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Kolonie Rio Negro, Casarabe: Junger Familienvater verunglückt töd­lich

Aktualisiert: 2. Feb. 2022


Bolivien

Am Montag, den 11. Oktober gegen Mittag kam es zu einem tragischen Unfall in der Nähe der Kolonie Rio Negro, im Departement Beni, wobei David Dyck (35) sein Leben verlor.


Vor ein paar Wochen kaufte David sich einen Bulldozer, um Wald auszuroden. Er war dabei einen großen Baum (Matapalo oder auch Bibosi genannt) die wurzeln auszugraben, um den Baum umzuwerfen. Der Wald in dieser Gegend ist im Durschnitt sehr groß und daher müssen die Wurzeln von einem Baum erst aus der Erde befreit werden damit der Baum um zuschieben geht. Wie Augenzeugen berichten, hatte David die Wurzeln an eine Seite schon ziem­lich weg gegraben und wollte zur anderen Seite fahren. Damit fängt der Baum an schräg zu stehen, David sieht es noch kurz vorher und will schnell rückwärtsfahren, aber leider kam er nicht bereit dazu. Der Baum fällt direkt auf dem Bulldozer rauf, drückt das Dach zusammen wodurch David auch erdrückt wird und plötzlich stirbt. Um ihn zu befreien, mussten sie erst den Baum mit der Motorsäge zersägen und stückweise mit einem Frontlader runternehmen. Das Dach vom Bulldozer wurde mit einem Frontlader zurückgebogen, damit David befreit werden konnte. Es dauerte ungefähr 3 Stunden, bis er befreit wurde. Der Bull­dozer bekam auch so einen Schaden das, dass Oel rauslief und dadurch stehen blieb.


David Krahn und seine Familie kommen ursprünglich von Charagua. Von da zogen sie zur Kolonie El Carmen, welche ungefähr 110 km nordöstlich von Rio Negro liegt. Von El Carmen zogen sie nach Rio Negro. Er hinterlässt seine Frau Helena Dyck und 5 Kinder.


Informationen aus der "Mennoniten Post"

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