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24. Februar 1527 Erstes Glaubensbekenntnis der Täufer

Aktualisiert: 22. Mai


Am 24. Februar das Jahres 1527 trafen sich in Schleitheim Vertreter der Täufer, um der neuen Bewegung eine einheitliche Richtung zu geben. Es war die Zeit wo die Täufer aufgrund ihres Taufverständnisses hart verfolgt wurden. Die frühen Anführer dieser Bewegung wie Konrad Gerbel und Felix Mantz waren bereits gestorben und die Bewegung der Täufer drohte durch fremde Einflüsse in eine falsche Richtung zu gehen. Um hier Klarheit zu haben, wurde das Schleitheimer Bekenntnis (Brüderliche vereynigung etzlicher kinder Gottes / siben Artickel betreffend) verfasst. Michael Sattler erkannte die Notwendigkeit eines solchen Treffens und lud zu diesem Treffen der Taufgesinnten ein.


In diesem Bekenntnis wurden folgende Punkte geregelt:

  1. Taufe

  2. Gemeindezucht

  3. Abendmahl

  4. Absonderung von der Welt

  5. Diener in der Gemeinde

  6. Gewaltlosigkeit

  7. Ablehnung des Eides


Diese sieben Artikel haben das Denken der Hutterer und auch der Mennoniten geprägt. Im Schleitheimer Bekenntnis wurde der Weg der Absonderung gezeigt, welcher zu der katholischen und protestantischen Landeskirche einen dritten Weg aufzeigte.


Das Schleitheimer Bekenntnis erfuhr unter den Taufgesinnten eine schnelle Verbreitung, sodass bereits 2 Monate später auch Zwingli sich mit diesem Schriftstück befasste und eine Gegenschrift (Zurückweisung der wiedertäuferischen Tricks) herausgab.


Auch noch sieben Jahre später versuchte der Genfer Reformator Calvin das Schleitheimer Bekenntnis mit seiner Schrift "Kurze Unterweisung" zu widerlegen.


Weitere Informationen können auf der Seite des Schleitheimer Museums nachgelesen werden.

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