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Bewaffnete Gruppe lässt entführten Mennoniten frei

Aktualisiert: 2. Feb. 2022


Paraguay


Der 23-jährige Mennonit Peter Reimer wurde nach Angaben seiner Angehörigen im Stadtteil La Yeya, etwa 60 km von Santa Rosa del Aguaray im Departement San Pedro entfernt, freigelassen. Er war mit 3 anderen Männern am 06.12.2021 entführt worden. Die anderen 3 Männer kamen schon vorher wieder frei.


David Reimer, der Vater des jungen Mannes, der vor neun Tagen von der selbsternannten Paraguayischen Volksarmee (EPP) entführt wurde, teilte mit, dass der junge Mann wieder wohlbehalten in seinem Zuhause, in Gesellschaft seiner Verwandten angekommen sei. Seine Freilassung erfolgte einen Tag, nachdem die Familie den Forderungen der Kriminellen nachgekommen ist Lebensmittel im Wert von 500.000 USD an einheimische Dörfer zu verteilen.


Die Familie schlossen die Lebensmittellieferung am Montagmorgen mit der Verteilung in den Stadtteilen Ricardo Brugada und Pelopincho von Asunción ab. Kurz darauf rief David Reimer die Kriminellen öffentlich auf, jetzt auch ihren Teil der Abmachung zu erfüllen.


Einige der indigenen und bäuerlichen Familien lehnten die Lebensmittel ab, da sie das Produkt von Erpressung sind. Einige kehrten jedoch auf Bitten der Familie ihre Meinung und nahmen die Lebensmittel an.


Die Familie des Siedlers musste auf die Hilfe von Freunden zurückgreifen, um den Anforderungen nachzukommen, da sie nicht über die finanziellen Mittel verfügten. Somit freut sich die Familie über die Freilassung von Peter, muss jetzt aber die finanziellen Belastungen tragen, die für die Freilassung benötigt wurden.


Informationen aus "Ultimas Noticias" übersetzt und angepasst



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