Kurzer Halt – großer Schaden: Mennonit nach Gesprächspause um Millionen erleichtert
- Redaktion

- 26. Jan.
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La Banda (Santiago del Estero). Ein 30-jähriger Angehöriger der mennonitischen Gemeinschaft aus La Verde (Departamento Jiménez) ist in der Nacht auf Mittwoch auf der Ruta Nacional 34 Opfer eines Diebstahls geworden. Unbekannte entwendeten nach Angaben der Polizei 4,5 Millionen Pesos Bargeld sowie sieben Schecks im Gesamtwert von 70 Millionen Pesos – dazu auch Unterlagen des Fahrzeugs.
Was passiert ist
Der Mann, in dem Bericht als Harden bezeichnet, war laut Anzeige mit einem Mercedes-Benz unterwegs, den er kurz zuvor in der Provinz Santa Fe gekauft hatte. Hinter ihm fuhr ein Begleiter in einem Pickup, der ihn für die Fahrt zum Autokauf begleitet hatte.
Kurz vor Mitternacht stoppten beide an der Kreuzung RN 34 / Provinzstraße 51 bei La Banda, um „die Beine zu vertreten“ und die Rückroute zu besprechen. Während der Mennonit kurz mit dem Begleiter sprach, hielt ein Streifenwagen an. Die Beamten warnten demnach, die Gegend gelte als Einsatzgebiet von sogenannten „piratas del asfalto“ (Straßenräubern) und rieten zur Weiterfahrt.

Die Männer folgten der Empfehlung. Erst später, als sie in La Banda etwas essen kaufen wollten, bemerkte der 30-Jährige den Verlust: Sein Portfoliokoffer war verschwunden – mutmaßlich in dem Moment, als das Auto unbeaufsichtigt am Straßenrand stand. Er hatte zuvor noch gesehen, dass eine hintere Tür nicht richtig geschlossen war, dem aber keine Bedeutung beigemessen.
Beute: Bargeld, Schecks, Fahrzeugdokumente
Im entwendeten Portfoliokoffer befanden sich laut Anzeige:
Ermittlungen laufen
Die Anzeige wurde bei der Comisaría Nº 12 aufgenommen. Zuständig ist laut Bericht Staatsanwältin Cecilia Guido; ermittelt wird gemeinsam mit der Einheit Robo y Hurto Banda (Raub/Diebstahl).
Quelle:
Nuevo Diario Web: “Menonita descendió del auto a charlar y le robaron $ 4.500.000 y $ 70 millones en cheques” (Policiales).




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