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Kolonie "Los Cuates": Mitten im Wald auf der Halbinsel Yucatán

Aktualisiert: 1. März 2022


Mexiko

Vor etwa 2 ½ Jahren zogen einige Familien von der Kolonie Salamanca weg, weil sie ein anderes Leben suchten. Sie wollten bessere Schulen für ihre Kinder und manche hatten das Gefühl, dass sie außerhalb der Kolonie besser geistlich wachsen würden können. So kaufte man nicht weit ab von Salamanca Land und gründete die Kolonie Los Cuates. Heute wohnen dort etwa 14 Familien. Inzwischen sind dort auch einige Familien von der Chihuahua-Umgebung und so­gar Kanada dort hingezogen. Noch hat man dort mehr Land und offene Wohnstätten, aber wenn der Zuwuchs weiter so beständig bleibt, dann wird die kleine Siedlung bald voll sein.

Das Land ist etwas hügelig und allgemein auch steinig. Trotz­dem gibt es gutes Ackerland, welches von den Bauern ausgenutzt wird. Gerade zu dieser Jahreszeit ernten die Bauern schon Mais. Verschiedene Mais-Gerichte sind also üblich, wenn man jetzt nach Los Cuates kommt.

Die Siedlung hat schon eine eigene Schule und ein Kirchen­dach. Eine vollständig ausgestattete Kirche hat man noch nicht, aber auch das ist vorgesehen. Die Bewohner suchen auf verschie­dene Weisen ein wirtschaftliches Einkommen zu meistern. Es gibt sowohl Schmieden, Werkstätten, Läden und anderes mehr dort. Viele haben auch Land – oder sie mieten Land – um Ackerbau zu betreiben. Andere gehen als Handlanger bei den Kleinunterneh­men ausarbeiten.

In der Schule unterrichten sie sowohl in Deutsch, Spanisch und etwas Englisch. Kinder und Eltern sind begeistert von den Mög­lichkeiten auf der neuen Siedlung.

Los Cuates liegt etwa 35 km nordwestlich von Salamanca.



Informationen aus der Zeitung "Mennoniten Post"

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