt 4 Schulen mit 2 Schullehrern aus Deutschland und 6 Schullehrern aus den eigenen Kreisen die insgesamt 100 Schulkindern unterrichteten. Die Schule von "Nueva Estrella" ist hier mit eingeschlossen

Krakenpflege

In der Wohnsiedlung "Nueva Estrella" gibt es keinen Krankenpflegedienst.

Bei weniger schlimmen Erkrankungen fährt man in die Kolonie nach "Valle Esperanza" und bei schwierigen Krankheitsfällen bringt man die Kranken nach Cotoca und Santa Cruz.

Gemeindearbeit

Im Juni 2003 kamen 3 Prediger aus einer Gemeinde in Mexiko auf Einladung etlicher Familien in "Valle Esperanza" zu Besuch und hielten auf einem Privathof Abendgottesdienste ab. Diese Besuche wurden auf Wunsch von etlichen Familien aus "Valle Esperanza", "Del Norte" und "Yanahigua" wiederholt. Durch die Besuche kam es innerhalb der Gemeinde in "Valle Esperanza" zu Spannungen. Daraufhin wurde im August 2003 eine weitere Gemeinde gegründet.


Diese Gemeinde wurde anfangs von Predigerehepaaren aus Mexiko mit kurzfristigen Einsätzen betreut. Dann wurde im März 2005 die beiden jungen Brüder David Banmann und Hans Friesen zu Predigern dieser neuen Gemeinde gewählt.


Die Leitung der Gemeinde haben die Prediger aus Mexiko, wenn sie für einige Monate hier Dienst tun. Während ihrer Abwesenheit teilen sich Predigerbrüder die Gemeindearbeit unter sich ein.


Die Gottesdienste begannen im Schuppen einer Privatfamilie in "Valle Esperanza". Dann wurde im Jahre 2004 in "Campo 226" ein Kirchensaal mit anschließenden Sonntagschulräumen erbaut, wo die Gottesdienste stattfinden.


Bemerkenswert ist, dass die Kolonie "Valle Esperanza" die erste Mennonitenkolonie Boliviens ist, wo neben der konservativen Gemeinde eine weitere Gemeinde innerhalb der Kolonie entstanden ist.

Wirtschaft

Die meisten Familien in "Neuva Estrella" leben von der Landwirtschaft, die auf gekauften Ländereien außerhalb der Kolonie betrieben wird. Angepflanzt werden Soja und Mais im Sommer und Sonnenblumen im Winter.


Weitere Einnahmequellen sind Maschinenarbeiten in der Nachbarschaft und etwas Industrie.


Die Brunnen in dieser Siedlung haben eine Tiefe  von bis zu 75 Metern und liefern sehr gutes Wasser, das im Rohr bis auf 7 Meter aufsteigt.

(Informationen von Prediger David Banmann, Bilder Klaus H. Klaassen)

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