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30. 09. 1614 Hinrichtung von Hans Landis

Aktualisiert: 5. Apr.



Am 30. September 1614 wurde Hans Landis, aufgrund seiner Zugehörigkeit zu den Wiedertäufern durch das Schwert zu Tode gebracht.


Am Vortag wurde die Angelegenheit im Züricher Stadtrat besprochen und nur mit knapper Mehrheit wurde das Urteil gegen Landis angenommen. Am nächsten Tage wurde das Urteil vollstreckt.


Hans Landis kam aus Solothurn und diente der Gemeine als Prediger. Er wird beschrieben als ein Greis von hohem Wuchs mit einem weißen Bart, der mit mächtiger Stimme gepredigt hat.


Im Rahmen der Täufer Verfolgung wurde er gefangengenommen, und in Zürich eingesperrt. Der Züricher Stadtrat versuchte ihn zur Auswanderung zu bewegen, aber Landis ließ sich darauf nicht ein. Er berief sich darauf, dass das Erdreich dem Herrn gehört und keiner die Gewalt hat ihn des Landes zu verweisen.


Hans Landis ist der letzte Märtyrer der in Zürich wegen der Wiedertaufe hingerichtet worden ist.

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